SCM Bundes-Verlag
17. April 2013

Via Internet für sich beten lassen

Screenshot: Amen.de
Screenshot: Amen.de

Witten (idea) – Ein neues Internet-Portal vernetzt Beter und Menschen mit Gebetsanliegen. Amen.de wurde am 17. April vom evangelischen SCM Bundes-Verlag (Witten) freigeschaltet. Dort kann man für sich beten lassen, ohne dass eine Registrierung nötig ist. Das Portal verteilt die Gebete nach einer Sicherheitsüberprüfung an Beter, die sich angemeldet haben. Ihre Zahl liegt bisher bei 1.400 Personen. Auf einer Statusseite kann der Autor des Anliegens sehen, wie viele Menschen schon dafür gebetet haben. Die Beter können ihm über diese Seite Ermutigungen von bis zu 140 Zeichen senden. Wenn die Fürbitte Veränderungen bewirkt hat, kann der Autor die Beter darüber informieren. Auf Wuns...

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1 Kommentare

solrexvor 1 Jahr und 219 Tagen

Im Internet ganz konkret ein Stück der Realität Gottes erleben? Was heißt dies eigentlich, „Gott erleben“ – und wie soll das dann konkret aussehen? Bedeutet hier „Gott erleben“, dass meine Wünsche und Gebete an Gott erhört werden? „Die Vision der Veranstalter ist, dass Menschen im Internet ganz konkret ein Stück der Realität Gottes erleben." Wenn das also mit der Gebetserhörung vielleicht klappen sollte, dann hat man Gott erlebt und akzeptiert ab sofort Seine Existenz, lebt aber wahrscheinlich so weiter wie vorher. Oder soll etwa eine Gebetserhörung dann zur Herzensbuße und Bekehrung zu Jesus Christus führen? Davon ist bei dieser Aktion nichts zu hören. Wenn der Glaube an Gott und Jesus Christus allein von einer Gebetserhörung abhängig sein soll, ist dies ein falscher Weg. Hier werden Menschen in die Irre geführt!   Es geht doch eigentlich zuallererst um den Glauben an das Erlösungswerk des Herrn Jesus Christus, der für die Sünden der Menschen Sein Leben am Kreuz gegeben hat. Dies ist die zentrale Botschaft Jesu und der Apostel in den Evangelien und den Briefen. So sollte jeder Mensch seine Verlorenheit erkennen und davon hören, wie er den Weg zum ewigen Leben findet. Wie viele Menschen haben schon Gebetserhörungen erfahren und haben keine Konsequenzen daraus gezogen.   Was machen auf der anderen Seite Leute ohne Internetzugang? Sie haben wohl keine Chance, ihr Anliegen loszuwerden. Ich finde, das ist zu einfach, wenn ich andere für mich beten lasse. Gott weiß auch ohne diesen elektronischen Aufwand, wessen ich bedarf. Oder muss ER auch noch die E- Mail lesen, dass ER weiß was einen Menschen umtreibt.   Jes 65,24: "Und es soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören."   Aber dazu gehört das Vertrauen an den lebendigen Gott und Seinen Christus!   Ich denke, es ist wichtiger, die Menschen mit der Botschaft von ewigem Leben oder ewiger Verdammnis zu konfrontieren, als sie mit einer eventuellen Gebetserhörung zu ködern!   Wenn diese Aktion gerade vom SCM- Verlag kommt, muss man auch annehmen, dass es hier auch um wirtschaftliche Interessen geht. Es erinnert mich etwas an das Jahr der Stille, auch vom SCM initiiert, wo doch eine Menge an Literatur dazu angeboten wurde.  

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