Russisch-orthodoxe Kirche
19. November 2014

Europa ist keine „christliche Bastion“ mehr

Moskau/Belgrad (idea) – Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. (Moskau) beklagt eine Entchristlichung Europas, besonders im Westen. Die dortigen Gesellschaften hätten fundamentale christliche Werte aufgegeben, sagte er bei einem dreitägigen Besuch in Serbien. Der Prozess der Säkularisierung habe „apokalyptische Dimensionen“ erreicht, so Kyrill. Dazu zählt er die Leugnung einer absoluten Wahrheit und die Verbannung des Begriffs „Sünde“. Die gesetzliche Anerkennung der sogenannten „Homo-Ehe“ und der Sterbehilfe sowie die steigende Zahl von Abtreibungen zeigten, dass Europa keine „christliche Bastion“ mehr sei. Vielmehr habe sich der Kontinent zur „Lokomotive zer...

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2 Kommentare

Christvor 101 Tagen

Vieles, was der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. sagt, stimmt auch, aber ich möchte jetzt seine Kirche ein wenig unter die Lupe nehmen. Trefflich beschreibt Dave Hunt das Wesen der orthodoxen Ostkirchen. Es ist eine Mischung aus Heiden- und Christentum. Ritualismus: Wichtige Unterscheidungen Dieser grundlegende Fehler des Heidentums wiederholt sich in jeglichem Ritualismus: der Glaube, dass bei Durchführung bestimmter Zeremonien göttliches Wohlwollen erlangt würde. Im Heidentum und in den Naturreligionen findet man solche Rituale überall: die Gewänder der Priester, das Schwingen von Weihrauchgefäßen, Zauber- und Beschwörungsformeln, die ausgeklügelten Zeremonien, mit deren Durchführung die Gunst der Götter erlangt werden soll. So finden wir es im Katholizismus wie auch in den orthodoxen Ostkirchen. Als im 4. Jahrhundert unter dem Einfluss des römischen Kaisers Konstantin die römisch-katholische Kirche entstand, wurde der Katholizismus zu einer Mischung aus Heiden- und Christentum. Selbst der Kirchenvater Augustinus bezeugte: Wer [in eine Kirche] hineinkommt, muss Trunkenbolde, Geizhälse,Schwindler, Spieler, Ehebrecher, Hurer, Träger von Amuletten, eifrige Schützlinge von Zauberern und Astrologen ... sehen.Dieselben Mengen, die bei christlichen Festen in die Kirchen strömen, füllen an heidnischen Feiertagen ebenso die Theater.28 In der Kirche und sogar unter den von Päpsten eingesetzten Königen und Kaisern gab es immer wieder solche, die die Bösartigkeit der alten Heidenkulte erkannten und sie verbaten. Kaiser Karl der Große verkündete: »Bezüglich Bäumen, Steinen und Quellen, wo bestimmte törichte Menschen Fackeln anzünden oder Aberglauben praktizieren, ordnen wir ernstlich an, dass diese aller übelste, für Gott abscheuliche Gewohnheit entfernt und vernichtet werden soll, wo immer man sie vorfindet.«29 Gleichzeitig wurden jedoch ähnliche heidnische Praktiken »christianisiert« und in die Kirche aufgenommen, wo sie bis heute Bestandteil des Katholizismus und des ostkirchlichen Orthodoxismus sind. Oftmals wer-den Priesterschaft und Zeremonialgesetz Israels, die Gott im Alten Testament angeordnet hatte, als Rechtfertigung für den Sakramentalismus innerhalb der bekennenden Christenheit angeführt. Das Neue Testament verdeutlicht jedoch, dass die Erlösung in Christus die alttestamentliche Ordnung als veraltet erklärt hat. Wir müssen eine wichtige Unterscheidung treffen zwischen den Ritualen heidnischer Religionen und dem Katholizismus einerseits (bei denen man annimmt, aufgrund von Sakramenten Gottes Gunst zu erlangen) sowie den spezifischen Zeremonien der jüdischen Priesterschaft andererseits. Letztere hatten symbolische Bedeutung und deuteten auf die Erlösung hin, die Jesus Christus einst ausführen würde. Alle alttestamentlichen Opfer sind Vorschattungen des Lammes Gottes, des wahren Opfers. Gott selbst kam als Mensch auf diese Erde, um sein Leben als Lösegeld für unsere Sünden zu geben:   Dieses [das alttestamentliche Heiligtum] ist ein Gleichnis für die gegenwärtige Zeit, nach dem sowohl Gaben als auch Schlachtopfer dar-gebracht werden, die im Gewissen den nicht vollkommen machen können, der den Gottesdienst ausübt. Es sind nur neben Speisen und Getränken und verschiedenen Waschungen, Satzungen des Fleisches, die bis zur Zeit einer richtigen Ordnung auferlegt sind. Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der zukünftigen Güter und ist durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist und nicht mit Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat uns eine ewige Erlösung erworben (Hebr. 9,9-12). Die gesamte Bibel bezeugt, dass Gott weder an irgendwelche angeblichen »geistlichen Gesetze« gebunden ist, noch entsprechend solcher reagiert. Mit bestimmten Ritualen kann keine automatische Reaktion seinerseits hervorgerufen werden. Seite: 146-148 http://clv.de/Buecher/Sachbuecher/Die-okkulte-Invasion.html   Konstantin hielt sich für einen unbesiegbaren Sonnengott, er ist auch - ein Vater der orthodoxen Ostkirchen. Wer möchte mehr wissen gehen sie auf: "Kaiser, Mörder, Heiliger Konstantin der Große . ZDF Dokumentation"

namlob1vor 104 Tagen

In der Tat soll es Gruppierungen geben, die verbreiten, man brauche sich nur taufen zu lassen und habe damit einen "Freifahrtschein" für das Jüngste Gericht erhalten. Aber bekanntlich ging es auch im zaristischen Russland nicht übermäßig christlich zu. Man denke nur an die Bauernversklavung. Die Leibeigenschaft entsprach nirgendwo auf der Erde der Lehre des Herrn Jesus Christus über den Umgang mit den Mitmenschen.

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