Venezuela
08. März 2013

Kirchen gehen in eine unsichere Zukunft

Der Sozialist Hugo Chavez, der das Land seit 1999 regierte, war am 5. März im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben. Foto: Valter Campanato/ABr
Der Sozialist Hugo Chavez, der das Land seit 1999 regierte, war am 5. März im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben. Foto: Valter Campanato/ABr

Caracas (idea) – Nach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez stellen sich die Kirchen des lateinamerikanischen Landes auf eine unsichere Zukunft ein. Sowohl die katholische Bischofskonferenz wie auch der Rat der Evangelikalen haben zu Gebeten für inneren Frieden und nationale Einheit aufgerufen. Der Sozialist Chavez, der das Land seit 1999 regierte, war am 5. März im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben. Seine Amtszeit hatte zu Spannungen innerhalb des Landes geführt. Der Rat der Evangelikalen appelliert deshalb an die Landsleute, während der zweiwöchigen Staatstrauer auf „Hass, zerstörerische Sprache und Konfrontation“ zu verzichten und auf Gott „als unsere ...

2 Kommentare

Jesaja53,5vor 1 Jahr und 283 Tagen

Ich verstehe jetzt nicht, was du sagen willst, Johannes. Was hat Chavez damit zu tun, dass man ihn einbalsamieren will? Ich denke, viel wichtiger ist die Nachricht, dass er zum Glauben zurückgefunden hat und als Christ gestorben ist ... Was man nun mit seinen Gebeinen macht ... Wen interessiert das?

Johannes3.16vor 1 Jahr und 284 Tagen

Der Tod des Hugo Chavez und seine göttliche Verehrung („er lebt und ist nicht gestorben“ – die Einbalsamierung seines Körpers soll ihn „ewig erhalten“) zeigen wieder einmal, dass auch Kommunisten und die von ihnen Verführten nach GOTT suchen, aber auf unsinnige Weise. Ihr jeweiliger Gott ist ein Mensch, der zum Gott gemacht wurde. Dabei ist zu denken an den Gründer der inzwischen untergegangenen Sowjetunion, Lenin - an seinen Nachfolger, den Massenmörder Stalin, an Mao - ebenfalls ein Massenmörder – dessen rote „Bibel seinerzeit auch mit großer Begierde von unserer linken Studentenschaft gelesen wurde, an Ho Chi Min in Vietnam, an die Führungsfiguren der nordkoreanischen Diktatorenfamilie, an Che Guevara und demnächst als vorläufig letztem Fidel Castro. Obwohl sie alle ihren Völkern Freiheit und Menschenwürde nahmen, werden sie dennoch als Götter verehrt, weil es nach kommunistischer und nationalsozialistischer Auffassung keinen Gott im Himmel gibt, bestenfalls eine „höhere Macht“ oder eben die „Vorsehung“. Auch der Verbrecher Hitler wurde als Gott und Erlöser - sogar vom überwiegenden Teil der Kirche – verehrt. Wie ist das möglich? Das ist deshalb möglich, weil GOTT sich allen Menschen in ihrem Herzen und Gewissen zu erkennen gibt, dass ER ist, ein lebendiger GOTT, dem wir verantwortlich sind für all unser Tun und Lassen. Der uns in Seiner unendlichen Liebe Freiheit geschenkt hat, auch die, sich gegen IHN zu entscheiden. Auch die klugen Athener hatten eine Ahnung von diesem GOTT und verehrten ihn als „unbekannten Gott“ in einer Statue. Der Apostel Paulus schreibt: „Denn was man von GOTT erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn GOTT hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist Seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus Seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben. Denn obwohl sie von GOTT wussten, haben sie IHN nicht als GOTT gepriesen noch IHM gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert“ (Röm 1,19ff). Die Folge dieser Finsternis ist die Ablehnung GOTTES und daraus folgen die bösen Werke: die Erfindung einer eigenen Religion (Bindung), die Vergottung von Menschen und Vorstellungen als Ersatz für den einen und wahren GOTT, der im Unbewussten ja noch wirkt. Ein erstaunlicher Vorgang in unserer ach so aufgeklärten Welt, deren Entstehung durch Urknall und Evolution - wenn auch ohne jeden Beweis - erklärt wird. „Ich preise DICH, VATER, HERR des Himmels und der Erde, weil DU dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart“ (JESUS CHRISTUS).  

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