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Agent*In
09. August 2017

Vorstand der Böll-Stiftung entschuldigt sich für Online-Pranger

Mitglied im Vorstand der Heinrich-Böll Stifftung, Ellen Ueberschär. Foto: picture-alliance/dpa
Mitglied im Vorstand der Heinrich-Böll Stifftung, Ellen Ueberschär. Foto: picture-alliance/dpa

Berlin (idea) – Wenige Tage nachdem das „kritische Online-Lexikon zum Antifeminismus“ namens „Agent*In“ vom Netz genommen wurde, hat sich der Vorstand der zuständigen Heinrich-Böll-Stiftung für das Projekt entschuldigt. „Wir bedauern sehr, dass durch die gewählte Form manche an antidemokratische Methoden erinnert werden und entschuldigen uns bei denjenigen, die sich möglicherweise persönlich verletzt fühlen“, heißt es in einer Erklärung auf der Seite der Stiftung. Die öffentlich und intern geübte Kritik am Format der „Agent*In“ habe deutlich gemacht, „dass dieser Weg nicht geeignet ist, die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung zu Antifeminismus zu füh...

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