Weltweite Evangelische Allianz
15. März 2013

Papst hat gute Kontakte zu Lateinamerikas Evangelikalen

Papst hat gute Kontakte zu Lateinamerikas Evangelikalen
Der Rektor der Theologischen Hochschule in Buenos Aires, Norberto Saracco. Foto: PR

Rom/Buenos Aires (idea) – Papst Franziskus soll gute Kontakte zu den Evangelikalen in Südamerika haben. Das erklärte ein führender Pastor der argentinischen Pfingstkirchen, Rektor Norberto Saracco von der Theologischen Hochschule in Buenos Aires, nach Angaben der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA). Papst Franziskus, der bis zu seiner Wahl als Kardinal Jorge Maria Bergoglio in Buenos Aires amtierte, sei für sehr gute Beziehungen zu Evangelikalen sowie zu Leitern anderer Religionsgemeinschaften bekannt. Außerdem unterstütze er die argentinische Bibelgesellschaft. Diese Einschätzung unterscheidet sich von Kommentaren, die das Wachstum evangelikaler, meist pfingstkirchlicher Grup...

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8 Kommentare

Johannes3.16vor 1 Jahr und 120 Tagen

Man kann der katholischen Kirche vieles unterstellen, vorwerfen und sie kritisieren, aber unter Johannes XXIII. und den letzten beiden Päpsten hat sich einiges bewegt - zum Guten hin. Und der neue Papst stellt, wie es auch Benedikt getan hat, JESUS CHRISTUS und die Verkündigung des Evangeliums ausdrücklich in den Mittelpunkt kirchlicher Aufgabe. Das bedeutet doch, dass vermutlich andere Schwerpunkte (Marienverehrung, Abendmahl, Heiligenverehrung etc.) mehr und mehr diskutiert und an der Bibel gemessen werden - so hoffe ich um der Einheit der Christen willen (Joh 17), die nicht nur durch die islamische Ideologie bedroht ist. Dazu die Frage an die Kritiker der katholischen Kirche (übrigens vielfach berechtigte Kritik): Was hat denn die Kirche der Reformation seit der Aufklärung besser gemacht, damit die Menschen in Europa mit dem Evangelium bekannt gemacht werden? Dabei unterscheide ich sehr wohl zwischen der "evangelischen" Kirche und ihrer Führerschaft in Deutschland und den oft sehr lebendigen Kirchen in Afrika, Lateinamerika und Asien, deren starkes Wachstum trotz Verfolgung zu großer Hoffnung auch für uns Anlass gibt.

sildemowervor 1 Jahr und 124 Tagen

Der neue Papst in Rom wird genau das tun, wofür er gewählt wurde - die katholische Kirche stärken und Europa und die Welt rekatholisieren - und er wird nach Offb. 13.7+8. - sein Ziel auch erreichen - keiner kann das verhindern - durch seine unbiblischen Lehren ist auch dieser Papst das, was alle anderen vor ihm schon waren - der biblische Antichrist - das haben alle Reformatoren bereits erkannt und das ist auch heute noch so - bitte Antichrist googeln - wer das Tier aus Offb 13.1ff nicht anbeten will, sollte im Lebensbuch des Lammes stehen - alle anderen tun es automatisch. Wer steht im Lebensbuch des Lammes? wer Jesus Christus als Retter annimmt und sich an die 10 Gebote hält - ex 20.1-7. - beachtet dabei: das 4. Gebot redet vom 7. Tag Sabbat - der 1. Tag der Woche - die Heiligung des Sonntags ist eine Fälschung der Papstkirche - bitte googeln

CorNostrumArdensEratvor 1 Jahr und 126 Tagen

@Lutheranus Diese Art von unbelegten Vorwürfen, einfach so in den Raum geworfen, zerreissen das Gewand Christi (als Symbol hier für die Eine Christenheit) in noch mehr Teile. Einfach einen alten Vorwurf bringen und ja nicht belegen und der Graben ist schon wieder tief. Petrusamt und Marienverehrung unbiblisch? Soll ich jetzt echt die Bibel benutzen, um in so einer Diskussion Recht zu haben? Das wäre wieder die Art von Benutzen der göttlichen Offenbarung, die schon so viel kaputt gemacht hat. Denn wenn sie die Wahrheit richtig verstehen wollten, würden sie z.B. mal nachlesen im Katechismus der Katholischen Kirche - meiner Meinung nach das biblischste Buch außer der Bibel (ich meine damit, dass sich alles auf die Bibel bezieht, aus ihr nährt) - wie das katholisch richtig abläuft, gedacht, unterlegt ist. Obwohl es schon genügen würde, wenn sie mit einem hörenden Herzen die Bibel lesen... Das wünsche ich Ihnen von Herzen!

HX7vor 1 Jahr und 127 Tagen

@Lutheranus Danke für die Informationen bezüglich der Marienwallfahrten. Leider habe ich keine Quellen diesbezüglich gefunden. Im Gegenteil: Moslems verwüsten die Wallfahrtsorte. Vielleicht können Sie das noch hinzufügen.

Johannes Hardtvor 1 Jahr und 128 Tagen

Ja mei, Ihr Lieben, das wissen wir doch alle, dass der Papst katholisch ist und die katholische Lehre vertritt. Aber bei all dem Gegenfeuer von Atheisten, Islamisten und anderen ....isten, sollten wir Christen doch das Gemeinsame suchen. Wenn ich etwa die Lehren eines Professor Jörns (kenne ich schon persönlich und war im Interview mit Ulrich Parzany zu lesen) höre, dass Jesus gar nicht für unsere Sünden gestorben ist und Gott jedes Opfer ablehnt. Und was der Irrlehren mehr ist. Ich denke auch an den Theologieprofessor Theissen (Heidelberg), der so in die gleiche Richtung geht - was soll ich dem Papst da vorwerfen. Ich bin evangelisch (eher lutherisch von Geburt) und möchte auf der Lehre der ganzen Bibel meinen Glauben gründen. Das Ganze kam doch eher dadurch auf, dass bei Ernennung des Papstes der Abtprimas Notker Wolf dem Reporter sagte, der Papst werde jetzt sicher wieder die Botschaft nach Südamerika bringen, wo die Evangelikalen in die Gemeinden eindringen und spalten. Wenn schon, betet doch für den Papst, dass er alles im Licht des Heiligen Geistes erkennt, was falsch ist. Aber schauen wir mal lieber gleichzeitig in unserer Kirche nach.

Jojovor 1 Jahr und 129 Tagen

Ein katholischer Calvinist wäre ja eine schreckliche Vorstellung... Naja, irgendwie aber vielleicht auch naheliegend, wenn sie lehren, dass ihre Kirche alleinig heilsbringend ist. Allen evangelikalen Sympathisanten empfehle ich übrigens mal etwas nach dem Konzil von Trient und besonders den ausgesprochenen Flüchen im Internet zu recherchieren. Der neue Papst wird ja sicher weiterhin ökumenische Bestrebungen fortführen, was ja schön klingt, aber in wichtigen Punkten wird er nicht klein bei geben und das darf man nicht ungeachtet lassen.

Lutheranusvor 1 Jahr und 129 Tagen

Was haben Evangelikale und Pfingstler bei der Amtseinführung eines Papstes zu tun? Nichts! Denn das Papstamt ist unbiblisch; die damit verbundene römisch-katholische Theologie ist antichristlich. Wer also an der Einführung des "Papsts" teilnimmt, anerkennt damit diese Irrlehre. Überhaupt sollte man sich nicht so sehr vom äußeren Auftreten des Herrn Bergoglio blenden lassen, sondern auf seine Lehraussagen und die Roms achten. Und da wird deutlich: Er vertritt den Führungsanspruch Roms, für den es keinen biblischen Beleg gibt; er vertritt die Irrlehre des Fegefeuers und der zeitlichen Strafen und die damit vertretende Irrlehre vom Ablass, wie sie allein schon im "Segen" urbi et orbi vorkommt. Außerdem ist er ein glühender Anhänger des unbiblischen Marienkults. Und wohin sein "Dialog" mit Juden und Islam führen (schon heute gibt es gemeinsame Marienwallfahrtsstätten für Römer und Moslems), das weiß noch niemand. Also: Wachsam sein, die Unterscheidungslehren gut in ihrer Breite und Tiefe kennen und die biblisch-reformatorische Lehre eindeutig vertreten!

UlrichMottevor 1 Jahr und 130 Tagen

Ich kenne nur relativ wenige charismatische Calvinisten, etwa - als ein Beispiel - den bekannten deutschen Fernsehprediger Pastor Wegert (Hamburg). Die allermeisten Charismatiker/Pfingstler, gerade auch in Lateinamerika lehren Arminianismus/ Synergismus, der eine radikale Ablehnung des Calvinismus ist, der allgemein definiert wird als Anerkennung aller 5 Punkte der Lehrsätze von Dordrecht (5 points of Calvinism). Gerade in Brasilien gibt es zudem große Pfingstkirchen, die den strikten Hierarchismus der ultra-hochkirchlichen Protestanten und der Katholiken nachahmen, der im Calvinismus fast immer entschieden abgelehnt wird.

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