Betreuungsgeld
06. Juni 2012

Kontroverse Positionen in den Kirchen

Kontroverse Positionen in den Kirchen
Das Bundeskabinett hat die Einführung des Betreuungsgeldes beschlossen. Foto: Pixelio/Sunny33

Berlin/Uelzen (idea) – Die vom Bundeskabinett am 6. Juni beschlossene Einführung des Betreuungsgeldes hat die Debatte um diese Leistung neu angefacht. Davon sollen Eltern von Kindern zwischen dem 13. und 36. Lebensmonat profitieren, wenn sie keine öffentlich geförderte Betreuung in einer Kindertagesstätte in Anspruch nehmen. Vom 1. Januar 2013 an sollen zunächst 100 Euro für Kinder im zweiten Lebensjahr und ab 2014 150 Euro pro Monat im zweiten und dritten Lebensjahr gezahlt werden. Die Oppositionsparteien im Bundestag – SPD, Bündnis 90/Die Grünen und „Die Linke“ – lehnen das Betreuungsgeld als „Herdprämie“ ab. Widerspruch kommt auch von der evangelischen Kirche. Da...

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6 Kommentare

Josuavor 2 Jahren und 85 Tagen

Ich würde mir von allen Kirchen: Katholischen, Evangelischen, Freikirchliche Gemeinden usw. wünschen, dass sie sich endlich dafür einsetzen würden, dass endlich die Bibel, am Besten schon im Kindergarten und dann natürlich in der Schule täglich gelesen würde. Egal welcher Religion sie angehören. Es ist das Wort Gottes, das einzige Heilige Buch auf dieser Erde und es kehrt nicht leer zurück. Wir hätten in Deutschland nicht eine solche Misere in allen Bereichen, wie wir sie derzeit haben und wahrscheinlich noch schlimmer werden wird. Dann hätten wir auch gar keine Probleme von Wertevorstellungen, die wären Sonnenklar, wie sie uns unser Himmlischer Vater in seinem wunderbarem Werk offenbart hat. HERR hilf uns, dass wir nur dein Wort gelten lassen. Gott ist auch nicht tolerant. Es gibt nur eine Wahrheit: Jesus Christus, unser Messias.

vor 2 Jahren und 91 Tagen

Aurelius, was Sie schreiben ist reine linke Propaganda, denn die Kinderkrippen wurden seinerzeit von den Kommunisten in der Sowjetunion eingeführt. Dass in gewissen evangelischen Denominationen dieser Aspekt eingezogen ist, ist ja nichts Neues, denn diese haben sich längst von "sola scriptura" verabschiedet und huldigen dem linken Zeitgeist. Was bei diesen noch christlich sein soll, wenn sie eindeutig gegen die Offenbarung verstoßen, wie Homopaare im Pfarrhaus usw. Umsonst gibt es nicht laufend Zwistigkeiten mit den bibeltreuen evangelischen Christen. Ich weiß wovon ich rede, denn ich bin Theologe mit einem psychologischen Zusatzstudium als KH-Seelsorger.

kremtzvor 2 Jahren und 95 Tagen

Aurelius, vielleicht sollte man einfach mal die Frauen/Männer fragen, die das Betreuungsgeld bekommen würden. Ich bin persönlich kein Psychologe oder Verhaltensforscher, aber ich kenne viele Eltern die einfach für ihre Kinder da sein wollen. Ihren Kindern persönliche individuelle Nähe, Geborgenheit und Liebe schenken möchten. Die alternative ist ein Krippenplatz mit Erzieher-Kind-Schlüssel von 1:5 oder sogar 1:6. Empfohlen wird ein Schlüssel von 1:3! Dazu kommen noch die ständig wechselnde Personalien für das Kind, anstatt die eine Mutter, den einen Vater und die eigenen Großeltern immer wieder zu sehen und sich bei ihnen geborgen zu fühlen. Zudem ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass auch Väter sich um die Kinder kümmern möchten (nachdem sie nicht mehr gestillt werden). Das wird gar nicht erwähnt. Dabei wäre das Betreuungsgeld noch viel wichtiger, weil mit dem Mann meist ein größeres Einkommen wegfällt. Nur in diesem Fall könnte man auch nicht mehr mit Schubladen kommen wie: die Frau soll hinter den Herd gekettet werden. Ich möchte einen Anstoß geben, bei dieser Diskussion nicht auf die Eltern zu schauen, sondern auf die betroffenen Kinder. Was ist für die Entwicklung unserer Kinder das BESTE! Wir sollten bei Kindern keine Kompromisse eingehen. Im Übrigen kostet ein Krippenplatz mehr als 1.000 Euro im Monat. Wir würden mit dem Betreuungsgeld 850-900 Euro jeden Monat sparen, wenn unsere Kinder die beste frühkindliche Betreuung bekommen würden. Und das sind die Eltern!

vor 2 Jahren und 100 Tagen

Aurelius, wer hier fanatisch hasst, kann man wohl am Besten an ihren Äußerungen erkennen? Was die "Hirten" bei den "Evangelen" zur Zeit für einen geistlichen Unsinn verbreiten ist nicht "tolerant", sondern in den meisten Fällen unbiblisch!

Aureliusvor 2 Jahren und 100 Tagen

Frau Meves hat zutiefst Unrecht, denke ich. Es ist ja nicht so, dass die Kinder in den Krippen "verwahrt" werden. Mit dem Betreuungsgeld wird aber ein rückwärtsgewandtes Rollenmodell zementiert, wie es die katholische Kirche gern wieder hätte - Frau am Herd und für die Kinder da und abhängig vom Ernährer. Das ist tiefstes Mittelalter und so fundamentalistisch, dass es mich graust. Nichts dokumentiert die Gestrigkeit so sehr wie der "Aufschrei" gegen die "Vernichtung" der Familie... Diese Äußerungen sind nicht kontrovers, sondern in einem zutiefst hasserfüllten Kontext zu betrachten, der von dieser Frau ausgeht. @gelh: Werden sie katholisch, Frau Meves hat es auch geschafft, ihrem fanatischen Hass auf die moderne Welt woanders nachzugehen als bei den toleranten Evangelen.

vor 2 Jahren und 105 Tagen

Wenn man das liest ist man ja geneigt, katholisch zu werden. Von den evangelischen "Hirten" kommen ja fast nur noch unsinnige Äußerungen zu fast allen Themen (Homosexualität, Koran, Ehe, Familie usw.). Frau Meves hat recht: "Durch die Krippen werde die Kollektiverziehung der Kinder von der Geburt an zum Programm!" Das hatten wir alles schonmal. Schreiende Kleinkinder wurden früh morgens in die "Einrichtung" gezerrt, manchmal gleich für die ganze Woche! Dort lernte man dann gemeinsam das schöne Lied: "Wenn ich groß bin geh ich zur Volksarmee"... Kommt langsam alles wieder! Kein Wunder, bei einer FDJ-Sekretärin als Kanzlerin?

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