Gemeindeleben
06. August 2012

„Erotischer Gottesdienst“ sorgt für großes Medienecho

Pfarrer Ralf Schmidt während des
Pfarrer Ralf Schmidt während des "erotischen Gottesdienstes" mit Gemeindemitgliedern. Foto: dpa

Wiesbaden (idea) – Für ein gewaltiges Medienecho und eine mit rund 200 Besuchern vollbesetzte Kirche hat ein „erotischer Gottesdienst“ am 5. August in dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel gesorgt. Er stand unter dem Motto „Im Weinberg der Liebe“. Zahlreiche Medien berichteten in ihren Internetauftritten über den Gottesdienst, darunter die „Frankfurter Rundschau“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, „Stern“, „Focus“ und „Der Spiegel“. Auch Radio- und Fernsehsender griffen das Ereignis auf. Im Vorfeld hatte der hessen-nassauische Pfarrer Ralf Schmidt angekündigt: „Ich werde von Ficken und Poppen sprechen....

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7 Kommentare

seitreu2359vor 2 Jahren und 171 Tagen

Am Ende werden beide mit dem Urteil Gottes konfontiert: sowohl die Kirchenleute von damals und heute für ihre himmelschreienden Sünden und ihre Taubheit für Gottes Gebot, als auch die Humanisten, die den Menschen zum Maß aller Dinge machen und so Gottes Autorität hintanstellen. Was ohne den Humanismus aus der Kirche geworden wäre, kann niemand wissen. Vielleicht hätte Gott seine Gemeinde von innen wiederhergestellt, vielleicht sie in ganz neuer Form und an anderer Stelle etabliert. Die Geschichte ist doch kein eingleisiger Prozess, wo sich jeder ausrechnen kann, was gewesen wäre ohne dies oder das....Aber Gott hat uns nun Freiheit zu Entscheidungen, in Verantwortung vor Ihm, oder auch nicht....., gegeben. Was gut ist und was nicht, lässt sich nicht daran ablesen, welche der Konsequenzen uns besser oder schlechter gefallen, sondern daran, was vor Gottes unumstößlich gültigem Wort Bestand hat. Das richtig zu erkennen, sind uns zwei Hilfen gegeben: Die Anleitung durch Gottes Heiligen Geist beim Lesen der Bibel und unter das Gebet "im Geist"= in seiner Gegenwart und mit seiner Unterstützung. Wir haben eine Verheißung: Gott wird seine Gemeinde irgendwie bewahren, die "Pforten der Hölle" werden sie nicht verschlingen. Also lasst uns beten. Für die Kirchenleitung, die Homosexuellen, für die Muslime, für die verfolgten Geschwister, das Gebet ist unsere Waffe. Und lasst uns beten und wirken für eine neue Reformation, eine Erweckung überall. Wir brauchen sie.

StSDijlevor 2 Jahren und 177 Tagen

Johannes, ohne die humanistische Bewegung würden Christen heute noch Ungläubige oder auch nur Besitzer einer Bibelübersetzung verbrennen. Wir wären also auf dem Stand der heutigen islamischen Länder (wohlgemerkt nicht des Islams als Ganzes).

Johannes3.16vor 2 Jahren und 177 Tagen

Diese „verpartnerten“ Popen in Talar und umgehängtem Kreuz einschließlich ihrer zustimmenden Vorgesetzten ziehen die „Kirche“ in den tiefsten Schmutz und laden die Feinde der Christen geradezu ein, ihren Spott mit ihnen zu treiben. Deshalb wird das Leiden der Christen in den Ländern der Schari´a auch verharmlost oder in den Medien völlig verschwiegen. Sigurd Rink („Propst“) und Gaby Scherle („Pröpstin“) sollten als hoch bezahlte Funktionäre der hessen-nassauischen Kirche ebenso abtreten wie der verpartnerte Ralf Schmidt! Ist von dem obersten Vorgesetzten dieser Personen, Kirchenpräsident Volker Jung, eine biblische Zurechtweisung zu erwarten? Wohl kaum, denn er hat sich mit dem Islam verpartnert und gratuliert den Muslimen regelmäßig zum Ramadan, obwohl der begangen wird im Andenken an die „Herabsendung“ des Koran. In diesem „heiligen“ Buch der Muslime wird viele Male dazu aufgerufen, Juden und Christ zu bekämpfen. „Der Islam ist eine Bereicherung“, meint Volker Jung - und wird wohl auch die Eskapaden seiner Untergebenen als bereichernd empfinden. Und der Altenkreis, von dem man vielleicht noch am ehesten hoffen könnte, dass er eine Vorbildfunktion hätte? Er tanzt „im Weingarten der Liebe“ um das Goldene Kalb des Humanismus und der „politischen Korrektheit“, die es allen Recht machen will – nur nicht dem HERRN!

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 177 Tagen

Die Nassauische Kirche ist ja bekannt als Vorreiter. Vorreiter in Themen wie Homosegnungen , gleichgeschlechtliche Pfarrer und nun auch noch in ordinären " Gottesdiensten ". Na ja, wenn man nur noch so die "Gläubigen" zum Gottesdienst in die Kirche bekommt, dann sollte man sich vielleicht doch fragen, was in den letzten Jahren falsch gelaufen ist! Allem Anschein nach sind die Mitglieder der Kirche dort so Reiz überflutet, dass demnächst wahrscheinlich nur noch ein Striptease vorm Altar die Massen zieht ... Wenn ich so etwas lesen muss, dann wird mir Angst und Bange um die Christenheit in unserem Land!

Germanevor 2 Jahren und 178 Tagen

Wenn in diesem Artikel das Wort "der nach eigenen Worten mit einem Mann „verpartnerte“ Schmidt" bedeutet, dass Herr Schmidt ein praktizierender Homosexueller ist, dann kann jeder bibelkundige Christ nach Rö 1 erkennen, ob diese Lebensweise eine Strafe Gottes ist, oder eine von Gott gesegnete. Folglich kann auch jede auf der Heiligen Schrift gegründete Gemeinde erkennen, ob sie diesen Mann auf die Kanzel lässt oder ihm die biblische Seelsorge anbietet. Aber das ist kein Grund zur Aufregung, sondern ein seit ca. 3.500 Jahren längst geklärtes Thema. Mit biblischer Verkündigung hat dies offenbar nichts zu tun, da es keine Predigt von Jesus oder einem seiner Apostel gibt, die auch nur in die Nähe der in diesem Artikel angeführten Äußerungen von Herrn Schmidt kam. Und da Christen bekanntlich Nachfolger Jesu und Nachahmer des Apostels Paulus sind, und nicht eines Herrn Schmidt, gibt es für sie keinen Grund, über diesen Mann schlecht zu reden, denn er wird ernten, was er gesät hat, wie jeder andere von uns auch. Manchen einfältigen Pietisten werden die hier zitierten Äußerungen von Frau Scherle und Herrn Rink die Augen über Haltungen innerhalb der EKD hoffentlich ein wenig weiter öffnen. Bibelleser können sie freuen, denn dieser Bericht ist ein weiterer Hinweis auf die Zuverlässigkeit der Bibel, die für die Endzeit den großen Abfall voraussagt. Die Bibel hat eben doch immer Recht!

gelhvor 2 Jahren und 178 Tagen

Da kann man gut erkennen, was auf uns zukommt, wenn in vielen Pfarrhäusern "mit einem Mann „verpartnerte“ "Pfarrer"" wohnen! Da kann man sich doch nur abwenden!

WPEVvor 2 Jahren und 178 Tagen

Welch ein bedauerliches Zeugnis für die Menschen... das mit diesem Thema die Kirche gefüllt wurde. Das gibt es Besseres... nämlich Gott zur Ehre. Wobei das Thema durchaus seinen Platz finden kann, ist Liebe und Sexualität im Rahmen der Ehe doch von Gott geschenkt. Doch auch das wird durch solche Events, Verkündiger und Zielsetzungen entwürdigt, wie ich es empfinde. Schade, Gott hat mehr Respekt verdient und gottferne Menschen suchen sicher etwas anderes.

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