Christustag Bayern
03. Oktober 2012

„Erkalteter Glaube“ führte zur Krise der Kirchen

„Erkalteter Glaube“ führte zur Krise der Kirchen
Christustag Bayern: "Wer uns wirklich hilft: Christus allein"

München (idea) – „Erkalteter Glaube“ hat zur Krise der Kirchen geführt. Deshalb muss die Beziehung zu Jesus Christus neu in die Mitte des persönlichen Lebens und ins Zentrum der Kirche gestellt werden. Das fordern theologisch konservative Christen in Bayern. Sie veranstalteten am „Tag der Deutschen Einheit“ (3. Oktober) erstmals einen „Christustag“. An sechs regionalen Glaubenskonferenzen nahmen insgesamt rund 2.000 Christen teil. In einer Erklärung, die bei den Treffen verlesen wurde, heißt es: „In einer Zeit vielfältiger Heilsangebote und zunehmenden Widerstandes gegen den Anspruch Jesu Christi ist am Vertrauen auf ihn als den ,Herrn aller Herren und König aller K...

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2 Kommentare

Vstansaveruvor 1 Jahr und 347 Tagen

Den Kommentar von Herrn Milan 05.01.2012, 01:45 Uhr finde ich ausgesprochen sympathisch, vor allem wegen der darin zum Ausdruck kommenden Aufmerksamkeit in Sachen Sprache. Danke, Herr Milan.

milanvor 1 Jahr und 350 Tagen

Loadizea lässt grüßen. Evangelium oder evangelisch? Christ oder christlich? Freund oder freundlich? - Bei all dem kann man sagen: Original oder Kopie? Die Kopie ist was sie ist, eine Kopie und sie bleibt es. Bin ich christlich oder bin ich ein Christ? Bin ich freundlich oder bin ich ein Freund? Ein einziger Freund ist mehr wert als ein Heer freundlicher Menschen! Dabei bedeutet das „lich“ doch nur, das es der Wurzel ähnlich ist. Eines Tages habe ich begonnen auf mein Vokabular zu achten, zu hören, was ich ausspreche. Siehe da, ich musste feststellen, dass ich Worte benutze, die dem gewollten Ausdruck im Wege standen, ihn verzerrten. Schlimmstenfalls ins Gegenteil verkehrten. Daraufhin beschloss ich achtsam zu sein, um diese Fallen zu meiden. Und wie schön, es gelingt, nicht immer, aber immer öfter. Je mehr es mir gelingt, an meinem Ausdruck Fortschritte zu machen, desto mehr fällt mir am Vokabular meines Umfeldes auf, dass dort auch ähnliche Probleme vorhanden sind. Nur ein Beispiel, das man oft hört: „unheimlich schön“. Wie kann etwas Schönes unheimlich sein? Oder etwas Unheimliches schön? Wer erkennt da nicht den Widerspruch? Bei Freund und freundlich ist der Unterschied subtiler, jedoch trotzdem klar, sobald man darüber nachdenkt. In unserer schnelllebigen Zeit hat man aber weder Zeit noch Muße über so etwas banales weil gebräuchliches nachzudenken. Fatal können dann aber die Konsequenzen sein, nämlich Oberflächlichkeit per Usus. Täglich sieht man viele Gesichter. Neben den griesgrämigen, traurigen oder angespannten auch heitere und freundliche. Eines Tages stellt man fest, dass unter den freundlichen nicht ein einziger Freund ist, oder gerade einmal ein einziger. Nach meiner Geistestaufe lebte ich längere Zeit in der Phase der christlichen Euphorie. Mit welcher Leichtigkeit umarmte ich fast jeden, der sich im christlichen Umfeld mir gegenüber freundlich und interessiert zeigte. Mit Hilfe meiner Frau wachte ich auf, etwas spät, denn die Verletzungen waren inzwischen schon sehr zahlreich. Freundliche Menschen zeigen ihre Zähne, oh, zum freundlichen Lächeln. Dass sich dahinter das Gebiss eines Wolfes verstecken kann, merkt man erst, wenn man gebissen wurde. So wie mit freundlich und Freund ist es auch mit christlich und Christ oder auch evangelisch und Evangelium. Die Befürworter von christlicher Homosexualität (bis in die höchsten Kreise) sind sicherlich christlich und evangelisch. Mit Sicherheit aber sind sie weder Christen, noch ist das Evangelium ihr Fundament! Da haben schon ein weiteres Beispiel: sicherlich vs. Sicherheit. Joshua, der Sohn Nuns und Caleb der Sohn Jephunnehs waren „anderen“ Geistes; Korah und seine Freunde waren geistlich. An diesen Besioiel, und es gibt unzählige, kann man erkennen, wenn man es möchte, wie wichtig es ist, auf sich selbst und seine Aussprache und Gedanken zu achten. Zu leicht könnte ein “-lich“ daraus werden. Das wäre doch schade, nicht wahr? Ich segne jeden Leser im Namen Jeshua Adonai mit Erkenntnis, Demut und einem offenen Herzen, damit sich Adonai Ha Adonim, der Herr aller Herren, verherrlichen kann.

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