Europawahl
28. November 2013

Christa Meves ist Spitzenkandidatin der AUF-Partei

Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves. Foto: PR
Die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves. Foto: PR

Weissach (idea) – Die christliche Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF) wird zur Europawahl am 25. Mai 2014 mit bekannten Personen antreten. Auf ihrem Parteitag in Fulda wählten die Mitglieder die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves (Uelzen) zur Spitzenkandidatin. Auf den Plätzen zwei und drei kandidieren der Journalist und Unternehmer Michael Ragg (München) sowie der evangelische Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen (Birkenwerder bei Berlin). Er ist ein Ururenkel des letzten deutschen Kaisers. Die AUF-Liste zur Europawahl sei ein Angebot an alle Wähler, die bei dieser Wahl ein Zeichen für mehr christliche Werte in der deutschen und europäischen Politik set...

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5 Kommentare

Franzvor 1 Jahr und 90 Tagen

Die Verdienste von Christa Meves sind unbestritten. Aber eine 88jährige Spitzenkandidatin ist nicht gerade ein Signal für den Aufbruch.

Jesaja53,5vor 1 Jahr und 90 Tagen

Entschuldigung , aber verstehen muss ich es nicht, dass sich 2 Parteien, die sich so nahe stehen, dass sie sogar fusionieren wollen, gegenseitig Konkurrenz bei der Europawahl machen, anstatt dass die eine zugunsten der anderen auf die Teilnahme verzichtet... Da muss die Frage erlaubt sein: Misstraut man sich?

jesusfirstvor 1 Jahr und 91 Tagen

Bekannte Spitzenkandidaten sind ja schön. Da ringt sich dann sogar idea mal dazu durch, über das Bemühen, im christlichen Bereich parteimäßig etwas Neues zu bewegen, zu berichten. Doch wo ist der Wille eine Parteistruktur von der Basis her aufzubauen? Mit dem sturen Bemühen einiger Leute im Bundesvorstand von AUF trotz begründeter Bedenken in den eigenen Reihen die Fusion mit der PBC zu erzwingen, hat AUF sich verzettelt, einen guten Teil der eigenen Basis vor den Kopf gestoßen und wertvolle Zeit verplempert, die für den Aufbau der Partei sinnvoller eingesetzt worden wäre. Obwohl die Führung von AUF auf diese Weise seit bald 2 Jahren einen Kurs der Selbstaufgabe forciert hat und damit die Leute, die sich einmal bewusst für AUF (und eben nicht für die PBC) entschieden und an der Basis engagiert hatten, im Regen hat stehen lassen, kommt sie auch nicht mit der Fusion auf den Punkt. Unzuverlässiger und wankelmütiger geht es ja schon nicht mehr. Wen wunderts, dass Ex-AUFler aus dieser Misere schweren Herzens die Konsequenzen ziehen mussten und AUFBRUCH C entstanden ist - ohne Tagträume und (noch) ohne große Namen - aber mit dem Willen zu Verantwortung, Verlässlichkeit und Engagment an der Basis.

vor 1 Jahr und 91 Tagen

Das Verfahren für eine Parteienfusion ist gesetzlich nicht vorgegeben. Vorbilder dafür gibt es nur eingeschränkt. Der Verschmelzungsprozess von bspw. Links-Partei und WASG lässt sich aufgrund ganz anderer Voraussetzungen (z.B. Vermögenswerte der ehemaligen PDS) höchstens ansatzweise heranziehen. Auch damals gab es verschiedene Varianten, einfachere wie auch komplexere. Es liegt in der verfassungsmäßigen Freiheit der einzelnen Parteien nach Art. 21 GG, das Fusionsverfahren selbst festzulegen, lediglich „eingeschränkt“ durch die beiden einzigen Vorgaben des Parteiengesetzes: Parteitagsbeschluss und Urabstimmung. Wird jetzt von einem „komplizierten juristischen Verfahren“ gesprochen, so betrifft das das aufwändige “Beiwerk”, das man so nicht gebraucht hätte. Entgegen juristischen Warnungen wurde jedoch dieser steinige Weg gewählt, so dass entsprechende Verzögerungen nur die Folge davon sind. Wahrlich bitter!

UlrichMottevor 1 Jahr und 92 Tagen

Auch Michael Ragg ist katholisch, der Prinz und Pfarrer gehört zur EKD.

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