Sonntag • 18. Februar
Wolffsohn
24. Januar 2018

Das „Christliche Abendland“ ist mehr Fiktion als Fakt

4Halle (idea) – Das vielbeschworene „Christliche Abendland“ ist bei genauer Betrachtung „mehr Fiktion als Fakt“. Davon ist der deutsch-israelische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn (Neubiberg bei München) überzeugt. Wie er bei den „Theologischen Tagen“ der Martin-Luther-Universität Halle sagte, liegen die Ursprünge des Christentums im Morgenland. Die Krippe werde „nicht in Garmisch verortet, sondern in Bethlehem, und das Urkreuz des Christentums wird zu Golgatha, in Jerusalem, lokalisiert“. Zudem habe bereits seit dem Zeitalter der Aufklärung eine „Entfernung und Entfremdung von Religion“ stattgefunden. Wolffsohn: „Überspitzt könnte man Deutschland,...

ANZEIGE
3 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.
Diese Woche lesen Sie
  • Abtreibung „Viele Frauen leiden“
  • Prien Was der Mord an einer Christin zeigt
  • Gebetsfrühstück Der Morgen, an dem Donald Trump von Gottes Gnade sprach
  • Pro & Kontra Müssen Gemeinden erfolgreich sein?
  • ideaSpezial Reisen ist schön
  • mehr ...
ANZEIGE