Dienstag • 22. Mai
Neues Medienhaus
08. Mai 2018

ERF Medien: Plus bei den Spenden

Für das neue Medienhaus sind „rund 20 Millionen Euro“ veranschlagt. Foto: ERF/ Müller Architekten
Für das neue Medienhaus sind „rund 20 Millionen Euro“ veranschlagt. Foto: ERF/ Müller Architekten

Wetzlar (idea) – Die finanzielle Entwicklung von ERF Medien ist erfreulich. Das gab der geschäftsführende Vorstand Thomas Woschnitzok am 7. Mai auf der Mitgliederversammlung in Wetzlar bekannt. Die Einnahmen stiegen von 15,4 Millionen Euro (2016) auf 16,9 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Die Ausgaben wuchsen in dem Zeitraum von 13,6 Millionen Euro auf 14,7 Millionen Euro. Woschnitzok äußerte sich auch zum Bauprojekt des Unternehmens: ERF Medien will an seinem bisherigen Standort ein neues Medienhaus errichten. Dafür seien, so Woschnitzok auf der Mitgliederversammlung, „rund 20 Millionen Euro“ veranschlagt. Ende 2018/Anfang 2019 solle der Neubau beginnen. Ziel sei es, das neue Medienhaus Ende 2020 in Betrieb zu nehmen.

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Ziel: Zehn Prozent mehr Reichweite

Wie der Vorstandsvorsitzende Jörg Dechert sagte, nimmt ERF Medien in seinen Angeboten inhaltlich eine „evangelistische Zuspitzung“ vor. Im vergangenen Jahr hätten sich 2.000 Menschen zurückgemeldet, die durch die Arbeit des ERF zum Glauben an Jesus gefunden sowie Lebensveränderung erfahren hätten oder geistlich berührt worden seien. Um bekannter zu werden, setzt das Unternehmen seit 2015 auf „ERF-Botschafter“. Ihre Zahl ist laut Dechert von 3.750 (2016) auf 7.400 (2017) gestiegen. 2018 mache man sich ausdrücklich auf den Weg zum digitalen Medienhaus. Zu den Jahreszielen für 2018 zählen laut Vereinsbericht unter anderem „Rückmeldungen über 50 Bekehrungen, 250 Lebensveränderungen, 1.000 geistliche Berührungen“ sowie „neue Formen für die Verknüpfung von geistlicher Leidenschaft und zeitgemäßer Arbeitskultur“. Ferner wolle man zwei Prozent mehr Spender gewinnen und vier Prozent mehr „reguläre Spenden“. Die Reichweite solle um zehn Prozent gesteigert und die Zahl der Botschafter auf 10.000 erhöht werden. Das 1959 als Evangeliums-Rundfunk gegründete Unternehmen beschäftigt 197 Mitarbeiter und finanziert seine Arbeit überwiegend aus Spenden. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Jürgen von Hagen.

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