Papst-Reise
15. September 2012

Christen nicht als „Bürger zweiter Klasse“ behandeln

Christen nicht als „Bürger zweiter Klasse“ behandeln
Papst Benedikt XVI. Foto: Flickr/kwj2772

Beirut (idea) – Die Bedeutung der Religionsfreiheit hat Papst Benedikt XVI. am 14. September zum Auftakt seiner dreitägigen Libanon-Reise hervorgehoben. Im Wallfahrtsort Harissa rund 30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Beirut unterschrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche ein Dokument zur schwierigen Lage der Christen in der Region und der angestrebten engeren Zusammenarbeit der Religionen. Es trägt den Titel „Kirche im Nahen Osten“. Darin heißt es unter anderem, Christen dürften nicht „als Bürger oder Gläubige zweiter Klasse behandelt werden“. Sie hätten die Pflicht und das Recht, am nationalen Leben voll teilzunehmen, indem sie für den Aufbau ihrer Heimat arbe...

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2 Kommentare

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 4 Tagen

Ich denke die Äußerungen waren ganz klar auf die islamischen Staaten, bzw. im Fall Libanon auf Staaten mit hohem muslimischen Anteil gemünzt. In Ägypten können Christen normalerweise keine öffentlichen Ämter ausüben zumindest keine Hohen, in anderen Staaten ist es ähnlich. Sicherlich hat Christus uns nahegelegt unser Kreuz auf uns zu nehmen, trotzdem ist es auch immer im Sinne einer verfolgten Gemeinschaft, dass ihr Oberhaupt, bzw. der Sprecher der anerkanntesten Organisation das Wort für diese ergreift, es sei denn er ist ein Mietling wie das Oberhaupt der EKD! Da der Papst seine Worte wohl wählen muss in einem Zeitraum in dem Christen einmal mehr Zielscheibe islamischer Attacken und Hasstiraden sind, sind sie doch unverkennbar an die islamische intolerante Gesellschaft gerichtet. Wohl denn, Schaden tut es nicht, allerdings fehlt mir die Hoffnung das sie auf allzu viele offene Ohren stößt, denn ...Wo sind denn die aufgebrachten Muslime in unseren Land mit den Kerzen in der Hand die eine Lichterkette bilden, um gegen die Gewaltakte, ausgeübt von Muslimen im Namen Allahs, zu demonstrieren? Wo ist das Gesicht der "Religion des Friedens" wie man uns immer weiß machen will? Ich sehe sie nicht! Ich sehe allerdings auch keine Politiker in Deutschland, der im Namen seiner Partei oder der Regierung mal klar Position und Forderungen für die verfolgten Christen einnimmt! Eine Schande ist es oder letzten Endes doch nur das Spiegelbild unserer Gesellschaft, in dem das gelebte Christentum langsam aber sicher ausstirbt und ersetzt wird durch Laodezianer und Mietlinge, die diese "Schafe" weiden!

milanvor 2 Jahren und 5 Tagen

Wieso? Darf man denn andere Menschen als Bürger Zweiter Klasse behandeln? - „Es müsse möglich sein, den eigenen Glauben und dessen Symbole frei zu bekennen und zum Ausdruck zu bringen, „ohne das eigene Leben und die persönliche Freiheit in Gefahr zu bringen“. – Wer die Bibel liest sollte eigentlich wissen, dass Jerushalaim seine Propheten getötet hat. Dass Johanan der Täufer enthauptet wurde, dass Jeshua gekreuzigt wurde, dass Stefan gesteinigt wurde, dass der Jünger Jaakov hingerichtet wurde, das Paul Steinigung überlebte, dass Kephas gekreuzigt worden sein soll, jedenfalls getötet. Die Liste der ermordeten liesse sich über Seiten fortführen. Der Römer lange Liste Schandtaten wurde durch die römische Kirche um viele verlängert und kein CEO hat dafür den Umkehrweg beschritten. Es scheint von vielen nicht begriffen worden zu sein, dass Christen, sofern sie es denn tatsächlich sind, gegen Fürstentümer und Gewalten in den Himmlischen Regionen kämpfen und keinesfalls gegen Menschen, die man sehen kann. Diese unsichtbare Welt, die vielfach auch von geistlichen Leitern negiert oder verniedlicht werden sind in der Dritten Welt mehr als real, d.h. man anerkennt ihre Existenz und fürchtet sie. Aufgrund dessen allein schon haben die Bekehrten dort ein besseres Bibelverständnis als in der Rosinengesellschaft. Hier sind Drachensymbole, Teufelshörner, Geistermasken, stilisierte Teufelszeichen auch für manchen Christen (noch) kein Problem. Wo gibt es noch Predigten, in denen auf den Leidensweg des Kreuzes hingewiesen wird. Ja, allerdings, da würde so manche Kirche noch leerer werden, der Spendenfluss der Trockenzeit erliegen, im Hurra-Christentum. Die Welt der Wissenschaft könnte den Christen als Beispiel dienen. Vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen auserwählt, um ins All geschossen zu werden. Zum einem Ort, der so weit entfernt ist, dass keine Aussicht auf Rückkehr besteht, noch nicht einmal, dass man tatsächlich dort ankommt. Das Wissen wollen ist der Antriebsmotor, über Ängste und Gefühle hinauszuwachsen, todesbereit für eine ungewisse Zukunft auf der Einbahnstrasse, das Ziel vor Augen. Hätten Christen ein solches Bild vor ihren Augen, würden sogar die Lebensverachtenden ihnen Achtung und Anerkennung zollen. Aber auf Schmeichelei, Anbiederung, Heuchelei und ähnliche spucken sie, und Gott tut es auch. Fort mit euch, ich kenne euch nicht, hat Jeshua gesagt, sagt er immer noch, wird er erneut sagen. Lauheit kann so widerwärtig sein, dass nicht einmal die Islamisten sie ertragen, und die haben Jeshua nicht. Warum buhlen Christen um Anerkennung. Sind sie von Gott erkannt, brauchen sie die doch gar nicht. Sind sie nicht von Gott erkannt durch seinen Heiligen Geist, nützt ihnen diese Anerkennung nichts. Sie machen sich nur das Leben schwer. Als Kalte hätten sie ein angenehmeres Leben. - Wie sagte doch ein bekannter Evangelist recht unbefangen, aber zielgerichtet: auf einem heißen Ofen halten sich keine Fliegen auf.

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