Bibelverständnis
23. November 2012

Altbischof Wilckens: In der Bibel spricht Gott

Altbischof Wilckens: In der Bibel spricht Gott
Der nordelbische Altbischof Ulrich Wilckens. Foto: idea/Starke

Hamburg (idea) – Kritik an dem in der evangelischen Kirche vorherrschenden Bibelverständnis hat der nordelbische Altbischof Ulrich Wilckens (Lübeck) geübt. Er mahnte dazu, die Bibel wieder als Wort Gottes ernstzunehmen. Der Theologieprofessor und Bibelübersetzer sprach bei der Herbsttagung der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) Mitte November in Hamburg. Wie er vor über 100 Teilnehmern sagte, habe die moderne historische Auslegung zum Prinzip, alle Aussagen des Alten und Neuen Testaments als Zeugnisse menschlicher Erfahrung und Nachdenkens zu sehen sowie die Auslegung als Werk menschlicher Vernunft zu ...

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3 Kommentare

Johannes3.16vor 1 Jahr und 268 Tagen

Hinsichtlich der von Rüß angesprochenen zu vielen "Projektpfarrämter" ist zu fragen, wie viele "Islambeauftragte" die Nordkirche hat und welche Aufgaben diese haben.   Es wäre sicher auch von Interesse, wenn einmal die Zahl aller "Islambeauftragten" in den einzelnen Landeskirchen bekannt gemacht würde. Allein in der Westfälischen Kirche sollen es insgesamt 48 Personen sein, die sich dieser Aufgabe (?) widmen. Wenn sich allerdings einzelne Islambeauftragte äußern, hat man nicht den Eindruck, dass diese "Pfarrer" noch für einen Gemeindedienst geeignet sind. Die Moscheegemeinden haben bezeichnenderweise keine Kirchenbeauftragten.

Pascalvor 1 Jahr und 294 Tagen

Der himmlische Vater gebe allen Theologen ein sehr langes Leben und klaren Verstand, so dass sie möglichst viel von der Saat ihrer Lehrtätigkeit aufgehen sehen und gegebenenfalls korrigieren können, wie das Altbischof Wilckens seit einigen Jahren tut. Das Ende der Lehrer soll man ansehen und dann erst ihrem Glauben folgen (Hebr. 13,7).

vor 1 Jahr und 296 Tagen

Evangelisch-Konservative aller Konfessionen gehen über das richtig Gesagte hinaus: A) Gott ist nur in der Bibel zu hören. Das Neue Testament (NT) ist zugleich die letzte Offenbarung, die Gott in keiner Weise ergänzt. B) Nur die 66 Bücher sind die Bibel, nicht die sog. Apokryphen oder sog. Tradition. C) Die Bibel ist unfehlbar war, auch in ihren Aussagen zu Geschichte und Naturwissenschaft. Ihre Ethik in ihrer NT-Fassung ist auch heute gültig.

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