ZDF-Sendung "Peter Hahne"
05. September 2012

Wieviel Islam braucht Deutschland?

Die Publizisten Necla Kelek. Screenshot: ZDF
Die Publizisten Necla Kelek. Screenshot: ZDF

Berlin (idea) – „Feiertage, Beschneidung, Religionsunterricht – wieviel Islam braucht Deutschland?“ Über diese Frage diskutierten die Publizisten Necla Kelek (Hamburg) und Michel Friedman (Frankfurt am Main) in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ am 2. September. Angesichts der geplanten Verträge des Hamburger Senats mit den drei größten muslimischen Verbänden sowie der alevitischen Gemeinde warnte Frau Kelek vor zu viel Naivität. Sie sei nicht überzeugt von der Einstellung vieler Deutscher „Wenn wir ihnen (den Muslimen – Anm. d. Red.) demokratisch begegnen, werden sie irgendwann auch demokratisch“. Die Vertragsentwürfe in Hamburg regeln unter anderem einen gemeinsamen...

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3 Kommentare

Johannes3.16vor 1 Jahr und 364 Tagen

Gemäß unserer Verfassung besteht in Deutschland Religionsfreiheit. Das heißt, alle, die in unserem Lande wohnen, müssen einander in größtmöglicher Toleranz begegenen. Wir müssen einander zumindest ertragen, auch wenn uns die Meinung und Religion des anderen nicht gefällt. Aber wir sind gefordert, der Intoleranz und Gewalt in jedweder Form zu begegnen und mit den Mitteln des Rechtsstaates in die Schranken zu weisen. Für Christen gelten zudem noch andere Maßstäbe, und zwar die, die der HERR JESUS uns vorgelebt hat. An IHM und Seinem Wort müssen wir uns orientieren. Hinsichtlich des Widerstandes gegenüber denen, die unsere demokratische Ordnung ablehnen bzw. sie beseitigen wollen, können wir uns auf den Art. 20 GG berufen, der "allen Deutschen das Recht zum Widerstand" einräumt, "wenn andere Abhilfe nicht möglich ist". Der Christ Dietrich Bonhoeffer hat sich für den aktiven Widerstand entschieden, nicht um seine Person zu retten, sondern um das Leid anderer zu beenden. Deshalb war für ihn auch der Tyrannenmord möglich. Eine solche Entscheidung bedurfte eines feinen und an der Schrift geschärften Gewissens, das in GOTT ruhte und das Leid des Nächsten im Auge hatte. Was den Islam anbetrifft, so handelt es sich hier nicht um eine Religion im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Ideologie, die sowohl Staat und Religion untrennbar in sich vereint. Der Islam lehnt die Freiheit und die Wüde des Individuums ab und bekämpft die freiheitlich-demokratische Ordnung als "unislamisches System". Eine solche Ideologie fällt deshalb nicht unter die vom Grundgesetz zu schützende Religionsfreiheit. Das hätten die Politiker, die zum Beispiel den Islam-Unterricht an unseren öffentlichen Schulen propagierten und schließlich einführten, wissen müssen. Die islamischen Selbstzeugnisse Koran, Hadith (Worte und Handlungsweisen Mohammeds) sowie die Biographie des islamischen Propheten sind jedermann zugänglich und können gelesen werden. Sie prägen zutiefst das Selbstverständnis der Muslime und machen verständlich, dass diese Ideologie von Anfang an geprägt war von der Gewalt gegen die "Ungläubigen" (alle Nichtmuslime) und deren Unterdrückung und Verfolgung. In allen von der Scharia (islamisches "Grundgesetz", das den Koran zur Grundlage hat und die Anweisungen "Allahs" im politischen und religiösen Leben jedes einzelnen umsetzt) beherrschten Staaten gelten die "Ungläubigen" als Dhimmis, also als geduldete Menschen mit wenigen Rechten und hoher Steuerlast. Allerdings sind sie vom als ehrenhaft angesehenen Kriegsdienst ausgeschlossen. Wollen wir wirklich, dass diese "Religion" sich bei uns ausbreitet, nachdem wir in unserer jüngsten Geschichte die kommunistische und nationalsozialistische Ideologie der Gewalt und Menschenverachtung erlitten und überwunden haben? Darauf müssen wir auch als Christen eine eindeutige Antwort finden, die mit der Schrift und dem Gewissen übereinstimmen muss und vom HEILIGEN GEIST geführt ist.

vor 2 Jahren und 48 Tagen

Frau Kelek sieht die Situation ungeschönt und realistisch, denn sie hat das wahre Wesen des Islam an eigenem Leibe erfahren müssen. Ein 'reformierter' Islam würde sich selber aufgeben. Der Islam des Koran ist genau der Islam, der von den Salafisten und anderen und anderen Radikalen mit geringfügigen Abweichungen ausagiert wird. Der naive Verweis auf die 'moderaten' Koran-Suren kann in der Praxis nicht greifen, da durch das beim Koran angewendete Abrogations-Prinzip, die älteren durch die neueren Suren zu entsprechenden Themen ausgehebelt werden. Diese sind allerdings weitaus radikaler als die älteren. Das Christentum - durch den römisch klerikalen Katholizismus zu einer pseudo-christlich übertünchten Mysterien-Religion entstellt - wurde durch GOTTes weisen Ratschluss, indem Er Dr. Martin Luther zu der großen Reformation des Christentums berief, wieder 'vom Kopf auf die Füße' gestellt. Bei dieser Reformation handelt es sich eindeutig um das Eingreifen GOTTes in die Geschichte, mit für die Gemeinde Christi und für die gesamte Welt segensreichen Folgen. Gelobt sei der dreieinige lebendige GOTT für dieses Werk.

WPEVvor 2 Jahren und 48 Tagen

Wieviel Islam braucht Deutschland? Falsche Frage... brauchen NULL, oder? Aber nach Vernunft damit umgehen... Mitmenschen ihren Glauben zubilligen... ihnen Freiheit gewähren auf dem Rechtsfundament des Gastlandes... das sollte sein.

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