Integrationshindernis
27. Juli 2014

„Bild am Sonntag“-Kommentar übt scharfe Kritik am Islam

Der stellvertretende Chefredakteur der „Bild am Sonntag“, Nicolaus Fest. Foto: PR
Der stellvertretende Chefredakteur der „Bild am Sonntag“, Nicolaus Fest. Foto: PR

Berlin (idea) – Scharfe Kritik am Islam hat der stellvertretende Chefredakteur der „Bild am Sonntag“, Nicolaus Fest (Berlin), geübt. In einem Kommentar schreibt er: „Mich stört die weit überproportionale Kriminalität von Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund. Mich stört die totschlagbereite Verachtung des Islam für Frauen und Homosexuelle. Mich stören Zwangsheiraten, ‚Friedensrichter‘, ‚Ehrenmorde. Und antisemitische Pogrome stören mich mehr, als halbwegs zivilisierte Worte hergeben.“ Fest bezeichnet den Islam als Integrationshindernis: „Das sollte man bei Asyl und Zuwanderung ausdrücklich berücksichtigen!“ Er brauche „keinen importierten Rassismus“ und auch nicht das, wofür der Islam sonst noch stehe. Fest nennt sich in dem Kommentar einen religionsfreundlichen Atheisten: „Ich glaube an keinen Gott, aber Christentum, Judentum oder Buddhismus stören mich auch nicht. Nur der Islam stört mich immer mehr.“ Politiker reagierten mit scharfer Kritik auf den Kommentar. Der religionspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, forderte die Zeitung auf, sich bei allen Muslimen zu entschuldigen. Der Abgeordnete Niema Movassat von der Linkspartei warf „Bild“ vor, Rassismus zu schüren.

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22 Kommentare

Lisettevor 217 Tagen

Herr Peter Hahne hat einen scharfen und klaren Artikel mit der Überschrift "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" geschrieben. Sehr lesenswert! [Anm. der Redaktion: Hahnes Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe von ideaSpektrum nachzulesen.]

Johannes Hardtvor 218 Tagen

Ich hoffe, Herr Fest bleibt nun auch fest stehen. Das wird nicht einfach. Und alles in allem sehen wir: da knicken sofort alle ein, weil es stimmt, was der Mann sagt und die Knie schlottern bei gewissen Leuten. Danke Herr Fest! Schade, dass Sie nicht an Gott und Jesus glauben, aber das kann ja noch kommen.

solrexvor 218 Tagen

@Demokrit: Sie wollen anscheinend die Realität ausblenden! Der Islam zeigt sich gerade weltweit von seiner "absolut friedlichen Seite". Wo der Islam herrscht, da müssen "alle" Leute in ihrem Einflussbereich mitziehen, sonst wird auch ihnen der Hals abgeschnitten. Sorry - aber dies ist leider die bittere Realität. Nicht umsonst heißt es: "Wehret den Anfängen"!

hinweis77vor 218 Tagen

@Demokrit: Tipp, studieren Sie die geistigen Grundlagen und stellen Sie dann einen Vergleich an. Wir können froh sein, dass der große Teil der Muslime den Koran nicht ernst nimmt. Würden dagegen Christen ihre Grundlage (Bibel) ernst nehmen, wäre das ein Segen für Deutschland und die gesamte Welt.

MarkusKvor 218 Tagen

Nein, nicht alle Muslime sind radikal, aber vielleicht mehr als es uns recht sein kann. Das trifft besonders auf die Länder mit einer islamischen Mehrheit zu (sonst würde Hamas oder die Muslimbrüder nicht die entsprechenden Stimmen bei Wahlen bekommen), aber auch zu einem geringeren Maße auch bei uns zu. Der Grund dafür liegt nicht in den Menschen, sondern tatsächlich im Islam, seinem Religionsbegründer und seinen heiligen Schriften selbst. ISIS im Irak z.B. handelt genau so, wie es Mohammed und die ersten Muslime auch getan haben, wenn sie eine Stadt erobert hatten. Nicht Muslime wurden aufgefordert, entweder zu konvertieren, die Dhimmisteuer zu zahlen oder zu konvertieren. Solange das Problem nicht richtig beschrieben wird, kann es keine Lösung geben. Der Islam selbst ist das Problem, nicht eine falsche Interpretation.

Johannes Hardtvor 219 Tagen

@Demokrit: Niemand behauptet ernsthaft, dass alle Muslime auf die Straße gehen und gegen Israel schreien. Aber es sind doch genug. Erschrecken Sie nicht über diesen Hass, der Israel entgegen tönt? Und allen, die denken: was geht es mich an, das geht doch nur gegen Israel, sollte bedenken: heute gegen Israel und morgen gegen uns Christen. Haben Sie heute die Sendung von "Report München" gesehen? Da werden Christen, die vor der Gewalt der Islamisten im Irak und Syrien nach Deutschland fliehen, hier wieder in den Asylantenheimen von Muslimen beleidigt, geschlagen usw. Eine Familie ist aus Angst wieder in den Irak geflohen. Und mussten dort wieder vor islamischen Terror fliehen. Wohin? Viele Menschen in Deutschland sind blauäugig und die Politiker haben doch Angst, Muslime zu kritisieren. Was werden unsere Kinder und Enkel einmal dazu sagen?

Johannes3.16vor 219 Tagen

@Demokrit: Sie verdrehen hier einiges bewusst oder doch wenigstens leichtfertig! Christen, die nicht nach GOTTES WORT leben und handeln - dazu gehören viele Repräsentanten der Kirchen - sind eben keine Christen. Das galt besonders auch für die "Christen" im so genannten III. Reich. Die Bibel ist also der Maßstab für christliches Handeln. Das galt schon für die immer wieder in solchen Diskussionen herangezogene Zeit der Kreuzfahrer. Bei den Mohammedanern sieht das entschieden anders aus: sie sind dem Koran verpflichtet, in dem zum blutigen Kampf gegen alle "Ungläubigen" aufgerufen wird, "bis alles an Allah glaubt" (Sure 8:39). Ebenso wie Menschen, die nicht mehr "Christen" sein wollen oder aus der Kirche austreten wollen, könnten sich auch "geborene Mohammedaner" aus ihrer "Religion" verabschieden. Das bekunden auch viele hierzulande, so zum Beispiel die Mitglieder oder Unterstützer des "Zentralrats der Ex-Muslime". Doch da gibt es einen entscheidenden Haken: Die "Religion" Mohammeds, die übrigens alle "Ungläubigen" verflucht, droht solchen Aussteigern den Tod an. Und das ist in vielen islamischen Ländern blutige Wirklichkeit. Die Bibel dagegen bietet allen Menschen das Heil von JESUS CHRISTUS an, wer das ablehnt, trägt dafür selbst die Verantwortung vor GOTT. Dass die Kirche mancherorts allerdings eine Gebühr für den Austritt verlangt, ist weder bibelkonform noch nachvollziehbar. Einen weiteren Unterschied zeigt die Ideologie des Islam auf: Wenn die "große Mehrheit der friedlichen Mohammedaner" tatsächlich gegen Christenverfolgung und -unterdrückung wäre, müsste sie das auch wenigstens mal in der Öffentlichkeit zeigen! Oder nicht? Auf jeden Fall Fehlanzeige, wenn nicht gar klammheimliche Zustimmung zu den Aufmärschen militanter Glaubensbrüder. Wenn diese besagte Mehrheit wirklich für Freiheit und Demokratie wäre - die doch vor allem durch das Christentum bewirkt wurden - müsste sie das doch ebenfalls bei Kundgebungen im Gastland zum Ausdruck bringen. Man könnte ja sonst meinen, dass sie stillschweigend die Ansichten ihrer Moslem-Verbände (ZMD, Milli Görüs u.a.) sowie die Auftritte der Salafisten mittragen. Wer schweigt, wird schuldig - gerade auch an den Mordtaten und Umsturzversuchen der "Glaubensgenossen" hier und in den Heimatländern. Ich befürchte in der Tat eine weitere Islamisierung unseres Landes und den Versuch der Einführung der Schari´a, wie sie nun schon ganz offen von Moslem-Verbänden gefordert wird. Denken Sie mal nach, Demokrit!

Demokritvor 219 Tagen

@solrex: Waren auf den Demos, auf denen hasserfüllte Parolen fielen, alle Muslime, die in Deutschland leben, und alle Asylsuchende und Migranten? Herr Fest beschuldigt alle Muslime, egal ob Asylsuchende und Migranten oder keins von beiden. Sie und Herr Fest ignorieren die Realität. Ihre Behauptung, das "Anhänger dieser Religion wollen doch - nach den Befehlen Allahs und Mohammeds - alle nicht Rechtgläubigen bekämpfen und ausrotten" ist Unsinn, die Mehrheit der Muslime bekämpft niemanden, auch die Mehrheit der Muslime, die in nicht-islamischen Regionen lebt, sonst hätten wir in Deutschland schon längst einen Krieg. Nach der Logik von Herrn Fest, wäre der Nationalsozialismus eine christliche Ideologie, schließlich war die Mehrheit der Nazis und deren Anhänger Christen, sie selber haben sich als solche gesehen und sind auch von anderen als solche gesehen worden.

solrexvor 220 Tagen

@Demokrit: Sie haben wohl die Demos gegen Israel mit den hasserfüllten Parolen nicht mitbekommen? Da muss ich Sie schon einmal hinterfragen. Hier sind auch Migranten und Asylsuchende mit dabei gewesen. Herr Fest hat nur den Ist-Zustand festgestellt. Da helfen humanistische Ideen und Vorstellungen nicht weiter. Sie gehen hier an der Realität vorbei! Zeigen Sie doch einmal auf, wo etwas Positives gerade über den Islam zu finden ist. Gerade die Anhänger dieser Religion wollen doch nach den Befehlen Allahs und Mohammeds alle nicht Rechtgläubigen bekämpfen und ausrotten. Dies ist um Ihre eigenen Worte zu gebrauchen, "einfach nur unmenschlich"!

solrexvor 220 Tagen

@namlob1: Was setzen Sie uns hier vor? Wahrheit bleibt Wahrheit. Wenn ich so manche Kommentare auf Ihrem angegebenen Link lese, wird mir übel. Sehen Sie doch einmal die Realität in all den vielen Ländern an, wo Christen und Andersgläubige täglich massakriert werden. Alles Länder und Gesellschaften, wo der Islam seine Schreckensherrschaft ausdehnt. Denken Sie vielleicht, bei uns in Deutschland leben nur Leute, die dem Koran abgeschworen haben?

Demokritvor 220 Tagen

Falsches über den Islam zu verbreiten ist doch keine Kritik, abgesehen davon sollte man schon alle Positionen im Islam nennen, wenn man von dem Islam redet und nicht weiter differenziert. Würde ein Atheist oder Säkularist die antidemokratischen Ansichten der Päpste aus dem 19. Jhd. als Argument gegen das Christentum anbringen, würde man ihm vorwerfen, unfair zu argumentieren, weil er auf veraltete Ansichten verweist. Aber wenn es um den Islam geht, darf man jede noch so extreme Meinung als allgemein anerkannten Ansicht des Islams ausgeben, wenn man nur gegen den Islam ist.   Auch die Gleichsetzung von Asyl und Zuwanderung zeugt nur davon, dass Herr Fest an einer sachlichen Debatte nicht interessiert ist. Wer Asyl sucht, flieht vor einer Situation, in der seine körperliche und geistige Gesundheit gefährdet ist. Solchen Menschen Hilfe zu verweigern, nur weil Extremisten der gleichen Religion angehören, ist einfach nur unmenschlich.

milanvor 220 Tagen

Ich bin weder Leser noch Freund jenes Tagesblattes. Aber dieser Artikel findet meine volle Zustimmung. Dieser Mann spricht Realität und Wahrheit aus. Politiker, die das kritisieren sind es wert abgewählt zu werden, weil sie Deutschland ausverkaufen. Bitte mehr von dieser Courage, die in dieser verdrehten Welt immer notwendiger wird, will man nicht vor die Hunde gehen. Es ist geradezu ein Skandal, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Politiker unsere und unserer Kinder Zukunft verscherbeln.

namlob1vor 220 Tagen

Hinweis auf:http://www.tagesspiegel.de/politik/anti-islam-kommentar-in-der-bild-am-sonntag-springer-chefredakteure-gehen-auf-distanz/10256630.html

rahuevor 221 Tagen

Recht hat er; wenn auch sehr milde ausgedrückt. Und für mich auch folgerichtig ist die Kritik von Bündnis90/Die Grünen und der Linken, denn beide verfolgen, so liest sich für mich deren Politik, analog zu den Muslimen, die Zerstörung unserer demokratischen Grundordnung. Demokratie für sie, bis sie an der Macht sind, aber dann ... Sogar die Sozis scheinen sie schon zum großen Teil auf ihre Seite gezogen zu haben.

diddivor 221 Tagen

Es gibt sie doch: Menschen, die das äußern, was viele denken. Herr Fest hat es auf den Punkt gebracht. Man muss kein Rassismus schüren - so eine Abgeordnete der Linkspartei - nur weil man Wahres ausspricht. Dafür muss sich Herr Fest ganz gewiss nicht entschuldigen. Entschuldigen müssen sich die Politiker, die unserem Land durch ihre Blauäugigkeit und Sozialromantik Schaden zufügen. Die Islamverbände haben auch nicht sehr viel dazu beigetragen, damit ihr Gesamtbild in der Öffentlichkeit anders aussieht. Leider ist es so, dass der deutsche Michel von einem Extrem ins andere fällt - stark links oder rechts. Es wird Zeit dass er seine Mitte findet und sich von der rot-grünen Politik keinen Maulkorb verpassen lässt. Unbehagen sollte man äußern dürfen, ohne als Rassist verschrien zu werden. Das hat auch etwas mit Meinungsfreiheit und Demokratie zu tun. Davon ist Rot-Grüne Politik noch weit entfernt.

Johannes Hardtvor 221 Tagen

Na klar, dass sich Herr Beck und der Herr von der Linkspartei wieder aufregen. Dabei hat Herr Fest nur die Wahrheit gesagt. Und er hat bestimmt nicht alle Muslime damit in eine Ecke stellen wollen. Aber, wenn wir nicht die Augen verschließen und die Demos gegen Israel sehen, dann sollte selbst dem letzten gutgläubigen Deutschen die Augen aufgehen. Und in Saarbrücken kann man nicht mal die Flagge einer Terrororganisation entfernen. Nein, Herr Fest sollte sich nicht bei den Muslimen entschuldigen. Höchsten sagen, dass er natürlich die Muslime ausschließt, die sich integrieren und ohne Ausnahme an unsere Gesetze halten. Liebe Leute, wer schürt denn Rassismus und Antisemitismus?

Nehemiavor 221 Tagen

Für bestimmte Gruppen innerhalb des Islams trifft die Kritik der BILD zu. D.h. aber auch, für andere eben nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass die BILD versucht, mit populistischen Mitteln auf sich aufmerksam zu machen. Das hilft der berechtigten Islam-Kritik aber nicht weiter.

Johannes3.16vor 221 Tagen

Na endlich, wachen unsere Medien doch noch auf? Dann könnten wir vielleicht auch auf unsere Volksvertreter und Politikspitzen hoffen. "Islam und Demokratie sind unvereinbar!", so der Verfassungsexperte und Staatsrechler Prof. Dr. Schachtschneider. Deshalb Einwanderungsstopp für alle Mohammedaner! Sie sollen dort bleiben oder dorthin zurückkehren, wo sie ihrer gesellschaftlichen Ordnung, der Schari´a, leben und in ihren prächtigen Moscheen Allah verehren können.

Harryffmvor 221 Tagen

Da schreibt der stellvertretende Chefredakteur der "Bild am Sonntag" wirklich was Vernünftiges - und siehe da, Volker Beck ist sauer. Hat sich Volker Beck schon mal bei Christen für seine dumpfbackigen Bemerkungen entschuldigt? Ich wüsste nicht. Aber wenn jemand radikalen Islam angreift, das ist dann gaaaaanz schlimm. Lieber dulden wir antisemitische Sprüche und Aktionen, selbst über Polizeifahrzeuge - ach so, ich habe vergessen, dass dies nur zur Deeskalation gemacht wurde. In welchem Film lebe ich denn? Wäre es ein Kinofilm, würde ich meinen Eintritt zurückverlangen.

Geiernotizen.devor 221 Tagen

Rassismusvorwürfe sind im Zusammenhang mit Islamkritik immer besonders erheiternd. Schließlich ist der Islam keine Rasse.

solrexvor 221 Tagen

Da schreibt mal jemand die Wahrheit und schon schäumt ein Volker Beck mit seinem grünen Anhang. Auch die SPD meint hier ebenfalls dagegen sein zu müssen! Alle Politiker haben sich am Import von Antisemiten beteiligt. Die Zeche bezahlt die Allgemeinheit.

3047511vor 221 Tagen

Herr Beck, warum soll Herr Fest sich entschuldigen? Erstmal nennt Herr Fest nur Fakten und Beobachtungen. Zweitens ist das oft die Wahrheit. Drittens: Unsere muslimischen Mitbürger können ja durch ihr Verhalten das Gegenteil beweisen, das sie tatsächlich verfassungstreue Menschen sind.

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