Schneider: Nur in der Breitenwirkung unterscheiden sich Muslime und Christen
04. November 2012

EKD-Ratsvorsitzender: Fundamentalisten sind alle eines Sinnes

Timmendorfer Strand (idea) – Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), sieht bei Fundamentalisten aller Religionen prinzipiell dieselbe Geisteshaltung. Lediglich in der „Breite ihres Auftretens“ gebe es Unterschiede; dies sei im christlichen Bereich nicht so stark, sagte er am 4. November vor Journalisten bei der EKD-Synode in Timmendorfer Strand bei Lübeck. Gefährliche und gewalttätige Fundamentalisten seien nicht nur unter Muslimen zu finden, sondern auch unter Christen. Als Beispiel nannte er Christen in den USA, die Menschen auf dem Weg zu Abtreibungskliniken erschossen hätten.

Gott braucht meine Organe nicht

Schneider äußerte si...

5 Kommentare

vor 2 Jahren und 45 Tagen

Der bekannteste Mann, der einen Abtreibungssarzt tötet, wurde deshalb aus seiner fundamentalistischen Kirche ausgeschlossen. Der fundamentalismuskritische Theologe Dr. Stephan Holthaus schreibt in seiner Doktorarbeit über Fundamentalismus in Deutschland über "Mr. Fundamentalism" (den Präsidenten des fundamentalistischen Weltverbandes), Freiheit, Demokratie und Kapitalismus seien für ihn Gebote Gottes gewesen. Dieser Fundamentalist predigte 3 Wochen vor dem Judenpogrom der sog. "Reichskristallnacht": "Warum Christen freundlich zu Juden sein sollen". Unzählige Fundamentalismuskritiker bescheinigen uns Fundamentalisten (= Evangelisch-Konservativen) die Achtung der Menschenrechte!

Jesaja53,5vor 2 Jahren und 45 Tagen

Frau Göring-Eckardt...wieso lehnen Sie immer wieder nur explizit den Rechtsextremismus ab? Ist der Linksextremismus, dem auch Christen ausgesetzt sind, (wie beim "Marsch für das Leben") etwa besser? Warum nehmen Sie permanent Ihre Klientel in Schutz? Es gibt keinen Unterschied bei Radikalen, dem Opfer kann es egal sein, aus welchen ideologischen Grund er Opfer wurde. Als Ratsmitglied der EKD sind Sie in meinen Augen völlig überfordert, genau wie Herr Schneider, der nicht merkt, was für ein Riesengeschäft die Organspende doch eigentlich ist... Ist das alles, was die EKD noch zu sagen hat? Ein weichgespülter Verein linker, gendergesteuerter und in sozialistischer Manier geführter "Club"? Gut das ich diesen Verein, als Kirche bezeichne ich so etwas bei einer solchen Leitung nicht mehr, bereits vor Jahren verlassen habe!

vor 2 Jahren und 45 Tagen

So sehr die Positionierung von Frau Göring-Eckardt gegen Rechtsextremismus zu begrüßen ist, vermisst man doch um so mehr eine ebenso deutliche Aussage gegen den Linksextremismus. Dieser ist nicht weniger gewaltbereit, intolerant und in diesem Land als Folge einer nicht ausreichend aufgearbeiteten DDR-Vergangenheit und linksradikaler Tendenzen in den alten Bundesländern genauso gefährlich.

vor 2 Jahren und 45 Tagen

Der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), sieht bei Fundamentalisten aller Religionen prinzipiell dieselbe Geisteshaltung. Lediglich in der „Breite ihres Auftretens“ gebe es Unterschiede; Einen anderen Grund kann niemand legen - er heißt Jesus Christus. Findet sich hier nicht im besten Sinne unser "christliches Fundament", in dessen Folge wir uns darin üben Feinde zu lieben und sie nicht in die Luft zu sprengen! Und hier sieht Nikolaus Schneider keinen prinzipiellen Unterschied? Hinzu kommt noch die Gleichsetzung weniger (einer Hand voll) "christlicher" Radikaler in den USA, mit dem was in großem Rahmen Fundamentalismus z.B. im islamischen Bereich ausmacht, mit einer großen Anzahl von Opfern, gerade unter denen, die man christliche Fundamentalisten nennen kann, da sie unbeirrt auf dem Felsen Jesus Christus ausharren! Der Prinzipielle Unterschied ist folgender: Auf dem Fundament der Geisteshaltung z. B. eines Mohammeds ist das Schwert legitim - auf dem Fundament der Retterliebe des Sohnes Gottes völlig untauglich und daher uns verwehrt.

vor 2 Jahren und 45 Tagen

Herr Schneider. Wie viele "Christen in den USA haben Menschen auf dem Weg zu Abtreibungskliniken erschossen"? Wer keine Zahl nennen kann und nachweisen kann, dass der Mörder ein Christ war, betreibt übelste Polemik.

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