Der Iran soll drei inhaftierte Christen aus Aserbaidschan freilassen

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Im Iran wurden drei aserbaidschanische Bürger verhaftet - Mitglieder der Kirche „Wort des Lebens“ - Yusif Farhadov, Eldar Gurbanov und Bahram Nasibov. Foto: Privat
Im Iran wurden drei aserbaidschanische Bürger verhaftet - Mitglieder der Kirche „Wort des Lebens“ - Yusif Farhadov, Eldar Gurbanov und Bahram Nasibov. Foto: Privat

Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zu „Gefangenen des Monats August“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea drei Christen aus Aserbaidschan benannt, die im Iran an einem unbekannten Ort inhaftiert sind. Sie rufen dazu auf, sich für die Freilassung der Gefangenen einzusetzen und für sie zu beten. Es handelt sich um drei Mitglieder der evangelikalen Gemeinde „Wort des Lebens“ in der Hauptstadt Baku: Pastor Eldar Gurbanov – zuständig für Jugend und Mission –, Yusif Farhadov und Bahram Nasibov. Sie wurden am 24. Juni in Teheran verhaftet, als sie an einer Verlobungsfeier teilnahmen. Sicherheitskräfte nahmen insgesamt zehn Personen fest; die meisten wurden aber bald wieder freigelassen. Die drei Christen befinden sich weiter in Einzelhaft. Bislang durfte sie kein Vertreter der aserbaidschanischen Botschaft besuchen. Es ist nicht bekannt, was den Inhaftierten vorgeworfen wird. Die IGFM und idea rufen dazu auf, in Briefen an den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani um die sofortige Freilassung der Christen zu bitten. Die Islamische Republik Iran hat den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, der auch Religionsfreiheit garantiert. Im Iran kommt es immer wieder zu Verhaftungen von Christen, insbesondere von solchen, die früher Muslime waren. 95 Prozent der 75 Millionen Einwohner des Iran gehören zum schiitischen Zweig des Islams. Die Zahl der Christen beträgt 360.000.

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