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Lebensrecht
27. November 2017

Debatte um Werbung für Abtreibung hält an

Die Ärztin Kristina Hänel vor dem Amtsgericht in Gießen. Foto: idea/Erika Gitt
Die Ärztin Kristina Hänel vor dem Amtsgericht in Gießen. Foto: idea/Erika Gitt

Gießen (idea) – Die Debatte um die Verurteilung der Gießener Abtreibungsärztin Kristina Hänel wegen des Verstoßes gegen das Werbeverbot für Abtreibungen hält an. Hänel hatte im Internet über Abtreibungsmöglichkeiten informiert und damit nach Auffassung des Amtsgerichts Gießen gegen Paragraf 219a des Strafgesetzbuches verstoßen. Die 61-Jährige muss nun 6.000 Euro Strafe zahlen. Die Verteidigung will in Revision gehen. Dem zuständigen Regierungspräsidium zufolge wird die Ärztin ihre Zulassung aus Gründen der Verhältnismäßigkeit aber „wahrscheinlich behalten“. Während nun mehrere Kommentatoren in überregionalen Medien sowie einige Politikerinnen eine Abschaffung d...

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