Gesellschaft
18. Dezember 2012

Sollte der Bußtag wieder Feiertag werden?

Der badische Landesbischof Ulrich Fischer. Foto: PR
Der badische Landesbischof Ulrich Fischer. Foto: PR

Karlsruhe (idea) – Der badische Landesbischof Ulrich Fischer (Karlsruhe) ist skeptisch gegenüber Bestrebungen, den Buß- und Bettag wieder als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Der staatliche Schutz des evangelischen Festtags war 1995 in allen Bundesländern mit Ausnahme Sachsens zur Mitfinanzierung der Pflegeversicherung gestrichen worden. Vor Journalisten nannte Fischer die damalige Entscheidung einen „Kuhhandel“ zwischen dem Diakonischen Werk der EKD, das eine bessere Versorgung pflegebedürftiger Menschen forderte, und der Bundesregierung. Fischer zufolge brauchen Einzelne und die Gesellschaft Tage der Besinnung, um zu erkennen, „was in unserem Leben nicht richtig ist“. A...

1 Kommentare

milanvor 1 Jahr und 364 Tagen

Sei heilig, denn ich bin heilig, spricht Adonai. Wir sollen einen geheiligten Lebenstil führen. Das gilt für 365(+1) Tage im Jahr. Wer sich daran hält braucht keinen Buß- und Bettag. Wer sich nicht daran hält, auch nicht. Wir haben bereits genug weltliche Feiertage. Die biblischen Feiertage werden ohnehin nicht alle genutzt, um sie dem Schöpfer zu widmen.

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