Partei & Kirche
23. November 2012

Göring-Eckardt machte Wahlkampf in Baden-Württemberg

Während des Bundestagswahlkampfs lässt Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, ihr Amt als Präses der EKD-Synode ruhen. Foto: idea/kairospress
Während des Bundestagswahlkampfs lässt Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, ihr Amt als Präses der EKD-Synode ruhen. Foto: idea/kairospress

Berlin/München/Hamburg (idea) – Während des Bundestagswahlkampfs lässt Katrin Göring-Eckardt - neben Jürgen Trittin Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen - ihr Amt als Präses der EKD-Synode ruhen. In der Vergangenheit hatte sie das vor Landtagswahlen nicht für nötig gehalten. Vor dem Urnengang in Baden-Württemberg am 27. März 2011 sei sie in vielen Städten unterwegs gewesen, um für ihre Partei Stimmen zu sammeln, sagte sie in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (München). Dem evangelischen Kirchenparlament steht sie seit 2009 vor. Einen Rücktritt lehnt sie ab. Die EKD-Leitungsgremien hätten sie gebeten, das Amt nur ruhen zu lassen, teilte sie in ei...

2 Kommentare

vor 2 Jahren und 27 Tagen

Bei aller berechtigten kritik an den Grünen und an Frau Göring-Eckardts Kandidatur für diese Partei, die die christlichen Parteien ablehnt: es ist doch ein Unterschied, ob man einen Parteienwahlkampf allgemein mitmacht oder Spitzenkandidatin ist. Diese Sensibilität ist nicht vorhanden, man muss sich ja eine Hintertür offen lassen...

Johannes3.16vor 2 Jahren und 27 Tagen

Na, wenn Herr Beckstein meint, Göring-Eckardt als fromm und verlässlich zu bezeichnen, dann wird es wohl auch stimmen. Dann reicht auch morgens ein Bibelvers aus den Losungen, der leider oft verkürzt und aus dem Zusammenhang gerissen ist oder, wenn es ein Segensspruch ausdrücklich für Israel ist, der dann auf die Kirche umgemünzt wird. Und ein Kreuz auf dem Schreibtisch? Das geht aber nicht, wo doch die GRÜNEN alle Kreuze abmontieren wollen! Da ist wohl doch noch ein wenig von der alten Gespaltenheit übriggeblieben!? Protestantismus und Politik sind sicher keine Gegensätze. Es kommt aber darauf an, welche Politik! Wesentliche Teile grüner Politik sind jedenfalls unvereinbar mit dem christlichen Glauben!

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