Islamkritische Karikaturen
05. Juni 2012

Nicht von radikalem Islam einschüchtern lassen

Nicht von radikalem Islam einschüchtern lassen
Islamwissenschaftler Carsten Polanz: Verbot islamkritischer Karikaturen wäre ein Erfolg für Salafisten. Foto: PR

Bonn (idea) – Treibt die Angst vor radikalen Muslimen deutsche Politiker und Medien in die Zensur und Selbstzensur? Diese Gefahr sieht das Institut für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz. Es reagierte damit auf Versuche des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD), das Zeigen islamkritischer Karikaturen zu verbieten. Anfang Mai hatten radikal-islamische Salafisten bei Ausschreitungen in Solingen und Bonn über 30 Polizisten verletzt. Sie reagierten mit Gewalt auf Demonstrationen der rechtsextremen Partei „Pro NRW“, deren Anhänger Mohammed-Karikaturen gezeigt hatten. Jäger wollte dies anschließend verbieten, unterlag aber vor Gericht. Das Vorgehen de...

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5 Kommentare

Josuavor 2 Jahren und 28 Tagen

Man hat das Gefühl unsere Politiker sind schon alle von den Saudis gekauft. Sollen sie doch in den Gottesstaat ziehen, wenn es ihnen dort so gut gefällt, "TausendundeineNacht" zu spielen, wir werden sie nicht vermissen. Wir wollen uns unsere Demokratie nicht nehmen lassen.

Johannes3.16vor 2 Jahren und 67 Tagen

Die wichtigste Führungsperson im Zentralrat der Muslime (ZMD), der ehemalige deutsche Botschafter in Algerien und Marokko (1980-1994), Dr. Wilfried Murad Hofmann, könnte als geistiger Brandstifter in Sachen Salafismus bezeichnet werden. In seinen vielen Büchern zum Islam, "Islam als Alternative", "Islam", "Koran", "Islam im 21. Jahrhundert" (alle bei Diederichs in München erschienen) beschreibt der promovierte Jurist(!) genau das, was die "Salatfisteln" predigen: der Koran müsse als das "unerschaffene" und ewige Wort Allahs wortwörtlich gelesen und befolgt werden! "Wer das nicht tut, ist kein Muslim!" Jede Kritik am Koran sei eine unstatthafte Hybris! Von diesem Verständnis her sind für Hofmann "alle wahren Muslime notwendig Fundamentalisten". Für den ehemaligen Diplomaten, der schon während seiner Dienstzeit den Koran über das Grundgesetz stellte, ist es die wichtigste Aufgabe im aufnahmebereiten jungen Alter, den Korantext auswendig zu lernen und den Text fehlerlos zu memorieren. "Ihn verstehen zu lernen, ist eine lebenslange, endlose Aufgabe" ("Koran" S.105)! Genau das wird auch an den Koranschulen, die jeder Moschee angegliedert sind - auch in Deutschland - exerziert. Hofmann ist als Führungskopf des ZMD dem jetzigen Bundesinnenminister sehr wohl bekannt zumal er auch in der ersten Islam-Talkrunde bei dem damaligen Innenminister Schäuble mit dabei war. Hofmanns Bücher wären eine wahre Fundgrube für den Verfassungsschutz - aber der Jurist erscheint unangreifbar. Stattdessen wird eine einmalige medienwirksame spektakuläre Aktion mit Hausdurchsuchungen bei den Salatfisteln unternommen. Und damit hat´s sich. Da Hofmann schon seinerzeit als Botschafter, der auch die harten Scharia-Urteile befürwortet, von Genscher (FDP) geschützt wurde, obwohl die SPD (Däubler-Gmelin) bereits 1992 seine Abberufung forderte, kann davon ausgegangen werden, dass unser Staat lieber mal ein wenig den Schreihälsen auf die Füße tritt, als das ein geistiger Urheber zur Rechenschaft gezogen wird.

vor 2 Jahren und 70 Tagen

Zurzeit stehen die Salafisten „in Aller Munde“. Leider wird eisern verschwiegen, dass diese Muslime den einzig wahren Islam leben. Und das genau so wie er von Mohammed gelehrt wurde. Lassen wir uns nicht einlullen, dass es sich bei dieser Gruppierung um einen Missbrauch des Islam handelt. Das weiß auch Herr Polenz. Auch bekommt man den Eindruck, dass die islamischen Gemeinschaften die Attacken der Salafisten, also ihren Glaubensbrüdern nicht unbedingt böse wegen ihres Verhaltens sind. Was immer wieder erstaunt ist, dass die Partei „pro NRW“ als „rechtsextrem“ bezeichnet wird und meist so berichtet wird, als wenn die Aggressionen von ihnen aus gehen. Wer genau beobachtet der weiß, dass das Gewaltpotential nicht von „pro NRW“ oder anderen Organisationen wie z.B. BPE ausgeht. Es ist eine offenkundige Traumtänzerei, wenn wir darauf hoffen, dass der Islam die ihm immanente Gewalt eines Tages ablegen wird, wenn die Nichtmuslime nur freundlich und tolerant genug sein werden. Wir haben dazu tausendfach Beispiele aus der „Islamischen Welt“, in der den Christen und Juden die Kehlen durchgeschnitten werden, nur weil sie mit ihrer Anwesenheit den „Propheten“ Mohammed beleidigen. Gnade uns Gott, dass der Islam in Europa niemals so stark wird, dass er unseren Alltag dominiert. Denn dann sind die dran, die heute schon mit dem Islam „Hurerei“ betreiben, so wie z. B. die Baptistengemeinde in Kamp-Lintfort… "Oh Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun".

Johannes3.16vor 2 Jahren und 73 Tagen

Wie der Prophet des Islam wirklich ausgesehen hat, ist bei www.koptisch.wordpress.com zu sehen. Von daher kann man gar nicht verstehen, dass die Karikaturen so "schlimm" waren. Mosab Hassan Yousef, der "Sohn der Hamas", hat dazu einen sehenswerten Beitrag geliefert!

vor 2 Jahren und 87 Tagen

Die Salafisten "reagierten nicht auf PRO NRW! Sie hatten sich schon längere Zeit vorher auf "sozialen Netzwerken" zur Gewalt verabredet! Ich verstehe nicht, wie IDEA immer noch im Fall von PRO NRW, wie der Rest der offensichtlich schon wieder "gleichgeschalteten" Medien, von Rechtsextremen spricht! Die sind, wenn überhaupt, höchstens eine rechtspupulistische, übrigens demokratisch gewählte, Bürbewegung/Partei!

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