Christenverfolgung
29. Januar 2013

Iran geht verstärkt gegen Christen vor

Iran geht verstärkt gegen Christen vor
Ayatollah Noor-Allah Tabarsi. Foto: Mohabat News

Teheran/Washington/Berlin (idea) – In der Islamischen Republik Iran geht die Justiz verstärkt gegen frühere Muslime vor, die zum Christentum übergetreten sind. Den Behörden sind vor allem die schnell wachsenden, meist evangelikal ausgerichteten Untergrundgemeinden ein Dorn im Auge. Der „Abfall vom Islam“ ist verboten und kann mit der Todesstrafe geahndet werden. Von den 74,2 Millionen Einwohnern Irans sind 99 Prozent Muslime. Die Zahl der Konvertiten zum christlichen Glauben wird auf 250.000 geschätzt. Ferner gibt es bis zu 150.000 meist orthodoxe armenische und assyrische Christen. Mehrere führende muslimische Geistliche haben sich im Januar kritisch zum Christentum und beson...

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4 Kommentare

Johannes Hardtvor 1 Jahr und 238 Tagen

@milan: Es gibt eben blinde Blindenführer.

milanvor 1 Jahr und 243 Tagen

Zitat: Dennoch sagt der oberste Leiter der "evangelischen" Kirche Deutschlands (EKD), dass Muslime "Glaubensgeschwister" seien und Kritik am Islam "krankhaft" und "unchristlich" sei - so der Präses Nikolaus Schneider. - Zitat Ende. --- Es mag durchaus richtig für sie sein, wenn solche Leute die Muslime als ihre Glaubensbrüder seien. Für mich sind weder die einen noch die anderen Glaubensbrüder, da sie die biblischen Wahrheiten verdrehen, ein anderes Evangelium predigen, welches nur ihnen in den Ohren klingelt.

Germanevor 1 Jahr und 243 Tagen

In diesem Artikel wird der Begriff „islamische Geistliche“ verwendet. Aus der Sicht eines christlichen Mediendienstes gibt es diese aber gar nicht. Da es nach der Botschaft der Bibel, die mit ihrer Glaubwürdigkeit und damit Autorität über der gesamten Weltliteratur und auch über allen wissenschaftlichen Erkenntnis-Ebenen steht, nur einen Gott gibt und keine weiteren Götter, sondern nur Götzen, handelt es sich nicht nach menschlicher, sondern nach biblischer Beurteilung beim Islam um einen Götzenglauben, den entsprechende Götzen-Priester betreiben. Ich bitte darum, dass in Artikeln, die von idea selber erstellt werden, der Begriff „Geistliche“ für solche und ähnlichen Götzenkulte nicht mehr verwendet wird und bei übernommenen Artikeln versucht wird, diesen Begriff in Anführungszeichen zu setzen. Der Schaden: Die jetzige Verwendung dieses Begriffes bestärkt die Irrlehre, die mir gegenüber ein Prediger einer landeskirchlichen Gemeinschaft bereits vor Jahren äußerte, „bei dem Allah des Islam handle es sich ja um denselben Gott, den wir Christen anbeten“. Dazu kommt, dass ein evangelischer Informationsdienst den Begriff Geistlicher als generelle Bezeichnung für Pfarrer sowieso nicht gebrauchen darf, weil seit Jahrzehnten nicht mehr davon ausgegangen werden kann, dass die in Deutschland tätigen Pfarrer alle gläubige Christen sind. Meines Wissens hat idea von Holland mal berichtet, das dort wohl über 50 % der dortigen Pfarrer gar nicht an Gott glauben. Dieser Begriff war auch schon früher in gewisser Weise eine Herabsetzung der übrigen gläubigen Gemeindemitglieder, denen Gott über unseren Bruder und Apostel Petrus sagen lässt, "Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums". Geistlicher geht es nicht!

Johannes3.16vor 1 Jahr und 244 Tagen

Obwohl alle führenden Köpfe der Moslem-Organisationen hier in Deutschland behaupten, die islamische Ideologie sei eine "Religion des Friedens", zeigen die tagtäglichen Ereignisse in den islamischen Diktaturen genau das Gegenteil. Dennoch sagt der oberste Leiter der "evangelischen" Kirche Deutschlands (EKD), dass Muslime "Glaubensgeschwister" seien und Kritik am Islam "krankhaft" und "unchristlich" sei - so der Präses Nikolaus Schneider. Wer so etwas sagt, ist mit Blindheit geschlagen und fügt der Kirche in Deutschland einen großen Schaden zu, denn die verfolgten und unterdrückten Christen in den islamischen Despotien schauen auf Deutschland. Sie wissen, dass unsere Politiker und unsere Kirchen sehr wohl ihren Einfluss gegenüber den Diktatoren geltend machen können. Stattdessen genießt der Islam als "Religion" den Schutz des Grundgesetzes - wer auch immer das veranlasst hat. Ist es etwa Unkenntnis der islamischen Lehren aus Koran und Hadith? Oder wollen Politiker den christlichen Glauben auch hier in Deutschland beseitigen? Ist es Gleichgültigkeit, zumal die Kirchenleiter sich besonders um die Gleichstellung des Islam mit den Kirchen bemühen? Der Untergang des Christentums in der Türkei binnen eines Jahrhunderts liegt noch nicht weit zurück und sollte warnendes Beispiel sein. Eine "Religion", die ihren Mitgliedern bei einem Austritt den Tod androht, darf nicht länger als Religion anerkannt und geschützt werden! Eine Ideologie, die unsere freiheitlich-demokratische Ordnung nicht anerkennt und als "unislamisches System" beseitigen will, hat in Deutschland kein Existenzrecht! Nationalsozialismus und Kommunismus haben das zarte Pflänzlein Demokratie am Ende der Weimarer Republik beseitigt. Das sollte uns ebenfalls Warnung genug sein!

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