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Religionspädagoge
29. Juni 2017

In Schulbüchern wird der Glaube auf Moral reduziert

Frankfurt am Main (idea) – In vielen Schulbüchern für den bekenntnisorientierten und interreligiösen Religionsunterricht wird der Glaube auf Moral reduziert. Das schreibt der Religionspädagoge Bernd Beuscher (Bochum) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die interreligiöse Kernbotschaft laute immer häufiger: Hauptsache, ein guter Mensch sein. So enthalte das Arbeitsbuch „Glauben, Vertrauen, Zweifeln“ für die Sekundarstufe als Vorlage für ein Arbeitsblatt „allen Ernstes eine Rezeptvorlage, mit der man sich einen guten Menschen backt“. Alle Religionen litten in den zurzeit vorliegenden Unterrichtsmaterialien für interreligiös-dialogisches Lernen unter „einer klischee...

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