Indien
29. November 2012

Zwölf Millionen Mädchen in 20 Jahren abgetrieben

Die Vorsitzende der Nationalen Kommission für Kinderrechte in Indien, Shanta Sinha. Foto: Tejprakashyadav
Die Vorsitzende der Nationalen Kommission für Kinderrechte in Indien, Shanta Sinha. Foto: Tejprakashyadav

Berlin (idea) – Die Abtreibung ungeborener Mädchen gehört in Indien zum Alltag. Wer sich trotzdem für die Geburt einer Tochter entscheidet, lebt gefährlich. Das berichtet die in Berlin erscheinende linksalternative „tageszeitung“ („taz“). Indischen Studien zufolge seien in den letzten 20 Jahren zwölf Millionen Mädchen im Mutterleib getötet worden, weil ihre Familien lieber einen Jungen wollten. Seit den 90er Jahren können Familien in Indien mit dem Ultraschallgerät frühzeitig das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes bestimmen und ließen dann die Mädchen abtreiben, so die taz. Nach Angaben der Vereinten Nationen fehlten dadurch heute schon 85 Millionen Mädchen allein ...

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