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Weltanschauungsbeauftragter warnt vor „Apokalypse-Blindheit“
19. Dezember 2012

Kirchenleute versichern: Die Welt geht nicht am 21. unter

Karlsruhe/Nürnberg (idea) – Die Angst vor einem angeblichen Weltuntergang am 21. Dezember ist nach Ansicht evangelischer Kirchenrepräsentanten völlig unbegründet. Esoteriker und Verschwörungstheoretiker berufen sich bei dem Datum auf einen Kalender der Maya-Indianer in Mittelamerika. Doch der sagt gar nicht das Ende voraus, sondern den Übergang in eine neue Zeit. Der Religionswissenschaftler Gernot Meier (Karlsruhe) – Weltanschauungsbeauftragter der badischen Landeskirche – warnt gleichzeitig vor einer „Apokalypse-Blindheit“: Die Aufregung um den angeblichen Untergangstermin verstelle den Blick für die wahren existentiellen Probleme wie den Klimawandel. Der Weltuntergang ...

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