Gesellschaft
02. April 2013

„Machtgehabe und Egoismus“ in der Diakonie

Der freikirchliche Diakoniefachmann Elimar Brandt. Foto: PR
Der freikirchliche Diakoniefachmann Elimar Brandt. Foto: PR

Berlin (idea) – Kritik an Fehlentwicklungen in Diakonie und Politik hat der freikirchliche Diakoniefachmann Elimar Brandt (Berlin) geübt. „In der Diakonie habe ich in den höheren Rängen viel Machtgehabe und Egoismus erlebt, sehr viel Streben nach Reichtum“, sagte der 65-jährige Baptist der Zeitschrift „Wort und Werk“ des Landesverbandes Berlin-Brandenburg im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden). Die Diakonie sei eben „ein richtig scharfes Abbild unserer Gesellschaft“. Zudem zeigte sich Brandt davon überzeugt, dass es „nicht viele gute Politiker“ gebe: „Ein Großteil der Menschen, die in die aktive Parteipolitik gehen, machen...

1 Kommentare

Johannes3.16vor 1 Jahr und 260 Tagen

Leider wurden auch in den Krankenhäusern und Einrichtungen der freikirchlichen Diakonie in Berlin in den 50er Jahren Hungerlöhne gezahlt. Die gelungene "Sanierung" in Heiligenstadt bedeutet Stellenabbau und Mindestlöhne für langjährige Angestellte sowie den Versuch einer enormen Erhöhung der monatlichen Beiträge zur Pflege der dort Betreuten von ca. 20 Prozent! Dieser Vorstoß ist allerdings noch nicht vom Tisch.

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