EKD-Synodenpräses
22. September 2012

Bei Grünen-Spitzenkandidatur lasse ich Amt ruhen

Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt. Foto: idea/kairospress
Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt. Foto: idea/kairospress

Hannover (idea) – Die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), will ihr kirchliches Amt bis zur Bundestagswahl 2013 ruhen lassen, falls sie von ihrer Partei zur Spitzenkandidatin nominiert wird. Das erklärte die Politikerin am 21. September bei einer Sitzung des Synodenpräsidiums, wie EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover) im Anschluss gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte. Alle Mitglieder des siebenköpfigen Präsidiums hätten diese Ankündigung begrüßt und zugleich betont, dass die innerparteiliche Bewerbung von Göring-Eckardt um die Spitzenkandidatur der Ausübung ihres kirchlichen Leitungsamtes – insbesondere a...

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4 Kommentare

ichsagnichtjavor 2 Jahren und 28 Tagen

Ich erinnere an die Attacken gegen Thilo Sarrazin, auch von Frau Göring-Eckardt. In diesem Zusammenhang nannte sie Integrationskritiker Rassisten und fand Multikulti äußerst spannend (siehe abgeordnetenwatch.de). Dieses Verhalten von Frau Göring-Eckardt hat mich sehr irritiert. Dazu kamen dann zum evang. Kirchentag in Dresden einige Veranstaltungen mit Multikuli-Ausrichtung inkl. Kniefall vor Wulff. Die Christen sollten nicht traurig sein, wenn Frau Göring-Eckardt sich der realitätsfernen Politik in Berlin mehr zugehörig fühlt als der christlichen Tagesarbeit.

gelhvor 2 Jahren und 28 Tagen

Bei der unsäglichen Kampagne ihres "Großen Vorsitzenden" Volker Beck gegen "Christival" und "Wüstenstrom" hat sie aber keine eindeutig biblische Position bezogen!

MatzeDDvor 2 Jahren und 31 Tagen

Für mich eine sehr gute Entscheidung. Obwohl ich mit der politischen Ausrichtung der Grünen nicht viel anfangen kann, wünsche ich Frau Göring-Eckardt trotzdem viel Glück und Erfolg. Frau Göring-Eckardt hat in den letzten Jahren aber auch gezeigt, dass sie ihr Amt bei der EKD, sowie ihre politischen Arbeit gut auseinander halten kann. Manchesmal hat sie auch Positionen im Bundestag vertreten, wo ihre Fraktion (Partei) nicht dahinter stand. Ich erinnere nur mal an ihre Rede zur Debatte um das Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID), sowie den Papstbesuch im vergangenen Jahr...

gelhvor 2 Jahren und 31 Tagen

Manchmal hat die Frau doch noch gute Ideen!

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