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Israel
09. Januar 2018

Menschenrechtler verurteilen geplante Abschiebung von Flüchtlingen

Göttingen (idea) – Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hat die geplante Abschiebung von mehr als 35.000 Flüchtlingen durch israelische Behörden scharf kritisiert. Die Maßnahme sei „menschenverachtend und völkerrechtswidrig“, äußerte die Menschenrechtsorganisation. Betroffen seien in ersten Linie Eritreer und Darfuris aus dem Sudan, die illegal im Land leben und vor Verfolgung sowie Völkermord geflohen sind. Die israelische Regierung stellt ihnen frei, in ihre Heimat oder ein anderes Drittland wie Ruanda oder Uganda auszureisen, sonst droht ihnen Gefängnis. Jeder Flüchtling, der bis Ende März ausreist, erhält einen Betrag von 2.900 Euro und ein Flugticket....

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