Mittwoch • 20. Juni
Frauenverbände
19. Februar 2018

Werbeverbot für Abtreibung: Kontroverse Positionen in den Kirchen

Die SPD setzt sich laut der stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Eva Högl, für einen Kompromiss bei der möglichen Reform des Werbeverbots ein. Screenshot: Youtube/Eva Högl
Die SPD setzt sich laut der stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion, Eva Högl, für einen Kompromiss bei der möglichen Reform des Werbeverbots ein. Screenshot: Youtube/Eva Högl

Kassel (idea) – In den Kirchen bestehen kontroverse Meinungen, ob das Werbeverbot für Abtreibungen gestrichen werden soll. Gemäß Paragraf 219a macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) Dienste zur Vornahme eines Schwangerschaftsabbruchs (...) anbietet, ankündigt oder anpreist“. Der Dachverband „Evangelische Frauen in Deutschland“ ist für eine Streichung. Wie die Vorsitzende Susanne Kahl-Passoth am 19. Februar erklärte, verbietet das Gesetz derzeit nicht nur die Werbung für Abtreibung, sondern auch „die schlichte sachliche Information“ darüber: „Das Selbstbestimmungsrecht und auch das Recht auf freie Arztwahl werden damit eingeschränkt – mit...

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