ZDF-Sendung „Peter Hahne“
16. Juni 2013

DDR-Unrecht vergeben und vergessen?

v.l. Pastor Uwe Holmer, Moderator Peter Hahne und die Journalistin Edda Schönherz. Screenshot: ZDF
v.l. Pastor Uwe Holmer, Moderator Peter Hahne und die Journalistin Edda Schönherz. Screenshot: ZDF

Berlin (idea) – Sollte man das DDR-Unrecht einfach vergeben und vergessen? Darüber diskutierten in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“ am 16. Juni der Pastor und frühere Leiter der Diakonischen Anstalten Lobetal, Uwe Holmer (Serrahn), und die Journalistin Edda Schönherz (Berlin). Anlass war der bevorstehende 60. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR. Damals war es im ganzen Land zu Demonstrationen gekommen nachdem die SED in ihrem Programm die Wiedervereinigung Deutschlands ausgeschlossen und einen beschleunigten Kurs beim Aufbau des Sozialismus beschlossen hatte. Damit verbunden war unter anderem eine Erhöhung der Arbeitsnorm bei gleichbleibenden Lohnzahlungen. D...

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1 Kommentare

Enricovor 1 Jahr und 158 Tagen

Vergebung ist richtig und wichtig und wir sollen auch unsere Feinde segnen und sie ernsthaft lieben. Aber dennoch sollte Unrecht aufgearbeitet werden. Dies hat nichts mit "Hass" zu tun. Wenn dieselben, die früher massives Unrecht begangen haben, heute wieder in Amt und Würden sitzen, dann können sie einfach mit neuem Unrecht weitermachen. So als wäre nichts gewesen. Dies haben wir gesehen, als ehemalige Nazis "übernommen" wurden. Wie zum Beispiel der Raketenerfinder, der von den Amis übernommen wurde, der nun mitverantwortlich ist an der Erfindung der Atomraketen (und dies nach dem zweiten Weltkrieg) oder auch andere ehemalige Nazis die nach dem zweiten Weltkrieg wieder ins Amt eingesetzt wurden. So zum Beispiel auch in der ehemahligen DDR während gleichzeitig ehemalige Opfer der Nazis auf eine Entschädigung heute noch warten. Und nun die DDR, wo die ehemahligen Spitzel und SED-Funktionäre nun wieder  in der Politik sind wie zum Beispiel die "Linke". Da verwundert es nicht, dass sogar die Altparteien selbst immer mehr nach "Links" abdriften und es eine echte Opposition von "Links" und Konservativen nicht mehr gibt. Heutzutage ist es egal, ob man die CDU oder CSU oder Grüne oder Piraten oder SPD oder die Linke wählt. Sie ähneln sich in vielen Dingen immer mehr. Früher wählte man, wenn man christliche konservative Werte wollte, die CDU oder die CSU. Heute gibt es eine muslimische Landesvorsitzende in der CDU diese die drei Buchstaben ihrer eigenen Partei erst kürzlich anders interpretiert hat: "Die drei Buchstaben CDU heißen für mich auch: charmant, dynamisch und unkonventionell. Daran sollten wir uns halten.” Dies ist eine klare Demontierung der Gesellschaft.   

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