SPD-Kanzlerkandidat
08. Oktober 2012

Warum Peer Steinbrück in die Kirche eingetreten ist

 SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Foto: Daniel Biskup
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Foto: Daniel Biskup

Berlin (idea) – Der nominierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seinen Wiedereintritt in die evangelische Kirche mit ihrer stabilisierenden Funktion in der Gesellschaft begründet. Der 65-Jährige war mit 18 Jahren ausgetreten, weil er der Ansicht war, dass die Kirchen zu oft auf der Seite der Mächtigen gestanden hätten und außerdem die Aufklärung behinderten. Etwa 40 Jahre später revidierte er seinen Schritt nach Gesprächen mit einem führenden Kirchenvertreter, wie er am 7. Oktober in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ berichtete. Steinbrück: „Ich habe festgestellt, dass die Kirche über die Glaubensstiftung hinaus eine enorm wichtige, nicht nur karitative, sondern ...

Zur Startseite
Zur Rubrik Glaube
7 Kommentare

vor 2 Jahren und 44 Tagen

@1 Kor 13-13: Herr Steinbrück selbst ist offenkundig bemüht, ein nichtbiblisches Gottesbild zu bekennen. Und wie sehr Christus falschen von wahrem Glauben trennt (was Sie Glaubensranking nennen) zeigt NUR BEISPIELSWEISE seine Warnung, dass er selbst diejenigen, die sich zum biblischem Glauben bekennen, ihn aber nicht befolgen, am Ende aller Tage nicht kennen würde... Christi Liebesgebot und sein Missionsgebot befolgt nur der, der vor rein innerweltlichen Gottesbildern (wie Sie Herr Steinbrück nennt) klar warnt! Wahrer Glaube ist ein Geschenk, falscher Glaube eine Tragödie!

bueroelfevor 2 Jahren und 44 Tagen

Toll, Herr Steinbrück! Sie haben sich weiterentwickelt, eine andere Einsicht gewonnen, UND entsprechend gehandelt. Klasse! @HansH: stimmt, das Wort Prinzip steht nicht in der Bibel. Vielleicht lesen Sie mal das Buch Gott 9.0 von den Küstenmachers? Sehr interessant, was es über Gottesbilder eines Menschen aussagt. Uns steht übrigens kein Urteil zu, ob jemand glaubt oder nicht, denn Jesus entscheidet am Ende der Tage, wen er gekannt hat und wen nicht. Steht zumindest so in meiner Bibel (Offenbarung d. Johannes).

StSDijlevor 2 Jahren und 45 Tagen

Er gehört doch zu den Mächtigen. Klar hat sich sein Verhältnis zur Kirche geändert, aber eben nicht weil sich die Kirche geändert hat auch nicht weil Steinbrücks Einschätzung wirklich verändert ist. Die Kirche steht auf seiner Seite, weil er die Seite gewechselt hat. Ich nehme das Steinbrück aber nicht übel, der Kirche ist es aber ein vergiftetes Geschenk. Ich würde damit nicht hausieren gehen.

1Kor13-13vor 2 Jahren und 45 Tagen

Lieber HansH, Lieber Ulrich Motte, bloß gut, dass nicht Sie, sondern Jesus dem ungläubigen Thomas gegenüber standen. Glaube ist und bleibt ein Geschenk. Und wenn Jesus an dieser Stelle nicht verurteilt, sondern schlicht zum Glauben einlädt, dann verbietet sich jedes öffentliche Glaubensranking. Vielleicht noch eine kleine Retourkutsche: Natürlich kann niemand in das Herz eines Menschen blicken, aber angesichts so vieler liebloser und richtender Leserbriefe kann man nur schließen, dass ihre Schreiber sehr tief gläubig sind, aber nicht im Sinne der biblischen Liebesbotschaft. Warum nur begegnet Jesus den Sündern immer in großer Zugewandtheit, während die "Frommen" so oft von ihm eine "volle Breitseite" abbekommen? Vielleicht doch, weil sie beim Berge versetzen allein aus Glauben nicht genug aufpassen, wer noch alles drunter steht?

milanvor 2 Jahren und 45 Tagen

Sehr geehrter Herr Steinbrück, der Artikel in idea sowie Ihr öffentlicher TV Auftritt geben mir Anlass Ihnen einen öffentlichen Brief zu schreiben. Sie waren in Ihrer Jugend Mitglied in einer Kirche und sind es aus (wahl-)taktischen Gründen neuerdings wieder geworden. Ihre öffentliche Begründung dieses Schrittes sowie Aussagen zum Gottesbild bestätigen jedem von Neuem geborenen Christen, dass Sie Gott vor Ihren (SPD-)Karren spannen wollen, ohne jegliches Interesse an der Person Gottes. Humanismus pur. (Nicht nur) Politiker lieben es, sich mit Partnern auf Augenhöhe zu unterhalten. Ein nicht medienwirksamer Dorfpfarrer hätte Sie möglicherweise wesentlich mehr beeindrucken können als ein Präsident in Amt und Affäre. Ihre Entrittsbegründung und deren Ziele, die offensichtlich von den zuständigen Personen oder Gremien zur Annahme Ihres Antrags geführt haben, wirft ein gleißendes Licht auf den maroden, desolaten Zustand dieser christlichen Körperschaft des öffentlichen Rechts, allen voran auf ihren Vorsitzenden. Sie wollen aussagen „so wahr mir Gott helfe“ und repräsentieren eine Partei, die den einzig wahren Gott aus der Präambel zur Verfassung streichen will. Den Gott, der Ihr Land überreichlich gesegnet hat, nachdem es sich von den Orgien des III. Reiches abgewandt hat. Sollte es in Ihrem Herzen noch das Plätzchen geben, das Gott selbst in Sie gelegt hat, IHN zu suchen, dann tun Sie das ohne jeden publizistischen Aufwand, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Dann wird Gott Ihnen begegnen, aber niemals auf Augenhöhe; denn ER widersteht dem Stolzen. Der Vertrauen kommt aus der Predigt, die Predigt aus dem Wort, das Wort aber von Gott. Jeshua ist das fleischgewordene Wort, das Lamm Gottes, dass auch für Ihre Sünden geopfert wurde, damit Sie leben können, ein Leben in Überfluss (immateriell). Wenn Sie sich das verinnerlichen sollten, den sündigen Zustand Ihrer menschlichen Natur erkennend, bereit sind umzukehren von Ihren bösen Wegen, Ihre gesamte Vergangenheit am Kreuz der Schande abzulegen, um durch Jeshua Vergebung der Sünden zu erfahren, IHM Ihr Leben anzuvertrauen, zu übergeben. Dann wird das geschehen, was auch als Wunder der Wiedergeburt bezeichnet wird. Neugeboren von oben aus Wasser und Geist in Wahrheit. Sollte das tatsächlich geschehen, werden mit Sicherheit die subversiven Kräfte Ihrer Partei nicht eher ruhen, bis sie Sie abgesägt haben. Aber Sie, Sie werden nie wieder derselbe sein, der Sie einmal waren, weil Sie ein Kind Gottes geworden sind. Ich segne Sie mit der Erkenntnis des lebendigen Gottes, El Elohé Jisrael, seines Messias Jeshua und der Person des Heiligen Geistes, im Namen Jeshua. p.s. Sollte ich, ohne Erwartungshaltung, eine Antwort bekommen, würde ich darauf herzlich gern antworten.

vor 2 Jahren und 45 Tagen

Da Gott sich nirgends als "Prinzip" offenbart hat, ist der logische Schluss, dass Steinbrück nicht "gläubig" im Sinn der Bibel ist!

vor 2 Jahren und 45 Tagen

Niemand kann in das Herz eines Menschen letztlich voll blicken, außer ihm selbst vielleicht und natürlich und sicher Gott. Aus den oben berichteten Aussagen kann man aber nur schließen, dass Herr Steinbrück kein Christusgläubiger im Sinne der Bibel ist.

Diese Woche lesen Sie

  • Sterbehilfe „Wir sterben am Willen Gottes“
  • EKD-Ratsvorsitzender „Ich erwarte von den Evangelikalen viel“
  • Ausbildung Was lernt man an einer christlichen Hochschule?
  • Pro & Kontra Sind Nahtoderfahrungen von Kindern glaubhaft?
  • Social Freezing Eine teuflische Bilanz
  • mehr ...
ANZEIGE