Mittwoch • 23. Mai
Suizid
12. März 2018

„Ärzte für das Leben“ beunruhigt über Berliner Urteil zur Sterbehilfe

Die 44-Jährige nahm eine tödliche Dosis Schlafmittel ein und informierte den Arzt per Nachricht über das Mobiltelefon. Foto: picture-alliance/Phanie
Die 44-Jährige nahm eine tödliche Dosis Schlafmittel ein und informierte den Arzt per Nachricht über das Mobiltelefon. Foto: picture-alliance/Phanie

Berlin (idea) – Besorgt über ein Urteil des Berliner Landgerichts zur Sterbehilfe hat sich der Verein „Ärzte für das Leben“ geäußert. Das Gericht hatte in der Verhandlung am 8. März einen Arzt freigesprochen, der seine Patientin beim Suizid begleitete. Zum Hintergrund: Der Hausarzt im Ruhestand Christoph Turowski (68, Berlin) hatte einer 44-jährigen Patientin mit chronischer Darmerkrankung auf ihren Wunsch hin vor fünf Jahren ein starkes Schlafmittel verschrieben. Vor der Einnahme spritzte der Arzt seiner Patientin ein Anti-Brechmittel, um das Erbrechen des Schlafmittels unterdrücken. Sie nahm daraufhin eine tödliche Dosis ein und informierte den Arzt per Nachrich...

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