EKD-Ratsvorsitzender
31. August 2012

Sterbehilfe durch Angehörige denkbar

Sterbehilfe durch Angehörige denkbar
Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider. Foto: idea/kairospress

Düsseldorf (idea) - Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), unterstützt den umstrittenen Entwurf für ein Gesetz zur Beihilfe zur Selbsttötung. Dem von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vorgelegten Entwurf zufolge soll mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft werden, „wer absichtlich und gewerbsmäßig einem anderen die Gelegenheit zur Selbsttötung gewährt, verschafft oder vermittelt“. Angehörige und Vertraute, die einen Sterbewilligen bei seinem Vorhaben unterstützen, sollen straffrei bleiben. Zu dieser Personengruppe können auch Ärzte und Pfleger gehören, wenn sie dem Patienten seit lange...

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Zur Rubrik Gesellschaft
6 Kommentare

vor 1 Jahr und 345 Tagen

Wie nicht anders zu erwarten, folgt Herr Nikolaus Schneider dem Zeitgeist.

milanvor 2 Jahren und 10 Tagen

Gott ist Herr des Lebens. Er gibt, er nimmt. "Du sollst nicht töten" schließt die Selbstötung ein, genauso wie Abtreibung, sowie Beihilfe zum Freitod. Kann man sich den nicht vorstellen, dass Gott Leiden zulässt, damit der Leidende noch vor dem Ableben sein Leben mit Gott in Ordnung bringt? Nein? Gottes Wege sind unergründlich, warum wollen wir Ihm den schnellen Tod für einen Menschen vorschreiben, oder für sich selbst? Was sind die Schmerzen der ewigen Verdammnis im Verhältnis zu vielleicht wochenlangem Leiden mit anschließender Sündenvergebung?

1Kor13-13vor 2 Jahren und 11 Tagen

1. Nirgendwo in der Bibel wird Suizid in einer ausweglosen Situation verurteilt. 2. Es gibt Menschen, die haben alles probiert, und die Ärzte haben nichts gegen ihre Schmerzen gefunden, und die betteln, endlich von den Schmerzen erlöst zu werden. Und es sind Christen dabei, die in dieser Situation, in der sie diesen unerträglichen Schmerzen ausweichen, wissen, dass Gott sie auch bei diesem Schritt an der Hand hält und ewig nicht los lässt. Gottes Wege sind manchmal unergründlich und führen manchmal über den Rand der eigenen Kräfte hinaus. Wohl dem, der dann Freunde und Angehörige hat, die nicht aus falsch verstandener Dogmatik, sondern aus der Liebe heraus und aus Verantwortung vor Gott handeln.

milanvor 2 Jahren und 12 Tagen

#esszetthi. Amen. #Schneider. En weiterer Punkt auf der bunten Liste des Abfalls. Der nächste Schritt könnte die benötigte Ablebung sein, wenn das Opfer nicht so ganz einverstanden sein sollte.

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 12 Tagen

Der gute Herr Schneider... Zu dem fällt mir nur noch ein Satz ein: Hättest du geschwiegen, dann hätten wir dich einen Philosophen genannt...

vor 2 Jahren und 14 Tagen

Die Dichterin Julie von Hausmann wusste um einen besseren Sterbehelfer als "nahestehende Personen". Den bat sie : So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.

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