ZDF-Fernsehgottesdienst
18. Juni 2012

Muslime und Christen beten das Vaterunser

Muslime und Christen beten das Vaterunser
Die Koran-Sure wird während des ZDF-Fernsehgottesdienstes bei den Baptisten vorgelesen. Foto: idea/Waschkowitz

Kamp-Lintfort (idea) - Muslime und Christen haben gemeinsam das „Vaterunser“ im ZDF-Fernsehgottesdienst gebetet, der am 17. Juni aus der Friedenskirche der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in Kamp-Lintfort (Niederrhein) übertragen wurde. 240 Besucher, darunter rund 50 Muslime, sangen unter anderem das Lied „Gut, dass wir einander haben“ des evangelischen Autors Manfred Siebald (Mainz) und hörten auf das Gleichnis Jesu vom Barmherzigen Samariter. Der Fernsehgottesdienst stand unter dem Motto „Barmherzigkeit: Bodenschatz der Religionen.“ Erstmals betrat dabei die mit einem Kopftuch bekleidete Muslima Emine Karakus eine Baptistengemeinde. „Der Gottesdienst war...

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7 Kommentare

StSDijlevor 2 Jahren und 68 Tagen

Johannes 3.16, der letzte Völkermord der von Christen mit verursacht wurde, war 1994 in Ruanda. Dazu wikipedia: "Eine Auseinandersetzung mit dem Schweigen des Klerus und mit der aktiven Beteiligung einiger Kirchenvertreter an Völkermordstraftaten hat bei den betroffenen Kirchen bislang kaum stattgefunden." Es ist sogar so, dass katholische Priester die sich in dieser Zeit schuldig gemacht haben, von der RKK geschützt werden und ein ruhiges Leben in Belgien, Frankreich oder Italien führen. Übrigens auch wenn die Kreuzzüge nicht die größte Gräueltat im Namen Jesu Christi war (die kamen später, bei der Kolonialisierung und mit den Hexenverbrennungen), entsprechen Sie nicht dem christlichen Selbstverständnis, das Jesus angeblich in der Bergpredigt geprägt hat, denn angeblich sagt er: "wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, so halte auch die linke hin". Letztlich, bin ich mit Nichten so gleichgültig wie Sie glauben mögen, ich halte Religion, bzw alles was auf nicht demontierbaren Wahrheiten basiert für gefährlich.

Johannes3.16vor 2 Jahren und 68 Tagen

Sehr geehrter Herr Dijle, auf den ersten Blick erscheint Ihr Beitrag von Weisheit getragen. Dann aber versuchen Sie zu relativieren und alles zu vermengen, wie es ja leider viele Zeitgenossen tun, um ihre Ruhe zu haben! Deshalb eine Richtigstellung: Es stimmt, dass Muslime Christen abschlachten und damit ihrem "heiligen" Buch Koran folgen. Es stimmt aber nicht, dass umgekehrt Christen Muslime abschlachten, weil die Bibel das nicht zulässt. Da diese Tatsache sich leicht nachprüfen lässt, kommen die Relativierer schnell zum nächsten Scheinargument und behaupten, dass die Kreuzzüge der beste Beweis für die Aggressivität der Christen seien, die doch angeblich gegen die frommen und friedfertigen Muslime kämpften. Tatsächlich eroberten die Muslime mit "Feuer und Schwert" Jerusalem bereits im Jahre 638 und hielten es für Jahrhunderte in festem Griff. Dagegen erfolgte dann der Aufruf des Papstes zum Kreuzzug, dessen Motive allerdings weit weniger christlich waren, als gemeinhin angenommen. Bitte die Geschichte der Kreuzzüge lesen!

StSDijlevor 2 Jahren und 70 Tagen

Aus meiner bescheidenen Sicht dürfen ja Religionen treiben was sie wollen, so lange Sie mich damit in Ruhe lassen. Wenn Christen und Muslime zusammen beten ist mir das sicher lieber als wenn sie sich abschlachten wie sonst immer. Was mich stört, ist, dass dieses Theater von einem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender verbreitet wird. Was bitte soll das?

milanvor 2 Jahren und 70 Tagen

Das nennt man in der Bibel Hurerei. (geistliche Hurerei)

MatthiasKleinvor 2 Jahren und 70 Tagen

Mohammed ist ein Anti-Christ. Er sagt, dass Jesus nicht der Christus ist, also der Gesalbte Gottes, der in Ewigkeit König ist und alles ererbt. Wie kann nun Christus und Anti-Christ eine Gemeinsamkeit haben?

Johannes3.16vor 2 Jahren und 70 Tagen

Der Humanismus ist verführerisch – damals wie heute! Wir glauben doch alle an einen Gott, wir sind alle Brüder und Schwestern, Friede…Friede, wir wollen doch nur das Gute. „Gut, dass wir einander haben“! Der heilige GOTT und die Götzen! Wo ist der Unterschied? Ein solcher TV-Gottesdienst kommt ja nicht von ungefähr und liegt im Trend heutigen Denkens. Herr Carouge hat Recht: Wir sollen barmherzig sein im Alltag, und das gilt auch gegenüber den Fremden in unserem Lande, selbst denen, die sich einer Integration verweigern. Hätte JESUS CHRISTUS, unser HERR, diesen „Gottesdienst“ mitfeiern können? Mit Sicherheit nicht! ER war nicht der Vertreter einer der Religionen, die es schon zu seiner Zeit in Fülle gab. ER war und ist der e i n e HERR und GOTT, der von sich sagt: ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben – niemand kommt zum VATER denn durch MICH. Mit großer Schlauheit hat Carouge eine scheinbar unverfängliche Sure aus dem Sammelsurium der vielen Worte Allahs herausgepickt, die man auf den ersten Blick akzeptieren könnte, obwohl die ganze Sure bereits aus der Zeit der harten Gesetzgebung gegen die „Ungläubigen“ in Medina stammt. Aber statt „Gott“ heißt es im Original „Allah“ – das ist ein entscheidender Punkt! Unmittelbar davor steht, dass die, die Allahs Buch (Koran) nicht anerkennen, unrein sind und auf sie in der Hölle schmerzliche Strafe wartet (Sure 2:174). „… wie werden sie leiden im Feuer!“ (Sure 2:175). Und unmittelbar nach 2:177 ist von der Vergeltung im Zusammenhang mit der Blutrache die Rede (Sure 2:178). Allah ist ein „Listenschmied“ (Sure 3:54), „der in die Irre führt, wen er will“ (u.a. Sure 6:39)! Auch Israel wollte immer wieder aus dem schützenden Bund mit dem HERRN ausbrechen, weil es meinte, auch dem Baal dienen zu sollen. Da musste ELIA („mein GOTT ist JHWH“) eingreifen: „Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der HERR GOTT, so wandelt IHM nach, ist's aber Baal, so wandelt ihm nach.“ (1.Kö 18,21) Und das Volk antwortete Elia nichts! Über die Folgen klärt der weitere Verlauf dieser bewegenden Geschichte auf. Das Volk war nicht umkehrwillig – nur ein Rest! Der HERR: „ICH will übriglassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat!“ Oft hört man von Christen, dass das AT keine Gültigkeit mehr habe und der „grausame Gott des AT“ durch JESUS CHRISTUS abgelöst sei. In diesem Irrtum verharrt ja auch die „Ersatztheologie“, die Israels Gotteskindschaft ablehnt und die Verheißungen des HERRN für Sein Volk Israel auf die Kirche überträgt. Doch GOTTES heiliges WORT gilt weiterhin und ist auch für uns Christen maßgebend. Der HERR JESUS hat das immer wieder betont. Das bedeutet, wir sollen auch Muslimen in Freundlichkeit begegnen, ihnen aber die klare Botschaft des Evangeliums in relativierendem und vermeintlichem Humanismus nicht versagen, sonst gehen beide verloren: „Christen“ und Muslime!

WPEVvor 2 Jahren und 71 Tagen

Als Gast sollte jeder Moslem willkommen sein... er hört die Frohe Botschaft. Und es gibt keinen Grund einen Moslem zu diffamieren. Doch die innige Gemeinschaft eines Gottesdienstes mit Gott und den Glaubensgeschwistern ist bei aktiver Teilnahme fremder Religionen nicht möglich. Und bitte... was bringt eine solche Demonstration von multi-kulti? Bringt ein solches Verhalten Gott die Ehre?

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