Streitgespräch zwischen Bundesinnenminister und Generalsuperintendentin
25. Dezember 2012

Wie Politik und Kirche den Bundeswehreinsatz in Afghanistan beurteilen

Berlin (idea) – Wie wird Margot Käßmanns Aussage „Nichts ist gut in Afghanistan“ heute in Politik und Kirche beurteilt? Mit diesem Satz hatte am Neujahrstag 2010 die damalige EKD-Ratsvorsitzende (Berlin) eine intensive Beschäftigung mit dem Bundeswehreinsatz am Hindukusch ausgelöst. Käßmanns Ansicht wurde auch bei einem Streitgespräch zwischen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und der Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Ulrike Trautwein (Berlin), am 24. Dezember in der Zeitung „Die Welt“ thematisiert. Laut Friedrich sollten Kirchenvertreter keine einseitigen und als letztgültige Wahrheit proklamierte p...

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1 Kommentare

vor 1 Jahr und 208 Tagen

Solche Dilemma-Entscheidungen treffen die Regierungsmitglieder mit ihren Fraktionen und die Parlamentarier insgesamt. Sie sind dabei ihrem Gewissen verantwortlich. Für Christen sollte hier die Bibel Orientierung geben, in dem Bewusstsein, sich dereinst vor Gott veranworten zu müssen. Da haben die Statements der in der Sache nicht verantwortlichen Kirchenfunktionäre oftmals den Anschein der an der political correctness ausgerichteten "Besserwisserei" und man wünscht sich, sie würden sich mit diesem Enthusiasmus auch um ihren eigenen Kompetenzbereich kümmern und dann so lautstark äußern.

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