Experten fordern: Das Schweigen über rituelle Misshandlungen brechen
04. April 2013

Gewalt an Kindern im Namen Satans

Münster (idea) – Wer den Begriff „Satanismus“ hört, denkt an schwarze Messen, okkulte Praktiken und Tieropfer. Doch ein grausiger Aspekt befindet sich bisher weitgehend in einer Tabuzone: die rituelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Fachleute, die Opfern helfen, fordern Politik und Kirche auf, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Das Wichtigste ist, das Schweigen zu brechen“, sagte die Psychotherapeutin Michaela Huber (Göttingen). Nach ihren Worten handelt es sich im Kern um Zwangsprostitution in sadistischen Täterkreisen. Kinder und junge Frauen würden von bestimmten Tätergruppen, darunter „Hardcore-Satanisten“, systematisch gefügig gemacht. „Das ist har...

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