Allianzkonferenz
02. August 2013

Seid keine verkrampften Halb-Engel!

Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg. Foto: idea/kairospress
Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg. Foto: idea/kairospress

Bad Blankenburg (idea) – Christen sollten als erlöste Sünder auftreten und nicht als „verkrampfte Halb-Engel“. Das sagte Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg (Lüdenscheid) am 2. August in einer Bibelarbeit bei der Glaubenskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz im thüringischen Bad Blankenburg. Der Reichtum der Gnade Gottes, aus der sie lebten, sei bei vielen Christen in Vergessenheit geraten, erklärte sie. Wer sein Vertrauen nicht allein auf Jesus setze, sondern auf eigene fromme Leistungen wie regelmäßiges Beten und Bibellesen, begebe sich auf rutschigen Boden. Denn so entstehe automatisch die Frage: Genügt das eigene Tun, um vor Gott zu bestehen? Wie Deitenbeck-Gose...

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Zur Rubrik Glaube
6 Kommentare

Johannes Hardtvor 1 Jahr und 81 Tagen

Hab ich doch gerade bei dem Apostel Paulus nachgelesen, Philipperbrief, Kap. 2 ab Vers 12 bis 17: "... schaffet, dass ihr selig werdet mit Furcht und Zittern." Andere Übersetzungen sind viel weniger krass: "... arbeitet an euch". " ... euch mit aller Ehrfurcht und Gewissenhaftigkeit darum zu bemühen" Sicher nicht mit Krampf, aber doch ein bisschen mit Kampf. Ich bleib gerne und ungezwungen freudig dran am Bibellesen und am Beten. Beides schreibe ich groß in meiner Jesusnachfolge und das nicht als Halb- geschweige denn Ganz-Engel. Ach ja, hat das überhaupt der Apostel Paulus so geschrieben oder gar so genau zu nehmen wirklich gemeint? Täglich Bibellesen und beten - hat das je jemandem geschadet?

begevauvor 1 Jahr und 82 Tagen

Ja, gut, dass "Frau Pfarrerin" (die für Enrico und HampelPumai nicht mal einen Namen zu hat) das gesagt hat. Diese Kommentare belegen leider, wie recht sie hat. Und, HampelPumai, Ihr Schlußsatz trifft voll ins Schwarze!

solrexvor 1 Jahr und 82 Tagen

Ach ja, die Frau Pfarrer, befindet sich mit ihrer Aussage: „Wer sein Vertrauen nicht allein auf Jesus setzt, sondern auf eigene fromme Leistungen wie regelmäßiges Beten und Bibellesen, begebe sich auf rutschigen Boden“, befindet sich wohl selbst auf rutschigem Boden. Mit Gebet und Bibellesen kann sich selbstverständlich niemand den Himmel verdienen. Ich denke, das weiß eigentlich jeder wahre Christ. Aber es ist doch so, dass wir Gottes Wort täglich als Wegweisung, als geistliche Nahrung aufnehmen sollten. Wir essen und trinken ja auch jedenTag. Gottes Wort dient zur Stärkung unseres geistlichen Lebens. Nicht umsonst redet Gott zu Josua: Jos 1,1.8: "Nach dem Tode Mose's, des Knechts des HERRN, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Mose's Diener: [...] Und laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, auf dass du haltest und tust allerdinge nach dem, was darin geschrieben steht. Alsdann wird es dir gelingen in allem, was du tust, und wirst weise handeln können." Apg 17,11: "Die Leute aber in Beröa waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte." Dass Jesus und die Apostel immer wieder zum Gebet aufriefen, sollte eigentlich auch eine Frau Pfarrer wissen! Röm 12,12: "Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet."      

HampelPumaivor 1 Jahr und 82 Tagen

Gut, dass Frau Pfarrerin das mal gesagt hat. Ich Einfaltspinsel lese schon jahrelang nahezu täglich die Bibel und bete auch. Zwar nicht, um mir den Himmel zu verdienen, aber doch im naiven Glauben, das das meinem Glaubensleben förderlich wäre. Die Bibel lasse ich ab sofort im Bücherregal verstauben und Gebet maße ich mir auch nicht mehr an, damit ich mich nicht mehr auf "rutschigen Boden" begebe. Danke auch an Professor Eckstein. Seine Aussage hat mich nach vielen Jahren endlich von den Mühen befreit, mich um mein geistliches Wachstum kümmern zu müssen. Super, jetzt habe ich viel mehr Freizeit und kann anderen Hobbys nachgehen. Jetzt darf ich endlich wissen: Gott findet mich auch ohne geistliches Wachstum ganz, ganz toll!

Enricovor 1 Jahr und 83 Tagen

Es kommt darauf an WAS die Frau Pfarrerin denn unter "Erlösung" versteht. Den eigenen Meinungen und eigenen Gelüsten hinterherzulaufen ist nicht diese Erlösung wovon Gottes Wort sagt. Gottes Wort sagt uns, dass wir vor der Macht der Sünde erlöst sind. Wir werden auch nicht mehr für unsere Sünden verurteilt werden, Jesus hat uns auch die Strafe für unsere Sünden abgenommen. Aber ohne Heiligung und Gehorsam zu Jesus sieht niemand das Reich Gottes, steht in der Bibel. Wer Jesus nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. WO finden wir die Worte von Jesus ??? Wo steht der Wille des Vaters und von Jesus ??? Richtig - in der Bibel !!! Also Bibellesen und Gebete sind zwar keine Werke, um sich selbst was zu verdienen, aber wer nicht in der Bibel liest und auch nicht betet, fragt weder, was GOTT will noch erwartet er eine Antwort. Denn GOTTES WILLE erfragen tut man im Gebet und SEINE Antwort lesen wir in der Bibel.   Wenn Frau Pfarrerin selbst nach GOTT gefragt hätte, ob sie den Pfarrerberuf hätte überhaupt machen dürfen, hätte sie sicher die Bibelverse zur Antwort erhalten, dass eine Frau eben in der Gemeinde nicht gestattet ist zu Leiten und zu Lehren. Wenn diese Frau sich an Gottes Willen gehalten hätte, dann hätte sie nicht dazu geraten "Bibellesen und Gebete" als eigene Anstrengung für den Himmel zu bewerten. "Denn wenn sein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn ? Mir ist nichts um tausend Welten sondern um Sein Wort zu tun" (schönes Lied, aber des trifft genau den Punkt).

UlrichMottevor 1 Jahr und 83 Tagen

Gnade ganz ohne Verdienst muss man in der Tat manchen Ultrapietisten sagen und mindestens genauso der römisch-katholischen Kirche.

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