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Kristina Hänel
21. Dezember 2017

Wegen Werbung für Abtreibungen verurteilte Ärztin legt Rechtsmittel ein

Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel. Foto: idea/Erika Gitt
Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel. Foto: idea/Erika Gitt

Gießen (idea) – Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel will die Entscheidung nicht hinnehmen. Sie hat fristgerecht Rechtsmittel eingelegt. Das bestätigte eine Sprecherin des Amtsgerichts Gießen am 21. Dezember. Das Gericht hatte die Medizinerin im November zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt. Sie hatte im Internet über Schwangerschaftsabbrüche informiert und damit nach Ansicht der Richterin gegen das Werbeverbot für Abtreibungen verstoßen. Der Prozess hatte großes Aufsehen erregt und eine Debatte über die Streichung des Strafrechtsparagrafen 219a ausgelöst. Danach macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvort...

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