EKD-Familienpapier
06. August 2013

Gilt die Bibel nicht mehr in der evangelischen Kirche?

Gilt die Bibel nicht mehr in der evangelischen Kirche?
Der Osnabrücker Theologieprofessor Horst Georg Pöhlmann. Foto: PR

Osnabrück/Stuttgart (idea) – „Gilt die Bibel nicht mehr in der evangelischen Kirche?“ Diese besorgte Frage stellt der Osnabrücker Theologieprofessor Horst Georg Pöhlmann in einer Stellungnahme zum umstrittenen EKD-Familienpapier. Es rückt von der traditionellen Ehe als alleiniger Norm ab und vertritt ein erweitertes Familienbild, das etwa auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften einschließt. Pöhlmann zufolge ist die Ehe – entgegen der Darstellung in der Orientierungshilfe des Rates der EKD – eine „göttliche Stiftung“. Das werde mehrfach in der Bibel bezeugt. Pöhlmann gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea: „Jesus sagt ausdrücklich von der Ehe,...

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19 Kommentare

milanvor 1 Jahr und 10 Tagen

So mancher ist auch über Predigten irritiert. Das Gute behaltet, das andere lasst.

MCC Münchenvor 1 Jahr und 10 Tagen

@namlob1: DANKE für Deinen klaren Verweis auf den Herrn Jesus. DANKE! Ich bin doch, als idea-Neuling, etwa irritiert wie hier mit und über andere Geschwister geredet bzw. geschrieben wird.

namlob1vor 1 Jahr und 10 Tagen

Das waren noch Zeiten, als man sich an die Worte des Herrn Jesus Christus hielt, der da lehrte: Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten - deinen Mitmenschen - wie dich selbst. Wer gegen andere Menschen hetzt, hetzt zugleich gegen Gott.

HampelPumaivor 1 Jahr und 11 Tagen

Glaubt denn irgendjemand, außer Prof. Pöhlmann, dass in der Evangelischen Kirche bisher die Bibel gegolten hätte?

milanvor 1 Jahr und 11 Tagen

Zur Unfruchtbarkeit, die Pascal angesprochen hat, möchte ich folgendes hinzufügen. Satan ist bedacht Menschen geistig unfruchtbar zu machen. Das drückt sich mitunter auch im physischen Bereich aus. Eunuchen sind unfruchtbare Personen, kastrierte Männer. Homosexualität kann unter diesem Gesichtspunkt als eine Art der Unfruchtbarkeit gesehen werden. Die Forschung treibt mit aller Macht in Richtung Schöpfertätigkeit, mit deren Hilfe das Leben in einer Homosexuellen-Welt der Fortbestand gesichert wären. Pflanzlich gesehen könnte man das vielleicht mit der Kartoffel vergleichen oder einen Trieb, den man Wurzeln treiben lässt, abschneidet und einpflanzt. Die natürliche Fortpflanzung durch Samen wird so umgangen. Der Schöpfer schaut noch geduldig zu. Der Teufel sichert sich mehr und mehr Patente auf Leben. Die Isebel (Kontrollgeist) hielt sich auch Eunuchen, die ihr aber bei Jehus Einmarsch zum Verhängnis wurden; sie warfen sie aus dem Fenster und die Hunde fraßen sie, wie prophezeien war. Die religiösen Leiter, welche an der Wahrheit vorbei lehren, sind auch Eunuchen. Sie bringen weder die Frucht des Geistes, noch ist die Frucht ihres Handelns eine gute, noch folgen ihnen Bekehrung und Jüngerschaft mit Jeshua. Abtreibung ist eine weitere Form des Eunuchentums. Pille und andere Verhütungsmittel ebenso. Des weiteren lassen sich machnmal sogar Christen auf anraten von Pastoren (auch freikirchlich) Männer oder Frauen sterilisieren und werden so zu Eunuchen. Würde man "fortschrittliche" Gedanken am Wort Gottes tatsächlich prüfen, würde man sie verwerfen müssen, bzw. nur wer ein verdrehtes Bibelverständnis hat kann dann noch zustimmen. Pascal sagt sehr treffend, dass Jeshua es liebt intelligente und gesunde Jünger zu haben. Das wird durch den Geist Gottes bewirkt und ist keine Frage der Ausbildung oder des Studiums.

MCC Münchenvor 1 Jahr und 11 Tagen

@Pascal: Der Haken an der Sache, so scheint mir, ist einfach der, dass die Bibel keine Sexualethik hat. Es gibt keine biblische Sexualethik. Stattdessen zeigt sie eine Breite von sexuellen Sitten; manche von ihnen veränderten sich über die tausendjährige Spanne der biblischen Geschichte. Sitten sind unreflektierte Gewohnheiten, die von einer Gesellschaft akzeptiert werden. Viele Praktiken, welche die Bibel erlaubt, verbieten wir und viele, die sie verbietet, erlauben wir. Die Bibel kennt nur eine Liebesethik, die sich beständig zeigen muss, was immer die dominierenden Sexualsitten in einem Land, einer Kultur oder einer Periode sind. Die Idee einer „Sexualethik“ spiegelt den Materialismus und die Gespaltenheit des modernen Lebens wider, in der wir mehr und mehr unsere sexuelle Identität definieren. Sexualität kann nicht vom Rest des Lebens getrennt werden. Kein Sexualakt ist „ethisch“ in oder von sich selbst, ohne den Rest des Lebens einer Person zu berücksichtigen, die kulturellen Muster, die besonderen Umstände des Augenblicks und den Willen Gottes. Was wir haben, sind einfach sexuelle Sitten, die sich verändern, manchmal mit erschreckender Geschwindigkeit, und dabei irremachenden Zwiespalt verursachen. In nur einer Generation haben wir erlebt, wie sich das Ideal der Bewahrung der Jungfräulichkeit bis zur Ehe veränderte, bis hin zu Paaren, die einige Jahre zusammen leben bis sie heiraten. Die Reaktion vieler Christen ist einfach nur zu lang für die Heucheleien einer früheren Ära. Ich stimme zu, dass Regeln und Normen nötig sind; das ist, was Sexualsitten sind. Aber Regeln und Normen tendieren dazu, sich in den Dienst des herrschenden Systems nehmen zu lassen und eher als eine Form der Massenkontrolle zu dienen als die Fülle des menschlichen Potentials zu steigern. Deshalb müssen wir die sexuellen Sitten jeder Zeit und jeden Klimas der Kritik unterwerfen – durch die Liebesethik, die von Jesus vorgelebt wurde. Es ist nicht schwer eine solche Liebesethik zu definieren. Sie ist nicht-ausbeutend (das bedeutet: keine Ausbeutung von Kindern, keinen „Gebrauch“ von anderen zu deren Schaden), sie dominiert nicht (das heißt: keine patriarchale Behandlung von Frauen als Besitz), sie ist verantwortlich, gegenseitig, sorgend und liebend. Augustinus fasste dies in seinem inspirierten Satz zusammen: „liebe Gott und tu was du willst.“

Pascalvor 1 Jahr und 11 Tagen

@MCC München: 1. Gottes Wort ist Offenbarung, d.h. Erklärung und Lüftung der Geheimnisse im Himmel und auf Erden, soweit uns das direkt betrifft. Wer da noch viel interpretieren will, versucht möglicherweise, sich an der Klarheit der Aussagen vorbeizumogeln, also ohne hochzeitliches Gewand sich an den Hochzeitstisch zu setzen. Die in der Kontinuität der Schrift und der durchgehenden Tradition der Kirche stehenden Meinungen können nicht falsch sein. 2. Wir in der Kirche haben sehr wohl den Konsens betreffend Homosexualität, und das ist Gottes Ansicht: Er meint, sie sei ein Greuel und er verwirft jene, die sie praktizieren. Wenn jemand darüber anderer Meinung ist, möge er sich zuerst versichern, ob er noch in der Kirche ist. Kirche ist nämlich nicht dort, wo wir sie haben wollen, sondern einzig und allein unter Gottes Wort. 3. Dieses heuchlerische Gesäusel von demütiger Haltung und allumfassender Liebe macht Menschen dumm und krank. Jesus aber liebt intelligente und gesunde Jünger, darum hat er so viel geheilt und gelehrt. Jeder Christ, wie auch jeder intelligente Mensch weiß, dass XX nie gleich XY sein kann und dass homosexuelle Paarung unfruchtbar ist und somit zu einer anderen Verhaltenskategorie gehört als die heterosexuelle Paarung. Ich frage mich und frage Sie: Wie kann man Menschen in unserer Zeit dazu bringen, an aller wissenschaftlicher Forschung und an aller göttlichen Offenbarung vorbei das Gegenteil von dem zu behaupten, was evident ist? Muss man sie zuerst verdummen oder trifft man sie schon so an?

milanvor 1 Jahr und 12 Tagen

Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen. Bei 1.Kor.13 ging mir als Nicht-Belehrter das Herz auf. Ein Spruch für mein Leben war Ps.51:12. Jedoch ist Liebe ohne Wahrheit Heuchelei. Gott vergibt aus Liebe fast jede Sünde; Ausnahmen: vorsätzliche Sünde ("mit erhobener Hand") und gegen den Heiligen Geist. Ich glaube, dass aus diesen beiden Gründen so manchem Kirchenfürsten (auch heutigen) keine Gnade mehr zuteil werden wird. Wer das als hartherzig oder lieblos bezeichnet hat ein Problem Gottes Wort und Gottes Herz zu verstehen. Gott ist die Gerechtigkeit in Person, genauso wie Er die Liebe ist. Aus Liebe ist Er gnädig, Er vergibt. Er vergibt dem Reuigen, dem Stolzen widersteht Er. Er vergibt dem Umkehrer, der andere rennt in sein Verderben. Liebe ist ... die Tür bis zur letzten Umkehrmöglichkeit offen zu lassen, danach fällt der Vorhang ... für immer. Liebe schließt weder Korrektur, noch Ermahnung, noch Verurteilung noch Strafe aus. Es ist unser verdrehtes Verständnis der Liebe Gottes welches uns Probleme bereitet, weil wir den Vater nicht (richtig) kennen. Gottes Gerechtigkeit begrenzt seine Gnade, weil Er niemals ungerecht handeln kann. Die Gnade verwirklicht sich nur bei Annahme derselben, was auch scheinbar unbewusst passieren kann wie bei Schächer am Kreuz. Wo die Gnade noch nicht angenommen wurde agiert noch die Barmherzigkeit, damit die Gnade vielleicht doch noch genutzt wird. Die Bibel beschreibt auch, wer nicht errettet wird und weshalb. Wollen wir etwa jene erretten, die Gott verworfen hat. Sind wir tatsächlich größer als Gott? Absolut nicht! Wir dürfen falsch verstehen und Fehler machen, ja sogar sündigen, bereuen und wieder aufstehen und rein sein. Wer aber immer wieder ermahnt wurde und trotzdem auf seinen Wahn besteht, der ..... Gelehrsam ist, wer sich belehren lässt. David ließ sich belehren, so mancher Hohe Priester nicht (z.B. ELI), Saul auch nicht. Würde, Ämter und Wissen sind keine Frucht des Geistes und bieten erst recht keinen Schutz vor Torheit. So mancher Kirchgänger Jedermann wird angesehen sein im Reich Gottes und so mancher Leiter kommt nicht hinein, zitiert man den Messias. Die Wahrheit sind 100 % Dezibel, mit weniger % geht es nicht.

MCC Münchenvor 1 Jahr und 12 Tagen

@1Kor13-13: Richtig gesprochen. Bevor wir uns gegenseitig an die Hälse springen, sollten wir demütig unsere Begrenzungen erkennen. Wie weiß ich, dass ich Gottes Wort korrekt für uns heute interpretiere? Wie weißt du es? Wäre es nicht weiser für Christen, die Dezibel um 95 % herunterzufahren und in aller Stille unsere Überzeugungen darzustellen, im vollen Bewußtsein, daß wir möglicherweise falsch liegen? Ich kenne ein Paar, beide wohlbekannte christliche Autoren ihres eigenen Verlages, die beide über die Frage der Homosexualität gesprochen haben. Sie unterstützt Schwule, leidenschaftlich – er ist gegen deren Verhalten, strikt. So weit ich weiß, genießen beide noch immer die Gesellschaft des anderen, sie essen am gleichen Tisch und schlafen, wo weit ich weiß, im gleichen Bett. Wir in der Kirche müssen unsere Prioritäten ordnen. Wir haben noch keinen Konsens erreicht, wer recht hat in Bezug auf Homosexualität. Aber es ist klar, sehr klar, dass uns geboten ist, einander zu lieben. Zu lieben – nicht nur unsere schwulen Schwestern und Brüder, die oft neben uns sitzen, unerkannt, in der Kirche, sondern alle, die in diese Diskussion involviert sind. Es geht um Fragen, bei denen wir liebevoll übereinstimmen sollten, eben nicht übereinzustimmen. Wir müssen nicht ganze Denominationen in Stücke hauen, um unsere Unterschiede in diesem Punkt öffentlich zu machen. Wenn das Paar, das ich erwähnte, sich über die Differenz hinweg umarmen kann, dann können wir das sicherlich auch.  

Johannes Hardtvor 1 Jahr und 13 Tagen

1Kor13-13: Ich hoffe, Sie denken nicht wirklich, Sie haben die Wahrheit oder gar die Liebe für sich gepachtet. Ich gehe nicht mit der Meinung überein, dass man Homosexuelle bestrafen soll. Es geht darum, dass die Kirche das anerkennt, was Gott als Sünde bezeichnet. Nicht die Neigung an sich (wo immer die herkommt), sondern die praktizierte Homosexualität. Sie legen Jesus völlig falsch aus. Er hat nur darum oft mit den sogenannten Frommen seiner Zeit Streit gehabt, weil er gerade die Gebote Gottes wieder so auslegen wollte, wie sie gedacht waren. Sie hatten die Gebote Gottes, die völlig gut sind, mit ihren eigenen Meinungen und Zusätzen zum Teil genau ins Gegenteil verkehrt. Ja, Jesus ist allen Menschen mit Güte begegnet. Aber er hat nicht ein einziges Gesetz oder Wort Gottes aufgelöst. Ihre Beurteilung, dass sich bibeltreue Christen auf die Seite der Gegner Jesu schlagen, ja ihn wieder ans Kreuz schlagen, ist nun wirklich der Höhepunkt aller Lieblosigkeit. Und eine Verleugnung der Wahrheit. Was Gott in seinem Wort klar gesagt hat, das gilt für immer. Wobei die Liebe, die Güte, die Geduld zu den Verlorenen und Leidenden eben nicht zu kurz kommen darf. Beides gegeneinander ausspielen - wie Sie das tun - das ist lieblos, unchristlich und unbiblisch. Sorry!

Eph5,11vor 1 Jahr und 13 Tagen

@1Kor13-13: Nagelst Du jetzt die „Bibeltreuen“ an?Die Schriftgelehrten haben gar nicht mit der Schrift (Bibel), sondern mit falschen Anklagen Jesus ans Kreuz schlagen lassen. Jesus sagte über sie, "Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht handeln; denn sie sagen's zwar, tun's aber nicht." (Mt.23:3) - sie praktizierten also eine geheuchelte Frömmigkeit - forderten Dinge ein, denen sie sich selbst gar nicht stellten. "Geh hin und sündige hinfort nicht mehr." (Joh. 8,11) mahnte der Herr und sagte nicht: „Du armes Opfer!“. Warum werden denn die grausigen Seiten der gleichgeschlechtlichen „Partnerschaften“ (auch von Dir?) ganz verschwiegen?  

Johannes Hardtvor 1 Jahr und 14 Tagen

@Joachim Datko: Richtig, es gibt keine Götter! Es gibt nur den einen wahren Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakob, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Was Sie sonst schreiben, das ist Ihre Meinung, die aber von der Wahrheit weit entfernt ist. Natürlich, Sie müssen sich selbst entscheiden, ob Sie weiter in Ihrem Irrtum bleiben oder es einfach mal wagen: lesen Sie die Bibel ohne Vorbehalt, beten Sie jeden Tag zu Gott - so als wenn es ihn gäbe. Nach drei Monaten werden Sie sehen. Kinder werden auch ohne Selbstbestimmung in die Nation, in der sie leben, aufgenommen. Sie müssen, oft gegen ihren Willen, zur Schule gehen und und. Natürlich kann man aus der Kirche austreten. Also, eine ganz freiwillige Sache. Meines Erachtens treten aber eher Menschen aus, weil gerade die Pfarrer/Pfarrerinnen nicht mehr vorbehaltlos dem Wort Gottes glauben. Da fragt sich manche, was er "in diesem Verein" soll, wenn die "oben" auch nicht glauben. Gerade aus Gemeinden, in denen das Wort Gottes noch klar verkündet wird, treten weniger aus (wenn, dann oft wegen der Kirchensteuer), ja es treten dort auch Menschen ein. Kirchenzugehörigkeit ist darüber hinaus kein Zeichen dafür, dass jemand an Gott und Jesus glaubt - leider. Ach, fast vergessen: herzlichen Dank an Herrn Professor Pöhlmann für seine klaren Worte.

1Kor13-13vor 1 Jahr und 14 Tagen

@Eph5,11: Genau so haben die Schriftgelehrten und das Synhedrium auch argumentiert und Jesus von den Römern ans Kreuz schlagen lassen. Jesus war kein Vertreter strenger Gesetzlichkeit, sondern er hat die Frommen angeklagt, wo ihre Frömmigkeit unmenschlich wurde und wo die Frommen nicht merkten, wie lieblos sie ihren Mitmenschen gegenüber wurden. Den Opfern dieser Lieblosigkeit ist Jesus immer in Güte begegnet. Die "Bibeltreuen" heute merken schon lange nicht mehr, wie sehr sie sich in ihrer "Bibeltreue" auf die Seite der Gegner Jesu geschlagen haben und ihn wieder und wieder ans Kreuz nageln.

Hoppstaedtervor 1 Jahr und 14 Tagen

Herr Datko, man kann ja zum christlichen Glauben stehen wie man will aber sich derart durch Unwissenheit lächerlich zu machen, ist eigentlich peinlich. Nichtchristliche historische Schriften aus der Antike belegen Aussagen der Bibel, ebenso die Existenz und das Leben Jesu. Die Bibel hat Jahrtausende alle Versuche ihrer Beseitigung und Vernichtung überstanden. In der Bibel sind präzise Anleitungen zum geordneten Zusammenleben der Menschen niedergeschrieben, ohne die eine Gesellschaft nicht funktionieren kann. Sie überliefert auch den schon damals erstaunlich guten Kenntnisstand über Krankheiten und deren Behandlung. Es werden Hygiene-Standards beschrieben, die heute noch gültig sind. Dass diese Aktualität Lug und Trug sein soll, kann man wirklich nur behaupten, wenn man den biblischen Inhalt überhaupt nicht kennt.

UlrichMottevor 1 Jahr und 14 Tagen

Antwort: Die Bibel gilt in der EKD seit Jahrzehnten nur noch bruchstückhaft - und ähnlich wenig in der römisch-katholischen Kirche. Die Bibel befiehlt in solchen Lagen den Übertritt zu bibeltreuen Kirchen, etwa in Römer 16, 17. ELFK, KfG, Lutherische Bekenntniskirche, Kamen-Initiative nennen auf Anfrage biblisch orientierte Gemeinden

Pilgervor 1 Jahr und 14 Tagen

O Wunder, Theologieprofessoren melden sich zu Wort. Und auch noch zugunsten der Kirche! Wunder über Wunder! Dabei hatten wir uns schon so sehr an die Zurückhaltung der Theologen gewöhnt. Mancher wird sie im geheimen sogar für die Wegbereiter und Komplizen der "zielstrebig agierenden Lobby-Gruppe" gehalten haben, die das Kirchenschiff jetzt in ihrer Gewalt hat. Die Enterhaken und Seile der Freibeuter wie auch die berauschenden und vernebelnden Predigten, mit denen das Kirchenvolk in einen Zustand der Schläfrigkeit und Sorglosigkeit versetzt wurde, stammen nämlich eindeutig aus den Werkstätten evangelischer Theologie. Aber nun wird sich das, Gott sei Dank, ändern: Die Professoren finden wieder zu einer bibeltreuen Theologie zurück und werden die zerstörerischen Invasoren belehren, bekehren, bekämpfen, vertreiben, so dass bis zum Reformationsjubiläum die EKD ihren Namen zu Recht trägt.

Joachim Datkovor 1 Jahr und 15 Tagen

Es gibt keine Götter! Die heiligen Bücher der Religionen sind in der Regel Lug und Trug. Ob es den angeblich wundertätigen Wanderprediger Jesus gegeben hat, ist mehr als fraglich. Die mystischen Geschichten über ihn sind nicht authentisch. Sie wurden Jahrzehnte nach seiner angeblichen Existenz geschrieben und zusammengetragen. Bei uns in Regensburg haben im ersten Halbjahr 493 Menschen die beiden großen christlichen Kirchen verlassen, in die sie in der Regel gegen ihr Selbstbestimmungsrecht aufgenommen wurden.

bibelleservor 1 Jahr und 15 Tagen

Gilt die Bibel nicht mehr in der evangelischen Kirche? Nein - schon lange nicht mehr. Das wird am Deutlichsten in der bibelkritischen Ausbildung der Pfarrer. Die bleibt, beim einen mehr - beim andern weniger hängen. Und wenn dann doch jemand unbeschadet durchkommt, wird er nicht ordiniert oder wie im Fall Scheufler gekündigt.

Eph5,11vor 1 Jahr und 15 Tagen

Das Familienpapier ist eindeutig im Kontra zur Schrift: "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen." (3.Mose 20,13) Die Schrift ist hier schon längst verraten von vielen Führern in Kirche und Freikirche. Jesus zitiert Abraham im Gleichnis: "Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde." (Luk.16,31) und in Lk.16,17: "Es ist aber leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ein Tüpfelchen vom Gesetz fällt." Woher kommt also der lockere Umgang mit der Schrift? Jesus stellte sich zu 100 Prozent zum Gesetz. Wer das Gesetz verwirft, hat Jesus verworfen.

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