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Auslöser waren Gerüchte über Hakenkreuzschmierereien an einer Moschee
07. April 2013

Ägypten: Blutige Zusammenstöße zwischen Muslimen und Christen

Kairo (idea) – Blutige Zusammenstöße zwischen Muslimen und Christen sind erneut in Ägypten ausgebrochen. Dabei kamen zehn koptisch-orthodoxe Kirchenmitglieder und ein Muslim ums Leben. Der Gewaltausbruch begann in der Nacht vom 5. auf den 6. April in der Stadt Chusus nahe Kairo. Auslöser sollen Hakenkreuz-Schmierereien an einer Moschee gewesen sein. Muslime verbreiteten das Gerücht, Kinder von Christen hätten die Zeichen angebracht, doch nach Angaben von Sicherheitskräften handelte es sich bei den Tätern um muslimische Jugendliche. Dem assyrischen Informationsdienst AINA zufolge versammelten sich islamische Extremisten, sogenannte Salafisten, in der Nähe der Georgskirche; Chris...

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