Mittwoch, 23.04.2014
Der Südsudan versinkt im Bürgerkrieg

Kirchen als Vermittler

Der Südsudan versinkt im Bürgerkrieg

Der Südsudan, eines der ärmsten Länder der Welt, versinkt im Chaos und Bürgerkrieg. Weit über 10.000 Menschen sind bereits getötet worden; rund eine Million sind auf der Flucht. Es ist ein Machtkampf entbrannt, bei dem sich Angehörige unterschiedlicher Volksgruppen bekämpfen. Der Beauftragte des Rates der EKD für den Sudan und den Südsudan, Oberkirchenrat i.R. Volker Faigle (Foto), warnt vor der Gefahr eines Völkermords. | Ganzer Artikel0

Union fordert Freilassung entführter Erzbischöfe

Syrien

Union fordert Freilassung entführter Erzbischöfe

Die sofortige Freilassung zweier vor einem Jahr in Syrien entführter Kirchenleiter hat die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (Foto), gefordert. | Ganzer Artikel1

Wo der Islam Staatsreligion ist, geht es Christen besonders schlecht

Volker Kauder

Wo der Islam Staatsreligion ist, geht es Christen besonders schlecht

In Ländern, in denen der Islam Staatsreligion ist, werden Christen besonders häufig verfolgt. Darauf hat der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (Foto), in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ aufmerksam gemacht. Das hänge vor allem mit dem Verbot zusammen, vom Islam zu einer anderen Religion zu konvertieren. In einigen Ländern stehe darauf die Todesstrafe.  | Ganzer Artikel5

In China bessert sich die Lage der Christen

Unionsfraktionschef Kauder

In China bessert sich die Lage der Christen

Im kommunistisch regierten China hat sich die Lage der Christen nach Einschätzung des Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (Foto), verbessert. „Man kann von einer deutlichen Entspannung sprechen, auch wenn die Situation von Region zu Region unterschiedlich ist“, erklärte er nach seiner vierten Reise in die Volksrepublik. | Ganzer Artikel3

Immer noch kein Lebenszeichen von syrischen Erzbischöfen

Syrien

Immer noch kein Lebenszeichen von syrischen Erzbischöfen

Vor fast einem Jahr wurden zwei Kirchenleiter in Syrien verschleppt. Von dem syrisch-orthodoxen Erzbischof von Aleppo, Mor Gregorios Yohanna Ibrahim, und seinem griechisch-orthodoxen Amtsbruder Boulos Yazigi fehlt seit dem 22. April 2013 jede Spur. Das Emirat Katar am Persischen Golf soll jetzt bei der Aufklärung ihres Schicksals helfen.  | Ganzer Artikel0

Militante Muslime töten über 200 Menschen

Nigeria

Militante Muslime töten über 200 Menschen

Der Terror in Nigeria hält an: Bei einem Bombenanschlag in der Hauptstadt Abuja sind am 14. April mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen, 120 wurden verletzt. Die Detonation ereignete sich auf dem Busbahnhof im Vorort Nyanya. Die Zeitung „Premium Times Nigeria“ berichtet von mindestens 200 Toten. Augenzeugen zufolge soll ein Selbstmordattentäter mit einem Auto einen Bus gerammt haben, bevor sein Fahrzeug explodierte. | Ganzer Artikel15

Bedford-Strohm: Rassistischen Ideologien den Kampf ansagen

Völkermord in Ruanda

Bedford-Strohm: Rassistischen Ideologien den Kampf ansagen

Rassistischen Ideologien muss der Kampf angesagt werden, „noch bevor sie vom Wort zum Mord werden“. Das hat der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohm (Foto), am 10. April in einem ökumenischen Gottesdienst in München gefordert. Anlass war der 20. Jahrestag des Völkermordes im ostafrikanischen Ruanda.  | Ganzer Artikel9

Christliches Kloster geschändet

Israel

Christliches Kloster geschändet

Unbekannte Täter haben das römisch-katholische Kloster Deir Rafat bei Jerusalem (Foto) geschändet. In hebräischer Sprache sprayten sie den gotteslästerlichen Satz „Jesus ist ein Affe und Maria eine Kuh“ an die Außenmauer und zerstachen die Reifen dort parkender Fahrzeuge. | Ganzer Artikel0

Träger des Stephanus-Preises in Syrien ermordet

Frans van der Lugt

Träger des Stephanus-Preises in Syrien ermordet

Der niederländische Jesuitenpater Frans van der Lugt (Foto) ist am 7. April in der syrischen Stadt Homs ermordet worden. Das bestätigte der ebenfalls dort lebende Pater Ziad Halal telefonisch der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte in Frankfurt am Main. Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen hatte im vergangenen Jahr die beiden Jesuiten und ihren Mitbruder Ghassan Saloui mit dem Stephanus-Preis ausgezeichnet.  | Ganzer Artikel0

„Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube“

Iranischer Pastor

„Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube“

Auf das Schicksal des im Iran inhaftierten evangelischen Pastors Behnam Irani (Foto) hat das Deutschlandradio Kultur aufmerksam gemacht. Der 53-jährige Familienvater war im Mai 2011 wegen seines Übertritts vom Islam zum Christentum zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ende des vergangenen Jahres gelang es ihm, einen Brief aus der berüchtigten Haftanstalt in Karaj, 20 Kilometer westlich von Teheran, zu schmuggeln. Für den Pastor engagiert sich unter anderen die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. Sie hat eine Patenschaft für Irani übernommen, weil sie nach eigenen Worten als Christin solidarisch sein will mit verfolgten Christen. | Ganzer Artikel1

Ruanda

Wo Christen Christen umbrachten

Vor 20 Jahren ereignete sich im ostafrikanischen Ruanda einer der brutalsten Völkermorde des 20. Jahrhunderts. Von April bis Juni 1994 metzelten Angehörige der Hutu-Volksgruppe mindestens eine Million Tutsi und gemäßigte Hutu nieder. Fast alle Täter und Opfer waren Kirchenmitglieder. Der deutsche Ruanda-Experte Wolfgang Reinhardt weist in einer für die Weltweite Evangelische Allianz verfassten Erklärung unter anderem auf die ungeheure Brutalität hin. | Ganzer Artikel1

Linken-Fraktionschef verurteilt Christenverfolgung

Gregor Gysi

Linken-Fraktionschef verurteilt Christenverfolgung

Der Vorsitzende der Fraktion „Die Linke“ im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi (Foto), hat die Verfolgung von Christen, Muslimen und anderen Gläubigen verurteilt. „Ich dachte, eigentlich keine Christenverfolgung mehr zu erleben, aber das Gegenteil ist der Fall“, erklärte der 66-jährige Politiker gegenüber dem Arbeitskreis Christlicher Publizisten. | Ganzer Artikel10

Kurden verwüsten orthodoxe Kirche

Türkei

Kurden verwüsten orthodoxe Kirche

In Istanbul haben Kurden eine orthodoxe Kirche verwüstet und ausgeraubt. Der Überfall ereignete sich am 23. März am Rande einer Wahlkundgebung der Kurdenparteien BDP und HDP. Etwa 150 vermummte Demonstranten drangen in die Kirche Hagia Paraskevi (Foto) im Stadtteil Kazlicesme ein. | Ganzer Artikel1

Vier Tote bei Überfall auf Gottesdienst

Kenia

Vier Tote bei Überfall auf Gottesdienst

Im ostafrikanischen Kenia sind am 23. März bei einem Überfall auf eine Kirche in der Nähe der Hafenstadt Mombasa vier Gottesdienstbesucher getötet und 17 teilweise schwer verletzt worden. Augenzeugen zufolge drangen zwei Bewaffnete in die Freude-in-Jesus-Kirche in Likoni ein und feuerten auf die zum Gebet versammelte Gemeinde.  | Ganzer Artikel1

Gebetszug christlicher Lebensrechtler gestört

Münster

Gebetszug christlicher Lebensrechtler gestört

Ein Gebetszug christlicher Lebensrechtler in Münster (Foto) ist auf Proteste und Störungen gestoßen. Rund 170 Christen beteiligten sich am 22. März an der Veranstaltung „1.000 Kreuze für das Leben“ zum Schutz ungeborener Kinder. Als Ausdruck ihrer Trauer über die Abtreibungspraxis trugen sie weiße Kreuze. | Ganzer Artikel12

Evangelikale verurteilen Ugandas Homosexuellen-Gesetz

Weltweite Evangelische Allianz

Evangelikale verurteilen Ugandas Homosexuellen-Gesetz

Die Weltweite Evangelische Allianz verurteilt Ugandas Anti-Homosexuellengesetze und spricht sich gleichzeitig gegen Sanktionen aus, die westliche Staaten gegen das ostafrikanische Land erlassen haben. Staatspräsident Yoweri Museveni (Foto) hatte Ende Februar in Kampala das Gesetz unterzeichnet, wonach „schwere homosexuelle Handlungen“ mit lebenslanger Haft geahndet werden können.  | Ganzer Artikel10

Nordkoreas Führung für Gräueltaten zur Verantwortung ziehen

UN-Bericht

Nordkoreas Führung für Gräueltaten zur Verantwortung ziehen

Für schwerste Menschenrechtsverletzungen muss die nordkoreanische Führung unter Präsident Kim Jong Un vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zur Rechenschaft gezogen werden. Das fordert die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (Foto). | Ganzer Artikel4

Die Verfolgung von Christen geht weiter

Nigeria

Die Verfolgung von Christen geht weiter

In Nigeria sind erneut mehr als 150 Christen bei Angriffen militanter Muslime ums Leben gekommen. Am 14. März griffen bewaffnete Angehörige des Hirtenvolks Fulbe drei von Christen bewohnte Dörfer im zentralnigerianischen Bundesstaat Kaduna an. | Ganzer Artikel0

KALEB kritisiert Abtreibungstourismus

Uckermark

KALEB kritisiert Abtreibungstourismus

Kritik an einem zunehmenden Abtreibungstourismus im Nordosten Deutschlands übt die Lebensrechtsorganisation KALEB (Berlin). Immer mehr junge Frauen aus Polen kommen in grenznahe Städte der Uckermark, um dort einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Der Geschäftsführer von KALEB, Gerhard Steier (Foto), kritisiert diese Praxis. | Ganzer Artikel1

Witwe kritisiert Freilassung von „Christenmördern“

Türkei

Witwe kritisiert Freilassung von „Christenmördern“

Als Katastrophe für die Rechtsprechung in der Türkei hat Susanne Geske (Foto), die Witwe des 2007 im osttürkischen Malatya ermordeten Deutschen Tilmann Geske, die Freilassung der fünf mutmaßlichen Täter bezeichnet. Sie lebt dort nach wie vor mit ihren drei Kindern. Tilmann Geske war zusammen mit zwei Mitarbeitern des christlichen Zirve-Verlags – Necati Aydin und Ugur Yuksel – getötet worden. | Ganzer Artikel4

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  • 22. April: Syrien - Volker Kauder zum Islam - Osterkonferenz Gunzenhausen
  • 17. April: Wort zu Karfreitag
  • 16. April: Manfred Stolpe - Kuba - Militärseelsorge
  • 15. April: Nigeria - Gnade Gottes - Mediennutzung
  • 14. April: Ukraine & die Mission - Ostern - David Cameron

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