Sonntag • 25. September
Diakonie Deutschland
15. Februar 2016

4.800 Flüchtlingskinder vermisst: Opfer von Verbrechen?

Das eigenmächtige Verlassen der Heime falle bei den Vermisstenzahlen wahrscheinlich am stärksten ins Gewicht, schätzt Ute Burbach-Tasso. Foto: picture-alliance/Wolfram Steinberg
Das eigenmächtige Verlassen der Heime falle bei den Vermisstenzahlen wahrscheinlich am stärksten ins Gewicht, schätzt Ute Burbach-Tasso. Foto: picture-alliance/Wolfram Steinberg

Berlin (idea) – In Deutschland sind etwa 4.800 unbegleitete Flüchtlingskinder als vermisst gemeldet. Doch das bedeutet nicht, dass sie zwangsläufig Opfer von Verbrechen geworden sind. Das teilte die Pressesprecherin der Diakonie Deutschland, Ute Burbach-Tasso (Berlin), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mit. Flüchtlingskinder würden zwar auf ihrer Flucht sowohl in Nordafrika, auf der Balkanroute als auch in Europa Opfer von Verbrechen und Menschenhändlern, „aber nicht in dieser Größenordnung“. Viele minderjährige Flüchtlinge seien in der Vergangenheit mehrfach registriert worden oder aus den Unterkünften zu Freunden, Angehörigen oder Landsleuten „weit...

ANZEIGE
Diese Woche lesen Sie
  • Interview Wie geht es den Pfarrern?
  • Berlin 7.500 Teilnehmer beim „Marsch für das Leben“
  • Pro & Kontra Ist am Ende die Hölle leer?
  • ideaSpezial Reisen ist schön
  • Paralympics Birgit Kober: „Mein Sieg soll Gott gehören“
  • mehr ...
ANZEIGE