Freitag • 20. Januar
Kommunismus
24. Februar 2016

China: Religionsvertreter müssen sich künftig registrieren lassen

Wer keinen Berechtigungsausweis hat, soll in China künftig seine Religion nicht mehr ausüben dürfen. Foto: picture-alliance/Ropi
Wer keinen Berechtigungsausweis hat, soll in China künftig seine Religion nicht mehr ausüben dürfen. Foto: picture-alliance/Ropi

Peking (idea) – In China verschärft die Kommunistische Partei ihren antireligiösen Kurs. Wie der katholische Nachrichtendienst UCA-News (Hongkong) berichtet, sollen Religionsvertreter künftig sogenannte Berechtigungsausweise erhalten, die ihnen die legale Ausübung ihrer Arbeit ermöglichen. Ziel der Regierung sei es, auf diese Weise die religiösen Gruppen im Land besser zu kontrollieren. Wer kein solches Dokument vorweisen könne, dem soll nach Vorstellung des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten künftig die Ausübung seiner Religion untersagt werden. Buddhistische Mönche im ganzen Land würden derzeit bereits registriert. Sie erhielten eine Art Ausweis, der ihren Namen, ...

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