Dienstag • 31. März
Islam-Debatte
01. März 2015

CDU-Vize Klöckner widerspricht Merkel und Wulff

Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner. Foto: CDU/Stefan Thomas Kröger
Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner. Foto: CDU/Stefan Thomas Kröger

Osnabrück (idea) – Die stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner hat der Auffassung widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte sie: „Es gibt nicht den einen Islam, es gibt verschiedene Ausprägungen.“ Dazu gehörten auch extremistische Strömungen, die den Einsatz von Gewalt gegen Nicht- und Andersgläubige befürworteten, eine Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnten oder antisemitisch und homophob seien. „Muslime, die unsere Grundordnung eines aufgeklärten Landes teilen, die gehören zu Deutschland, aber nicht fundamentalistisch-extremistische Ausprägungen des Islam“, erklärte Klöckner. In der Vergangenheit hatten mehrere Politiker pauschal betont, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Darunter waren Bundeskanzlerin Angela Merkel und der frühere Bundespräsident Christian Wulff sowie der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen).

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