Christen wollen Braunschweigern „Gutes tun“
Braunschweig (idea) – In Braunschweig wollen christliche Gemeinden, Gruppen und Werke ihre Dienste für die Bevölkerung besser vernetzen und sich gegenseitig unterstützen.
Unter dem Dach der örtlichen Evangelischen Allianz treffen sich künftig alle zwei Monate Vertreter von etwa sieben kirchlichen Gemeinden und einem Dutzend Projekten zum Austausch und zur gegenseitigen Information. Das letzte Treffen unter dem Motto „Gemeinsam für Braunschweig“ fand am 13. Februar statt, teilte die Allianzvorsitzende Sibylle Tröndle idea auf Anfrage mit. Zu den bestehenden Initiativen zähle zum Beispiel eine Hausaufgabenhilfe in einem sozialen Brennpunkt der rund 250.000 Einwohner zählenden Großstadt. Unterstützung brauche ferner zum Beispiel die Christliche Schule Braunschweig, eine im vorigen Jahr gegründete Grundschule in freier Trägerschaft. Zudem komme eine Gruppe „Christen in der Wirtschaft“, monatlich zu Gebets- und Frühstückstreffen zusammen. Die örtliche SMD (Studentenmission in Deutschland) engagiere sich für Studierende und suche nach Mitarbeitern. Insgesamt gehe es den Christen darum, gemäß der Aufforderung des alttestamentlichen Propheten Jeremia (29,7) „der Stadt Bestes“ zu suchen und den 250.000 Einwohnern der niedersächsischen Großstadt Gutes zu tun. Ziel sei es hingegen nicht in erster Linie, neue Initiativen zu gründen; vielmehr wolle man die vielfältigen bestehenden Projekte miteinander verknüpfen, sie koordinieren und unterstützen, so Tröndle. Sie gehört zum Braunschweiger ChristusZentrum, einer Gemeinde im Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.



