Dienstag • 24. April
Kongo
01. Januar 2018

Menschenrechtler verurteilen Übergriffe auf Christen

Bei Protesten wurden mindestens acht Menschen getötet. Foto: picture-alliance/AP Photo
Bei Protesten wurden mindestens acht Menschen getötet. Foto: picture-alliance/AP Photo

Göttingen/Kinshasa (idea) – In der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika hat die Regierung Demonstrationen von Christen am 31. Dezember gewaltsam beendet. Mindestens acht Menschen sollen dabei getötet und rund 120 – darunter zwei Priester und zwölf Messdiener – festgenommen worden sein. Zu den friedlichen Protesten hatte das katholische Laien-Komitee (CLC) aufgerufen. Sie richteten sich gegen den seit 2001 undemokratisch regierenden Staatspräsidenten Joseph Kabila, weil er seinen Posten nicht räumt. Ein von den Bischöfen vermitteltes Abkommen sah vor, dass er 2017 auf sein Amt verzichtet. Nun ließ er stattdessen Neuwahlen für den 23. Dezember 2018 ankündigen. Die K...

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