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Kristina Hänel
09. Februar 2018

Werbung für Abtreibungen: Verurteilte Ärztin legt Berufung ein

Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel. Foto: idea/Erika Gitt
Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Ärztin Kristina Hänel. Foto: idea/Erika Gitt

Gießen (idea) – Die wegen unerlaubter Werbung für Abtreibungen verurteilte Gießener Allgemeinärztin Kristina Hänel will sich in einem Berufungsverfahren persönlich äußern. Das bestätigte ihr neuer Anwalt, Hans Goswin Stomps (Bad Nauheim), gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Das Amtsgericht Gießen hatte die Medizinerin im November zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt. Bei dem Prozess äußerte sich Hänel nicht. Sie hatte im Internet über Schwangerschaftsabbrüche informiert und damit nach Ansicht der Richterin gegen das Werbeverbot für Abtreibungen verstoßen. Gemäß Paragraf 219a macht sich strafbar, wer „seines Vermögensvorteils wegen (...) D...

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