Christliche Krankenhäuser wollen mehr Geld von den Kassen
Freiburg (idea) – Die christlichen Krankenhäuser verlangen mehr Geld von den Krankenkassen. Angesichts der Lohnforderungen im Öffentlichen Dienst und im kirchlichen Bereich rechnen sie damit, dass die Personalkosten 2012 um mehr als drei Prozent wachsen.
Die gesetzlich begrenzten Anhebungen der Vergütungen für ihre Leistungen dürften aber kaum ein Prozent übersteigen; das reiche für eine Refinanzierung der höheren Löhne nicht aus. Die Politik müsse die gesetzlichen Voraussetzungen schaffen, dass die Krankenkassen einen angemessenen Teil ihrer Milliarden-Überschüsse im vergangenen Jahr an die Beschäftigten weitergeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbände der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland. Sie vertreten rund 640 Allgemeinkrankenhäuser, Fach- und Reha-Kliniken in der Trägerschaft von evangelischen und katholischen Organisationen. Mehr als 270.000 Beschäftigte versorgen jährlich etwa sechs Millionen Patienten.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.



