Sonntag • 26. März
Frankfurt am Main
13. März 2017

Drei linksextreme Angriffe auf christliche Lebensrechtler

Etwa 30 vermummte Linksextreme hätten die zwölfköpfige Gebetsgruppe vor der Pro-Familia-Beratungsstelle attackiert, antichristliche Parolen gebrüllt und Rauchbomben geworfen. Foto: linksunten.indymedia.org
Etwa 30 vermummte Linksextreme hätten die zwölfköpfige Gebetsgruppe vor der Pro-Familia-Beratungsstelle attackiert, antichristliche Parolen gebrüllt und Rauchbomben geworfen. Foto: linksunten.indymedia.org

Frankfurt am Main (idea) – Bereits dreimal sind christliche Lebensrechtler im März in Frankfurt am Main angegriffen worden, die während der Passionszeit täglich von 9 bis 15 Uhr vor der Pro-Familia-Beratungsstelle am Palmengarten beten. Sie gehören zu der Initiative „40 Tage für das Leben“, die von der Katholischen Kroatischen Gemeinde in der Rhein-Main-Metropole ausgeht. „Wir beten zu Gott, dass sich Frauen für das Leben ihrer ungeborenen Kinder entscheiden, anstatt sie abzutreiben“, sagte der Initiator des Gebetstreffens, der Rechtsanwalt Tomislav Cunovic, der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Man bete vor der Beratungsstelle, weil Frauen dort den Beratungsnachweis erhalten, den sie für eine Abtreibung benötigten. Auch Protestanten und Orthodoxe seien zum ökumenischen Gebet eingeladen. Am 8. März sei es zu den bisher schwersten Übergriffen gekommen. Etwa 30 vermummte Linksextreme hätten die zwölfköpfige Gebetsgruppe attackiert, antichristliche Parolen gebrüllt und Rauchbomben geworfen. Ferner hätten sie Flugblätter mit satanistischen Inhalten hinterlassen.

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Linksradikale brüsten sich im Internet

Im Internet brüsteten sich die Teilnehmer mit der Aktion. Auf der Plattform „linksunten.indymedia.org“ heißt es: „Heute Mittag trafen sich rund 30 Aktivst*tinnen, um die betenden Fundis zu besuchen und ihnen klar zu machen, dass es nicht nur am 8. März keinen Raum für ihre krude Weltansicht gibt. Wir als Aktivst*innen brachten Rauch, Flyer, Konfetti und laute Sprechchöre mit, um ihnen ihre menschenverachtende und antiemanzipatorische Aktion zu vermiesen.“ Die Beter informierten die Polizei. Doch bevor die Beamten eingetroffen waren, hätten die Störer das Weite gesucht, so Cunovic. Wie eine Polizeisprecherin idea sagte, habe man Ermittlungen aufgenommen.

„Satanisten” verbrennen Bibelseiten

Cunovic zufolge ist es seitdem zu weiteren Störungen gekommen. Am 10. März hätten vermeintliche Satanisten Bibelseiten angezündet; am 11. März hätten acht schwarz gekleidete Aktivisten mit Sprechchören das Gebetstreffen gestört. Cunovic: „Wir lassen uns davon nicht von dem wichtigen Gebetsdienst abhalten. Wir beten weiter. Zudem werden wir Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen alle Störer stellen.“

Über 12.000 Kindern das Leben gerettet

Die ökumenische Initiative „40 Tage für das Leben“ wurde 1998 im US-Bundesstaat Texas gegründet. Inzwischen hat sie nach eigenen Angaben in 40 Ländern über 4.500 Gebetsaktionen mit mehr als 725.000 Teilnehmern durchgeführt. Dadurch seien über 12.000 Kinder vor der Tötung bewahrt worden. 143 Mitarbeiter von Abtreibungskliniken hätten ihren Dienst beendet und 83 Abtreibungskliniken seien geschlossen worden.

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