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Genozid an Christen
19. November 2017

Menschenrechtler fordern Gedenkstätten für Völkermordopfer

Göttingen (idea) – Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) fordert Gedenkstätten in Deutschland zur Erinnerung an den Genozid an Christen im Osmanischen Reich. In einem schriftlichen Appell rufen sie die Präsidentin des Deutschen Städtetages – in dem Verband haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden zusammengeschlossen –, Eva Lohse (Ludwigshafen), auf, sich dafür einzusetzen. Beim Völkermord an Armeniern und anderen christlichen Minderheiten im Osmanischen Reich (aus ihm ging 1923 die Türkei hervor) kamen zwischen 1915 und 1917 1,5 Millionen Menschen ums Leben. Die türkische Regierung bestreitet bis heute, dass es den Völkermord gegeben hat. Im Schreiben an Lo...

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