Hessen-Nassau
09. Dezember 2012

„Lebendiger Glaube braucht Musik von heute“

„Lebendiger Glaube braucht Musik von heute“
Propst Sigurd Rink Foto: EKHN

Frankfurt am Main (idea) – Mit über 500 Veranstaltungen hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau das „Jahr der Kirchenmusik“ begangen. Es hatte im Advent 2011 begonnen und sei nun „mit einer sehr positiven Bilanz“ zu Ende gegangen, sagte Propst Sigurd Rink (Wiesbaden) bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main. Das Thema habe eine enorme Breitenwirkung erzielt, da der Schwerpunkt auf der Förderung vieler kleiner Projekte vor Ort gelegen habe. In Hessen-Nassau stand das Jahr unter dem Motto „Kirche macht Musik – Musik macht Kirche!“. Nach den Worten der Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum (Frankfurt am Main) wurden dabei Menschen erreicht, die der ...

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2 Kommentare

milanvor 1 Jahr und 229 Tagen

Unserer aller Wissen ist Teilwissen. Es kann also ein jeder zur Erbauung der anderen einen Beitrag leisten, der das bereits vorhandene Wissen anreichert. Folgendes kann dazu beitragen: Singe ich, so singe ich dem Herrn. Der Heilige Geist hilft dem Menschen Gott die jeweils von Ihm gewünschte Antbetungsform und -inhalt zu verwirklichen. Gesang im Geist kann sofortig neue Melodien freisetzen, d.h. der Heilige Geist ist der Komponist instané. Die Melodie im Einzel- oder Gruppenbeitrag kann dabei auch mit neuem Text vorgetragen werden, auch inspiriert wie schon die Melodie. Eine zusätzliche Veriante des einfalltsreichen Gottes ist der Sprachengesang dazu, also in unverständlicher Sprache. Auch hier gibt es weitere Varianten. Der Einzelgesang kann eine Botschaft beinhalten, die interpretiert werden sollte von einer oder mehreren Personen. Der gemischte Gesang, den mancher fälschlicherweise als Chaos einstuft, braucht nicht interpretiert werden. Wenn Gott Milliarden Gebete auf einmal hören und differenzieren kann, dann kann Er genauso das gemischte, neue Lied von vielen auf einmal genauso einzeln annehmen und verstehen, was jedochdem Menschen versagt ist und dem menschlichen Geist widerstrebt. --- In diesem Bereich erhebt sich häufig der religiöse Geist im Menschen zur Ablehnung. --- Manches alte Lied gate Gute Texte. Spielt man es mit heutigen Instrumenten und/oder auf etwas andere Weise oder geänderter Melodie, kann das sehr interessante Auswirkungen auf die Akteure haben. Zu dem kommt in jedem Fall die Herzenshaltung während des Anbetungsgesanges der sich dem Lobpreis anschließen sollte. Das Verhältnis Lobpreis zu Anbetung möge man als 1/3 zu 2/3 anwenden können, je nach Führung des Geistes ohnehin.

Vstansaveruvor 1 Jahr und 230 Tagen

Das eine ist richtig, Kirche macht Musik, weil es heißt: Singt dem HERRN ein neues Lied. Der Glaube braucht auch seinen gesungenen Ausdruck, gesungenes Gebet. Aber das andere ist keineswegs richtig: Musik macht Kirche. Denn Musik macht keineswegs Kirche. Weil Kirche da ist, und zwar nur da, wo das Evangelium, das Wort Gottes, recht gepredigt und die Sakramente gemäß ihrer Einsetzung verwaltet werden. Es mag sein, dass zur rechten Predigt des Wortes hie und da auch die Kirchenmusik gehört, ich bin sogar davon überzeugt. Aber Musik als solche macht nicht die rechte Predigt des Wortes Gottes aus. Bonhoeffer schreibt an einer Stelle in seiner Ethik, dass uns die Musik einen Vorgeschmack des Himmels bietet und als solche gehört sie zu den vorletzten Dingen. Entscheidend ist, dass Du mit Deinem Leben, in Wort und Tat, das heilige Evangelium, Jesus Christus als HERRN bezeugst. Das kannst Du freilich auch als Kirchenmusiker, Kantor und Sänger, das ist keine Frage. Der Punkt ist, ob es dabei um Selbstdarstellung oder um echtes Gotteslob geht.

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