Islamischer Terrorismus
08. Juni 2013

Kommt der „Heilige Krieg“ nach Deutschland?

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Foto: Henning Schacht
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Foto: Henning Schacht

Berlin/London (idea) – Der islamische Extremismus gewinnt immer mehr Anhänger in Europa. Dadurch wächst die Bedrohung durch Terroranschläge. Zunehmend rüsten sich Muslime aus dem Westen zum sogenannten „Heiligen Krieg“. Einige lassen sich in Afrika oder dem Nahen Osten ausbilden, andere kämpfen im syrischen Bürgerkrieg. Geheimdienste warnen davor, dass sie zurückkehren, um in Europa Anschläge zu begehen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) geht davon aus, dass mindestens 50 Muslime aus Deutschland in Syrien kämpfen. Sie seien eine „tickende Zeitbombe“, sagte er der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Denn sie lernten dort ein tödliches Handwerk. Wenn sie zurückkehrten, könnten sie ihren Hass in die Tat umsetzen.

Bis zu 600 Europäer kämpfen in Syrien

Nach Angaben des Internationalen Zentrums für das Studium der Radikalisierung (London) sind bis zu 600 muslimische Extremisten aus Großbritannien, Österreich, Spanien, den Benelux-Staaten und Deutschland in Syrien aktiv. Europäer machten fast zehn Prozent der ausländischen Kämpfer aus. Gleichzeitig verstärkt das Terrornetzwerk El Kaida seine englischsprachige Propaganda im Internet, um Kämpfer zu gewinnen. Ihre Online-Publikation „Inspire“ (Erwecken) enthalte Instruktionen für Terroranschläge, berichtet die Londoner Zeitung „The Times“. Besonders nach dem blutigen Anschlag auf den Marathon in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts) am 15. April und der bestialischen Ermordung des britischen Soldaten Lee Rigby am 22. Mai in London warnen christliche Islam-Experten vor einer Verharmlosung und Unterschätzung des Gewaltpotentials in extremen Formen des Islam.

Radikale Prediger in Berliner Moscheen

Den deutschen Sicherheitsbehörden bereitet der Salafismus zunehmend Sorgen. Diese radikal-islamische Strömung, die einen Gottesstaat anstrebt, hatte nach Angaben des Verfassungsschutzes im Jahr 2012 etwa 4.500 Anhänger, 700 mehr als im Vorjahr. Allein in Berlin gibt es nach Erkenntnissen des dortigen Verfassungsschutzes rund 400 Salafisten; etwa jeder zweite wird als gewaltbereit eingestuft. Innensenator Frank Henkel (CDU) und Verfassungsschutzchef Bernd Palenda gehen von einer anhaltenden Bedrohung aus. Besonders in zwei Moscheen der Hauptstadt – der Al-Sahaba-Moschee in Wedding und der Al-Nur-Moschee in Neukölln – werben radikale Prediger in Islamseminaren um Anhänger. Auffällig ist die Zunahme der Reisen muslimischer Extremisten in den Nahen Osten oder nach Afrika. Vermutet wird, dass sie dort Kontakte zu El Kaida knüpfen. Henkel befürchtet, dass sie eines Tages den „Heiligen Krieg“ nach Deutschland tragen.

Islam-Experte: Politik unterschätzt Gewaltpotential

Der Direktor des christlichen Hilfswerks Barnabas Fund, Patrick Sookhdeo (Pewsey/Südwestengland), warnt davor, das Gewaltpotential im Islam zu unterschätzen. Er wirft dem britischen Premierminister David Cameron vor, „entweder doppelzüngig oder unkundig“ zu sein. Nach dem Anschlag auf den Militärmusiker Rigby, den zwei zum Islam übergetretene Engländer auf offener Straße unter dem Schlachtruf „Allah ist groß“ begangen hatten, hatte Cameron erklärt, nichts im Islam könne „diese entsetzliche Tat rechtfertigen“. Sookhdeo hält das für falsch. Er wirft dem konservativen Politiker und seiner Regierung vor, nicht bereit zu sein, „die ideologische Basis für Gewalttaten im Islam zu verstehen oder einzusehen“. Die britische und die US-amerikanische Außenpolitik stelle sich blind gegenüber der Motivation islamischer Extremisten etwa im syrischen Bürgerkrieg. Auch werde die Gefahr der Terrorgruppe Boko Haram (Alles Westliche ist Sünde) in Nigeria heruntergespielt. Diese habe sich ausdrücklich dazu bekannt, Christen und andere Andersgläubige aufs Blut zu bekämpfen. Man müsse endlich zur Kenntnis nehmen, dass es tatsächlich eine Strömung im Islam gebe, die Gewalt rechtfertige oder sogar glorifiziere, so Sookhdeo.

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4 Kommentare

milanvor 1 Jahr und 172 Tagen

Der religiöse Eiertanz sucht sich lieber einen Schwächeren zum Drauflatschen, um sich bei den Moslems beliebt zu machen. Der Islam gehört aber nicht zu Europa. Im Südosten ist er lediglich eine Konsequenz der Invasion und stetigen Machtgelüste der Türken. Was mit türkischen Gastarbeitern angefangen hat, sich über islamische "Asylsucher" fortgesetzt hat, wird uns eines Tages wie Beton im Magen liegen. Jedem, der in seiner "Freizeit" sich an islamischen Kriegsspielen beteiligt, sollte die Staatsbürgerschaft entzogen und des Landes verwiesen werden. So jemand hat in Europa nichts zu suchen. Ebenso wenig die Türkei. Politiker, gleich welcher Couleur, die solche Gefahren nicht (an)erkennen, haben auf dem politischen Parkett nichts verloren. (Und davon gibt es nicht wenige). Auch Deutschland macht die islamischen Länder stark und Diktaturen salonfähig, wegen der Devisen. Die Retourkutsche wird bitter sein, aber selbst verschuldet. Man sollte sich doch besser dem lebendigen Gott, dem Gott Israels zuwenden, anstatt des Götzen des Islam. Die Hürde, die es dabei zu überspringen gilt, sind die Häresien der Großkirchen und mancher christlicher Sekten. Der einfachste Weg führt direkt zu Jeshua im AT und NT, ohne religiösen Mummenschanz: Jeshua-Kreuz-Blut-Auferstehung-ewige Regentschaft durch Bekehrung, Gehorsamstaufe und Jüngerschaft.

Johannes3.16vor 1 Jahr und 172 Tagen

Selbst das führende Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland ZMD), der scheinbar gemäßigte Mohammedaner Wilfried "Murad" Hofmann, ehemaliger deutscher Botschafter in Algerien und Marokko (1980-1994), vertritt "salafistische" Ziele. Er schreibt in seinen Büchern "Islam" und "Islam als Alternative" (München 2002 und 1992), dass "islamischer Glaube, der nicht den Koran in seiner arabischen Ursprache für die wortwörtlich offenbarte Botschaft Allahs hält, unmöglich ist: Satz für Satz, Wort für Wort Sein (Allahs) herabgekommenes Wort, Seine unmittelbare, Sprache gewordene Mitteilung. ... Die Anerkennung des Korans als Allahs Wort ist für den Muslim konstitutiv. Wer dies nicht glaubt, ist kein Muslim"! Von diesem Verständnis her sind für Hofmann und alle führenden Mohammedaner weltweit "alle wahren Muslime notwendig Fundamentalisten". Und was steht im Koran? Mehr als 200 Surenverse fordern allein den gewaltsamen Kampf gegen alle Nicht-Muslime, also die "Ungläubigen": Schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen (Sure 8:55)! "Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist, und bis alles an Allah glaubt" (Sure 8:39). Zu seinen Nachfolgern sagte der Prophet des Islam: "Ihr seid das beste Volk (Nation), hervorgebracht zum Wohle der Menschheit, ihr gebietet das Gute und verwehrt das Böse und glaubt an Allah" (Sure 3:110). Die Ereignisse in den Ländern des "arabischen und türkischen Friedens" zeigen, dass diese "Religion des Friedens" in Wirklichkeit eine Ideologie der Gewalt, des Hasses, der Intoleranz und des Mordens ist - auch unter den Mohammedanern selbst! Das alles findet seine Höhepunkt in Sure 9:111: "Denen gehört das Paradies (Allahs), die auf dem Wege Allahs streiten, die töten und getötet werden; ihnen gehört die wahre Verheißung." Dieser paradiesische Ort der Sinneslust ist vor allem Männern vorbehalten und wird in den Suren 56 und 78 beschrieben. Obwohl das alles so ist wie es ist, propagieren Politik und Kirche den Islam als "Bereicherung" für unser Land. Und damit der Inhalt dieser Ideologie bereits den Kindern eingetrichtert wird, haben Politik und Kirche gemeinsame Sache gemacht und dem Islam auch die Türen unserer öffentlichen Schulen geöffnet und den Islam-Unterricht als Lehrfach eingeführt. In Hamburg wird demnächst sogar ein christlich-islamischer Unterricht erteilt werden und dabei der Art. 7 GG einfach ausgehebelt. Das Bundesverfassungsgericht müsste wegen dieses erheblichen Verfassungsbruchs in diesem Falle eigentlich von sich aus tätig werden, weil die Politik hier völlig versagt! Und leider muss es auch immer wieder erwähnt werden: In Niedersachsen hat der Landesbischof Meister als erster den reinen Islam-Unterricht sogar an einer evangelischen Privatschule bei Hannover ohne jede Not selbst angeordnet und eingeführt.

esszetthivor 1 Jahr und 172 Tagen

"Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“ T. Erdogan

Lutheranusvor 1 Jahr und 172 Tagen

Man sollte endlich aufräumen mit dem Märchen des friedliebenden und gewaltlosen Islam, ebenso damit, dass die Gewalt, die von Moslems ausgeht, nur einigen Extremisten zuzuschreiben sei. Richtig ist, dass es viele "Namensmoslems" gibt, die es mit dem Koran nicht so genau nehmen. Und richtig ist vor allem auch, dass die Aleviten, die immerhin wohl ein Viertel der derzeit im Lande wohnenden Türken ausmachen, den koranischen Islam nicht vertreten. Der koranische Islam - und der Koran ist nun einmal die Grundlage des Islam, zusammen mit den Hadithen, den Lebensbeschreibungen Mohammeds - ist eindeutig totalitär, eindeutig auf Gewalt gegen Andersgläubige gerichtet, verbietet klar den Religionswechsel weg vom Islam. Solch eine Weltanschauung ist mit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar. Es wäre daher das Sinnvollste, dass Moslems wieder in ihre islamischen Länder zurückkehren.

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