Bayerische Kirche will Burn-out vorbeugen
München (idea) – Dem Ausbrennen (Burn-out) ihrer Mitarbeiter will die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern vorbeugen. Dazu habe die Kirchenleitung beschlossen, eine halbe Projektstelle „Salutogenese“ einzurichten.
Das teilte die Pressestelle am 31. Januar in München mit. Bei der Salutogenese (Salus: Heil; Genese: Entstehung) geht es um die Frage, wie sich Menschen gesund entwickeln und wie man diese Entwicklung fördern kann. Dazu der Personalchef der Landeskirche, Oberkirchenrat Helmut Völkel: „Mit der Projektstelle reagieren wir auf eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Belastung und Überforderung der Mitarbeitenden.“ Notwendig sei ein Konzept, das stärker als bisher vorbeugend bestimmt sei. Es gehe um gesundheitsgerechte Arbeitsplätze und die Frage, „wie Mitarbeitende mit Motivation und Freude ihre Arbeit gestalten können“. Die Präsidentin der Landessynode, Dorothea Deneke-Stoll (Ingolstadt), sieht „mit großer Sorge, dass sich Arbeit in den zurückliegenden Jahren stark verdichtet hat und die Zahl derer zunimmt, die an ihre Belastungsgrenze stoßen“. Darum begrüße sie die Suche nach vorbeugenden Maßnahmen. Die bayerische Landeskirche beschäftigt rund 26.000 haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter.
Wenn Sie diesen Beitrag im Forum kommentieren möchten, dann schicken Sie eine E-Mail mit der Überschrift an: bernhard.limberg@idea.de.



