Ex-Bundesminister Franz Josef Jung
18. September 2012

CDU-Politiker gegen „Homo-Ehe“ und für Betreuungsgeld

Der frühere Bundesminister Franz Josef Jung (CDU). Foto: idea/Polzer
Der frühere Bundesminister Franz Josef Jung (CDU). Foto: idea/Polzer

Gießen (idea) – Gegen eine Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe hat sich der frühere Bundesminister Franz Josef Jung (CDU) ausgesprochen. Er halte dies für unvereinbar mit dem im Grundgesetz verankerten besonderen Schutz für Ehe und Familie, sagte er am 17. September beim „Forum Politik“ des Instituts für Ethik und Werte an der Freien Theologischen Hochschule (FTH) in Gießen (Mittelhessen). Zwar verdienten gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften Achtung und Toleranz, aber die Väter und Mütter des Grundgesetzes hätten mit guten Gründen den Schutz der Ehe und Familie aufgenommen. Es sei ihnen darum gegangen, dass Kinder die Grundlage für die Zuk...

5 Kommentare

jesusfirstvor 2 Jahren und 90 Tagen

Ich bin Herrn Jung dankbar für die klaren Worte. Nur - leider ist er ja Ex-Minister. Das sagt über den jetzigen Stand der Unions-Politik leider herzlich wenig aus.

StSDijlevor 2 Jahren und 90 Tagen

Krippenzwang in der DDR. Ich bin nun der letzte, der diesen Horch-und-Guck-Staat verteidigen will. Es gab aber keinen Krippenzwang.

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 90 Tagen

Alles schöne Worte ...und wie sieht die Realität in der Union aus?

milanvor 2 Jahren und 90 Tagen

Diese Worte sind wie Balsam in die Ohren verglichen mit den Verdrehungen der biblischen Wahrheiten aus vielerlei Mündern. Ehe und Familie sind nicht ersetzbare Säulen in Volk und Staat und brauchen deshalb den Schutz der Mehrheit und Institutionen. Der Untergang eines Volkes ging immer einher mit Dekadenz. Immer dabei waren u.a. Vielweiberei, Prostitution und Homosexualität. Daran hat sich und wird sich nichts ändern. Dafür hilfreich ist eine solide finanzielle Grundlage. Warum nicht auch Betreuungsgeld? Eine Gesellschaft ehrt sich, wenn sie sich für die Schwächsten engagiert; in diesem Fall die Kinder und Mütter. Es geht weder um gleiche Löhne noch Gleichmacherei, wenn man einen angemessenen Anteil am PIB anstrebt. Nach Lösungen ist zu suchen. Hartz IV wurde als Sackgasse erkannt, genauso wie der „Real-Existierende-Sozialismus“. Sowohl für Christen als auch für Nicht-Christen gilt die Parole: Freiheit in Verantwortung. Leider ist das Leben der ersten Gemeinden nach Himmelfahrt gestützt und geschützt durch den fünffältigen Dienst, für viele ein rotes Tuch. Für viele sind entweder Juden oder Christen das Problem, obwohl doch Jeshua der einzige Weg ist, die einzige Lösung. Dabei sind Gier, Neid, Habsucht, Lust, Stolz das Problem und führen insbesondere in Verbindung mit Mammon zu Götzendienst und Hurerei, beides auf die vielfältigste Art. Demut passt nicht in die Hierarchie der Welt. Deshalb benutzen viele Christen auch die Ellenbogen, um erfolgreich zu sein und machen sich damit der Welt gleich. Kraftlosigkeit ist eine der Folgen und geistliche Blindheit besonders unter den Gelehrten. Damit endet die Dienstfähigkeit eines Christen. Die aktuellen Strukturen fördern kaum ein Leben mit christlichen Maßstäben, sie sind. eher eine Behinderung. Führt man trotz allem ein Leben nach biblischen Maßstäben, werden sich Menschen wieder Gott zuwenden. Im Namen Jeshua Adonai segne ich die Regierungen, die Verantwortlichen und alle ihre Mitarbeiter, dass sie willig und in der Lage sein sollen, sich den Voraussetzungen unterzuordnen, damit sie die Entscheidungen treffen können, die den Menschen ein friedliches Zusammenleben unter gottgefälligem Einvernehmen, zum Wohle aller und Gott zur Ehre leben können.

gelhvor 2 Jahren und 91 Tagen

Es giebt sie also doch noch, Politiker, die klare Ansagen machen!

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