Lübeck
15. Dezember 2012

Viele kennen den Grund für Weihnachten nicht

Lübecker Christen verteilen Bibeln in der Fußgängerzone. Foto: Wolfgang Freywald
Lübecker Christen verteilen Bibeln in der Fußgängerzone. Foto: Wolfgang Freywald

Lübeck (idea) – Viele Menschen feiern Weihnachten, kennen aber kaum noch den eigentlichen Anlass: Christi Geburt. Viele Bibeln verstauben in Bücherregalen und werden nicht mehr gelesen. Aus diesem Grund verteilen an jedem Adventssonnabend Mitglieder der Freien Bibelgemeinde Lübeck in der Innenstadt Neue Testamente und ganze Bibeln. Die Aktion „Kontrapunkt Bibel“ wurde im April als Reaktion auf eine Koranverteilkampagne radikal-islamischer Salafisten ins Leben gerufen. Wie der Initiator der Bibelaktion, Wolfgang Freywald, gegenüber idea sagte, stoße man im Advent auf unterschiedliche Reaktionen. Etwa 90 Prozent der Passanten zeigten wenig Interesse, aber mit den anderen ergäben...

12 Kommentare

Johannes3.16vor 1 Jahr und 358 Tagen

Auch die für den Sprengel Hamburg und Lübeck zuständige Bischofsfrau, Kirstin Fehrs, scheint den Grund für Weihnachten nicht zu kennen! Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man die Morgenandachten von Frau Fehrs hört. Die Manuskripte sind bei "Morgenandachten" des NDR-Kultur nachzulesen. Vom 24. bis 29. kam die Hamburger Bischofsfrau Kirsten Fehrs in dieser Sendereihe von NDR-Kultur zu Wort. Obwohl vor einem Jahr von ihrem Kollegen Gerhard Ulrich, dem kommissarisch amtierenden Bischof der Nordkirche, hoch gelobt als "reflektierte Theologin und brillante Predigerin", konnte sie den Sinn des Weihnachtsfestes in sechs Andachten nicht rüberbringen. Zu erinnern ist, dass gerade diese beiden, Ulrich und Fehrs, dem fatalen "Staatsvertrag" mit den Hamburger Muslim-Organisationen nach jahrelangen Geheimgesprächen zugestimmt haben – unter anderem also gemeinsamer „evangelisch-islamischer Religionsunterricht“(!) an öffentlichen Schulen! Das passt aber irdenwie zusammen!

OllyRauvor 1 Jahr und 362 Tagen

Lieber milan, Fundamentalisten von heute sind solche Menschen, die nicht wissen, auf welchem Fundament sie gebaut haben. Nach 1. Kor 3,11 können wir jedoch lesen, dass niemand einen anderen Grund legen kann außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. Bedauerlicherweise wissen aber die modernen Fundamentalisten von heute nicht, ob sie ihr Haus im Sinne von Mt 7,24 auf Felsen gebaut haben oder nicht. Dagegen sind jedoch viele, die mit einem törichten Mann zu vergleichen sind, da sie ihr Haus auf Sand gebaut haben und als der Platzregen fiel und die Winde wehten und gegen das Haus stießen, so fiel es um und der Fall war sehr groß. Weiterhin heißt es in Jak 3,1: „ Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein schwereres Urteil empfangen werden!“ Und so ein Urteil wird und kann auch heute noch gefällt werden, denn jeder Gemeindeleiter, der Irrlehren betreibt, kann im Sinne von Apg 12,22 schneller sterben als man denkt, denn in einer Stunde wird die Hure Babylon gemäß Jes 47 und Off 18 fallen. „Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat für euch das Urteil an ihr vollzogen.“ Und der arme Bruder, der diesen Gemeindeleiter zur Strecke bringt, wird derjenige sein, den Gott für sich erworben hat. Kain – ein Sohn Gottes – offenbar geworden, weil sein Werk im Sinne von 1. Kor 3,13, Lk 12,42 offenbar geworden ist, denn der Tag des Gerichts wird es klarmachen, denn jener wird in Feuer offenbart werden. Jeder aber sehe zu, wie er auf sein Fundament baut. Fundamentalisten von heute haben leider keine Ahnung, wer Christus ist und was Weihnachten wirklich bedeutet. Dies ist sehr betrüblich.

milanvor 1 Jahr und 362 Tagen

Lieber OllyRau, Fundamentalisten sind jene, die auf einem Fundament stehen. Da Jeshua, der Eckstein, mein Fundament ist, dürfen Sie mich herzlich gern Fundamentalist schimpfen. Das löst Freude bei mir aus. --- Ich stehe hinter den Aussagen der Bibel in jeder Beziehung, so auch Galater 4:23. Die Effekte von Geist und Fleisch könnte man interaktiv nennen. Selbst wenn jemand nur das Fleischliche sehen kann, ist es ihm möglich Zusammenhänge und Konsequenzen zu erkennen. Ab diesem Moment kann der Geist Gottes beginnen den Plan Gottes über seine Beziehung zum Menschen zu offenbaren. Er knüpft zu jedem Menschen auf andere Art und Weise diese Beziehung, von Herz zu Herz, seien es Pietisten, Pfingstler oder andere. Luther z.B. war Katholik. Gott sieht das Herz an und trifft eine Entscheidung. Wer Gottes Berührung sucht, der findet, ihm wird gegeben und der Himmel aufgetan; so einfach ist das Evangelium. Machen wir es doch nicht komplizierter als es ist. Lassen wir die Theologie den Theologen; wenden wir uns Jeshua zu und folgen Ihm nach. Die Zeit ist zu kostbar, als sie mit Theologie zu verschwenden. Es gibt zu viele Menschen, die in die Verdammnis gehen. Ich segne jeden Leser im Namen Jeshua Adonai.

OllyRauvor 2 Jahren

Lieber milan, wie alle Fundamentalisten verdrehen auch Sie das Wort Gottes. Natürlich habe ich Sie jetzt nicht als einen Fundamentalisten beschimpft - wo käme ich denn da hin - aber Sie scheinen auf die Manipulationen gewisser teuflischer Personen hereinzufallen, die meinen, die Schrift sei wörtlich auszulegen. Dagegen bezieht sich aber das reformatorische Schriftprinzip auf den Grundsatz des sola scriptura hinsichtlich der Vorgehensweise, dass die Schrift sich selber auslegt, d.h. die Schrift legt die Schrift aus und zwar auf Jesus Christus. In diesem Sinne können Sie nicht die Stelle im AT alleine lesen, sofern es im NT diesbezüglich ein Gegenstück vorhanden ist. Ohne die Aussage im Neuen Testament haben Sie auch keine Vollständigkeit hinsichtlich der biblischen Aussage. Betreffend der Aussage zu Sara steht in Galater 4,23 ziemlich eindeutig der Kontrast zwischen fleischlich und geistlich. Also, wenn Sie nun wirklich die Bibel ganz wörtlich nehemen wollen - wie eben gewisse Personen - so stolpern Sie eben genau mit dieser Sichtweise an diesem Bibelvers. Ihre Aussagen zu Abraham und Sara sind demnach hinfällig und nichtig, da Sie nicht die ganze Bibel berücksichtigen. In diesem Sinne gibt es auch keine Diskontinuität zwischen AT und NT. Alles ist durchgängig - auf ein Ereignis hin - auf die Geburt Jesu, damit die "Söhne Gottes" offenbar werden. "Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes." (Römer 8,14). "Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten." (1. Korinther 2,13).

milanvor 2 Jahren

Lieber OllyRau, bitte lesen Sie doch jene Bibelstellen des AT, die von Abrahams (ehem. Name Abram) zu Lebzeiten schreiben und noch Yitzhak und Jaakov. Genesis 11:1 bis 37:1 (1.Buch Moses). Yitzhak war der leibliche Sohn Abrahams und seiner Frau Sarah, die bis kurz vor ihrer Schwangerschaft mit 90 Jahren noch Sarai hieß. Sie war bis 90 steril. Als sie aber von Adonai in Begleitung zweier Engel besucht wurden (Ankündigung der Zerstörung Sodoms und Gomorras) hat Adonai ihnen einen leiblichen Erben verheißen (2. Verheißung), was auch so eintraf. Zehn Jahre zuvor hatte Sarai ihre Sklavin Hagar ihrem Mann Abram ins Bett gelegt, so lange nur bis sie schwanger wurde. Das Kind sollte Sarai in den Schoß geboren werden und somit nach damaliger Tradition Sarais Kind sein. Der Stolz der Ägypterin und ihre späteren Pläne haben zu beider Ausschluss aus der Gemeinschaft geführt. Der Islam sieht jedoch Ishmael, den Hagars als rechtmäßigen Erben an und verurteilt damit Gottes Entscheidung, als ER sagte, Abraham solle tun, was Sarah von Ihm verlange, nämlich die fortzuschicken, was Abraham ziemlich schwer fiel, denn er liebte seinen Sohn Ishmael. Deshalb wurde Ishmael von Gott gesegnet zwölf Fürsten und Völker (semitische Araber) hervorzubringen.

OllyRauvor 2 Jahren und 1 Tag

@milan: Sara hatte doch geistliche Kinder und keine fleischlichen Kinder, oder? Man lese hierzu: Galater 4,22-27: Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese Frauen bedeuten zwei Bündnisse: Eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hineingebiert, das ist Hagar; denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei. Das Jerusalem droben aber ist frei, und das ist unsere Mutter. Denn es steht geschrieben: "Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest! Denn viele sind die Kinder der Einsamen, mehr als die derjenigen, die den Mann hat." Vielleicht sollte man doch auch mehr die Bildsprache in Bibelschulen lehren, damit man das Geistliche auch geistlich deuten kann. Der ganze Mummenschanz und die Scheinheiligkeit liegt in der Verdrehung der Schrift, denn viele Christen liegen im Eselsgrab und wissen es nicht. Jedoch ist und bleibt jedes Engagement - sei es zu weltlich oder vor allem auch das zu übertriebene Fundamentalistische - im Bereich des Satans, sofern es sich nicht an der Schrift messen lässt.

milanvor 2 Jahren und 1 Tag

Eines kann man festhalten: Das Weihnachtsfest wird überbewertet, die Geburtsgeschichte dient dazu, die Weissagung des AT zu bestätigen, die Herkunft Jeshua, Sohn seines Ahnen Davids sowie den Geburtsort. Das war's. Das Fest der Liebe fand seinen Höhepunkt auf Golgatha und am 3. Tag danach statt. Jeshua ließ sich aus Liebe ans Kreuz schlagen und erstand von den Toten auf am Tag nach dem Shabbat auf. Wir Christen setzen da falsche Prioritäten. Mit der Auferstehung beginnt der Neuanfang. Mit Pfingsten die Kraft, das offen zu leben. --- Der ganze Mummenschanz und Scheinheiligkeit zu Weihnachten sollte endlich aufhören! Stille Zeit, ja. Gottesdienst, ja. Geschenke, warum nicht? Der Scheinwerfer gehört aber auf das leere Kreuz, das leere Grab und den Tröster, der alles zu vollbringen bereit ist. Die Menschen mit dem Geist des Elijahu werden wie Johannes der Täufer in Autorität dastehen, wie Elijahu selbst dem Geist der Isebel und Achabs widerstehen. --- Isebel interpretiert man auch so: Bel oder Bal oder Ba'al ist der Götze der Phönizier und anderen in Kanaan. (Baalbek im Libanon). Isa ist der Name Jesus der Araber. Daraus kann man klar und deutlich den Antichristen ableiten, den Isa des Bal. Das ist der, dem die Muslime unter dem Namen Allah nachlaufen, mittels Muhammed, abgeleitet über Ishmael, dem Sohn der Ägypterin Hagar, kurzfristige Nebenfrau Abrahams, da Sarai mit 80 noch steril war, aber auf Gottes Wort hin mit 90 schwanger wurde und gebar.

OllyRauvor 2 Jahren und 2 Tagen

@StSDijle; @Jesaja53,5; Sie beide vertreten auf eine gewisse Art und Weise die Wahrheit, ohne gewissermaßen vollständig richtig zu argumentieren. Die Darstellung von Wintersonnenwende und Frühlingssonnenwende hat tatsächlich auch etwas mit dem christlichen Glauben zu tun und zwar in der Einbeziehung des christlichen Glaubens während des so genannten Kirchenjahres. Das Kirchenjahr ist nämlich das standardisierte Ablaufverfahren des so genannten Herrenjahres. Dies ist biblisch gesehen die Darstellung des 8. Jahres der so genannten Trübsal standardisiert auf das liturgische Jahr. Dies bezeichnet man im Christentum als eine jährlich wiederkehrende festgelegte Abfolge von christlichen Festen und Festzeiten, nach der sich vor allem die Gottesdienstpraxis und Liturgie richten. Wer die Losungen liest, hat dies exemplarisch vor den Augen, denn er sollte einmal die Kästchen mit den Wochensprüchen vergleichen, die für die Sonntage gelten. Es sind solche, die auch bei allen Vorjahren galten - also standardisiert, um einen bestimmten Ablauf zu kennzeichnen. Gemeint ist das Herrenjahr. Es bezeichnet den Kontext von Tod und Auferstehung Christi in Bezug auf den Tod und die bevorstehende Auferstehung des gläubigen Christen. Denn der Christ ist mit Jesus gestorben und wird mit Jesus auch auferstehen. Das "mit" bezieht sich auf das "Zusammen mit Jesus". Obwohl ich kein Fan von der Liturgie bin, so habe ich jetzt aber dennoch verstanden, worum es geht. Gleicher Glaube bedeutet die Pflicht, sich an gewissen Abläufen zu halten, damit sich Pfarrer und Pastoren und das Gemeindevolk auf ein bestimmtes Ereignis einstellen können.

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 3 Tagen

@ Dilje Sie scheinen wirklich ein Problem mit dem Glauben zu haben. Ist es heilsentscheidend, an welchem Datum genau Christus geboren wurde? NEIN! Heilsentscheidend ist, dass GOTT Fleisch wurde, sein einziger Sohn für uns und unsere Sünden an das Kreuz gegangen ist, damit wir gerettet werden können. Es ist so was von nebensächlich, an welchem Tag der HERR geboren wurde, ob er einen Geldbeutel besaß (der Name der Rose), ob seine Toga rot, grau, blau oder sonst was war... Bei all diesen Diskussionen wird man permanent nur von den wichtigen Dingen abgelenkt! Sie alle lenken nur vom Heilsangebot GOTTES ab!

StSDijlevor 2 Jahren und 3 Tagen

Sie verkehren Ursache und Wirkung: Weihnachten und Ostern werden gefeiert, weil die Termine für Landbaukulturen sehr wichtig sind. Nahezu jede alte Kultur hatte da ein Fest. Und alle hatten sie ihre Mythen rund um diesen Zeitpunkt. Der Jesus-Kult ist da keine Ausnahme sondern nur einer von so vielen.

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 3 Tagen

Die Frage, die sich hier stellt, ist doch wohl eher WARUM wir Weihnachten feiern und nicht wann. Das dürfte in dem Artikel auch ganz klar geworden sein. Ist GOTT Mensch geworden, dann hat er auch einen Geburtstag. Wann dieses Datum nun genau ist, das dürfte doch wohl angesichts der Tragweite des Geschehenen absolut nebensächlich sein.

StSDijlevor 2 Jahren und 4 Tagen

Der eigentliche Grund für Weihnachten am 24. Dezember ist wohl eher die Wintersonnenwende. Die Jäger und Sammler sowie die späteren Bauern hatten allen Grund sich zu freuen. Letztere waren auch davon abhängig die Frühlingssonnenwende zu kennen. Nun war es an der Zeit auszusäen, um im Herbst ernten zu können. Die Christen aus dem Süden taten gut daran, diese Feste einzubinden, anders hätten sie im unwirklichen Norden kaum überlebt. Wohl richtig, die meisten sind vom Landbau so entkoppelt, dass man heute kaum noch weiß, warum wir diese Feste feiern, nur die Bibel hilft da nicht.

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